Victorinox Swiss Champ im Test: 33 Funktionen, aber welche braucht man wirklich?

214 Striche auf einem Stück Karton: So oft habe ich den Swiss Champ in elf Wochen gebraucht. Welche der 33 Funktionen zählen und wem ein kleineres Messer reicht.

Hansruedi sitzt auf einer Holzbank vor einer Alphütte im Schächental und schneidet mit dem roten Victorinox Swiss Champ ein Stück Alpkäse auf einem Brett

In einer Zigarrenkiste unter meiner Werkbank liegen elf Sackmesser. Keines davon gehört mir.

Die Leute aus dem Quartier bringen sie zum Schleifen, bedanken sich und holen sie nie wieder ab. Anni hat sie auf ihrer Liste mit Namen und Datum. Das älteste liegt seit 2019 dort.

Mir ist beim Aufräumen etwas aufgefallen. Die kleinen, zerkratzten Messer mit zwei Klingen und einem Zapfenzieher sind die, die jemand wirklich gebraucht hat. Die zwei dicken, fast neuen stammen beide von einer Konfirmation. Zu schwer für die Hosentasche, sagten die Besitzer, deshalb lagen sie in einer Schublade, bis sie irgendwann bei mir landeten.

Genau diese Frage wollte ich klären, bevor jemand im Dezember wieder so einen Klotz verschenkt. Ist der Victorinox Swiss Champ mit seinen 33 Funktionen ein Werkzeug oder ein Schubladenmesser? Ich habe ihn elf Wochen lang jeden Tag getragen, vom 16. Juni bis Ende August. Jedes Mal, wenn ich ein Werkzeug ausgeklappt habe, gab es einen Bleistiftstrich auf einem Stück Karton in meinem Portemonnaie.

Unser Urteil11 Wochen, 214 Einsätze

Victorinox Swiss Champ, rot (1.6795)

Das grosse Offiziersmesser mit 33 Funktionen. Tadellos verarbeitet, mit Zange, Säge und Schere, die im Alltag wirklich helfen. Für die Hosentasche aber schwer, und ein Drittel der Werkzeuge braucht fast niemand.

8,4
Ein Werkzeugkasten, kein Sackmesser für jedenPreis beim Schreiben: rund CHF 73 bis 95, je nach Händler
Verarbeitung9,5
Nützliche Werkzeuge8,2
Tragekomfort5,8
Preis/Leistung8,6
Das hat uns gefallen
  • Kleine Zange mit Drahtschneider, die bei Draht bis 2 mm zuverlässig schneidet
  • Holzsäge schafft einen Haselast von 4 cm in unter einer Minute
  • Federn und Nieten nach 214 Einsätzen so straff wie am ersten Tag
  • Klingen ab Werk scharf und einfach nachzuschleifen
  • Lebenslange Garantie auf Material- und Fabrikationsfehler
Das könnte besser sein
  • 185 Gramm und 33 mm dick: in der Hosentasche ein Klotz
  • Fischschupper, Hakenlöser und Kugelschreiber blieben praktisch unbenutzt
  • Kreuzschlitz-Dreher ist kurz, bei tiefen Schrauben kommt man nicht hin
  • Rote Schalen verkratzen schnell, wenn Schlüssel in derselben Tasche sind

Unser Fazit: Für alle, die eine Werkstatt, ein Velo, einen Garten oder eine Alp haben und das Messer im Rucksack oder am Gurt tragen, ist der Swiss Champ ein Werkzeug fürs Leben. Wer nur Brot, Wurst und Äpfel schneidet, ist mit einem Huntsman oder Climber besser bedient.

Was in dem roten Klotz steckt

Der Swiss Champ ist 91 Millimeter lang, 33 Millimeter dick und wiegt 185 Gramm. Das ist ungefähr so viel wie ein voller Cervelat samt Brötli. Die Schalen sind aus rotem Kunststoff, dazwischen stecken acht Lagen Werkzeug. Gebaut wird er in Ibach bei Schwyz, ein Stück den Urnersee hinunter von meiner Werkstatt aus gesehen.

Victorinox zählt 33 Funktionen. Auf der Liste stehen zwei Klingen, Zapfenzieher, Büchsenöffner, Kapselheber mit Drahtabisolierer, Ahle, Schere, Holzsäge, Metallsäge und Metallfeile, eine kleine Zange mit Drahtschneider, ein Kreuzschlitz-Dreher, fünf Schlitz-Dreher von 1,5 bis 6 Millimeter, ein Meissel, eine Lupe, ein Kugelschreiber, eine Stecknadel, Pinzette, Zahnstocher, Nagelfeile, Mehrzweckhaken, Fischschupper mit Hakenlöser und ein Massstab in Zentimeter und Zoll. Dazu der Schlüsselring.

Victorinox verlangt im eigenen Shop 95 Franken. Bei Toppreise fand ich ihn beim Schreiben schon ab gut 73 Franken. Ich habe meinen im Juni im Eisenwarengeschäft in Altdorf für 89 Franken gekauft, weil ich ihn vorher in der Hand haben wollte.

Der Verkäufer hat mich gefragt, ob es ein Geschenk sei. Als ich sagte, er sei für einen Test, hat er mir ungefragt ein Stück Karton für die Striche mitgegeben.

214 Striche: was ich wirklich gebraucht habe

Die Regel war einfach. Jedes Werkzeug, das ich ausgeklappt und für etwas benutzt habe, gibt einen Strich.

Zeigen und Angeben zählt nicht, auch wenn ich das am Stammtisch in Altdorf ein paar Mal gemacht habe. Nach elf Wochen hatte ich 214 Striche. Das sind fast drei pro Tag, auch an Sonntagen.

WerkzeugEinsätzeWofür bei mir
Grosse Klinge52Schnur, Käse, Äpfel, Kabelbinder, Karton
Kapselheber31Bier und Mineral, zweimal einen Farbkübel aufgehebelt
Schere27Klebeband, Etiketten, Annis Faden, einmal ein Nasenhaar
Zange mit Drahtschneider23Weidezaun, Velo, Bindedraht in der Werkstatt
Kleine Klinge18Feine Schnitte, Holzsplitter lösen
Kreuzschlitz-Dreher16Velo, Steckdosendeckel, Spielzeug der Nachbarskinder
Holzsäge12Äste auf der Alp, Pfahl kürzen
Pinzette9Holzsplitter aus der Hand, ein Zeck beim Hund der Nachbarin
Übrige 23 Funktionen zusammen26Zapfenzieher 6, Ahle 5, Kugelschreiber 4, Lupe 3 und Rest
Fischschupper und Hakenlöser0Ich fische nicht. Die meisten Käufer vermutlich auch nicht.
Der rote Victorinox Swiss Champ liegt mit aufgefächerten Werkzeugen auf einer staubigen Werkbank neben einem Stück Karton voller Bleistiftstriche und einem Zimmermannsbleistift
Elf Wochen, ein Stück Karton, 214 Striche.

Acht Werkzeuge machen 188 der 214 Einsätze aus, also fast neun von zehn. Die übrigen 25 Funktionen teilen sich 26 Einsätze. Das heisst nicht, dass sie wertlos sind.

Die Lupe hat mir einmal den Beipackzettel eines Wurmmittels lesbar gemacht, als die Lesebrille im Auto lag. Aber das sind Einsätze, für die niemand 185 Gramm mit sich herumträgt.

Spannend wird es bei den Werkzeugen, die ein kleineres Messer nicht hat. Zange, Säge und Kreuzschlitz-Dreher kamen zusammen auf 51 Einsätze. Genau die fehlen den leichten Modellen ganz oder teilweise, und genau dort muss sich der Swiss Champ beweisen.

Die Klingen: scharf ab Werk, und dann?

Ab Werk schneidet die grosse Klinge ein Blatt Zeitungspapier sauber, ohne zu reissen. Nach fünf Wochen mit Karton, Kabelbindern und einer Rolle Bindedraht, die ich eigentlich mit der Zange hätte schneiden sollen, rutschte sie auf der Tomatenhaut ab. Das ist normal. Der Stahl ist eher weich, dafür rostet er nicht und lässt sich leicht nachschleifen.

Auf meinem Wasserstein mit Körnung 1000 brauchte ich für beide Klingen acht Minuten, danach ging das Papier wieder glatt durch. Wer keinen Stein hat, kommt mit einem einfachen Messerschärfer für wenige Franken aus. Wichtig ist nur der Winkel, und der ist bei einem Sackmesser flach genug, dass man ihn nach zwei Versuchen im Gefühl hat.

Die kleine Klinge habe ich unterschätzt. Weil sie kürzer ist, lassen sich damit Splitter aus Holz lösen und feine Schnitte machen, ohne die grosse stumpf zu machen. Mein Rat nach elf Wochen: Nimm die kleine für alles Grobe wie Karton und Klebeband. Die grosse bleibt dann länger scharf für den Käse.

Zange, Säge, Schere: die Werkzeuge, die den Klotz rechtfertigen

Die Zange ist klein, aber sie federt von selbst auf und hat hinten einen Drahtschneider. Auf der Alp im Schächental hat sie mir im Juli den Weidezaun gerettet. Ein Rind hatte den Draht an einem Pfahl losgerissen, und bis zum nächsten Werkzeugkasten wären es 40 Minuten zu Fuss gewesen. Draht bis etwa zwei Millimeter schneidet sie sauber, bei dickerem habe ich es gar nicht erst versucht, um die Schneide zu schonen.

Die Holzsäge hat mich am meisten überrascht. Einen frischen Haselast mit vier Zentimeter Durchmesser hatte ich in 38 Sekunden durch. Für einen Grillspiess, einen Stock oder einen Ast, der über den Wanderweg hängt, reicht das völlig.

Die Schere schneidet Klebeband, Schnur und Papier sauber und hat eine kleine Feder, die sie nach jedem Schnitt wieder öffnet. Nach 27 Einsätzen lief sie noch genauso leicht.

Hansruedi hält in seiner Scheunenwerkstatt den roten Victorinox Swiss Champ mit ausgeklappter Zange an ein Velo-Schutzblech, ein Nachbarsjunge hält das Velo fest
Ein Schutzblech, ein loser Draht, die kleine Zange. Nach drei Minuten war der Junge wieder unterwegs.

Weniger begeistert war ich vom Kreuzschlitz-Dreher. Er sitzt am Rücken und ist kurz. Für eine Schraube am Velo oder an einem Kinderspielzeug geht das.

Bei einer versenkten Schraube in einem Steckdosendeckel kam ich mit dem Griff nicht nahe genug heran und musste doch in die Werkstatt. Für richtige Schraubarbeit ist ein Sackmesser eben kein Schraubenzieher, auch kein grosses.

Was nur Gewicht ist

Jetzt das, was die Konfirmanden in meiner Zigarrenkiste gemeint haben. 185 Gramm in der Hosentasche merkst du bei jedem Schritt. Nach zwei Wochen hatte meine Arbeitshose an der rechten Tasche eine dünne Stelle, nach drei Wochen ein Loch. Seither trage ich das Messer in einem Gürteletui aus Leder. Das kostet je nach Händler zwischen 10 und 20 Franken und hätte von Anfang an dazugehört.

«Wennd so vil Strich machsch, bruuchsch im Jahr zwei Hose meh.» Anni, beim Flicken der Arbeitshose

Fischschupper und Hakenlöser blieben bei mir unbenutzt. Den Kugelschreiber habe ich viermal gebraucht, er schreibt, aber die Mine ist winzig. Den Meissel einmal, um eine Farbnase abzukratzen.

Das ist kein Vorwurf an das Messer. Es ist gebaut, um für fast alles eine Antwort zu haben. Nur trägst du diese Antworten eben jeden Tag mit, auch wenn du sie nie fragst.

Wie sehr das Gewicht stört, hängt davon ab, wo das Messer lebt. Im Rucksack, im Handschuhfach oder in der Werkstattschürze ist es egal. In der Hosentasche eines Anzugs ist es ein Stein. Und damit zur Frage, wie das Messer die elf Wochen überstanden hat.

Föhn, Regen, Staub: wie er nach elf Wochen aussieht

Als Schlosser schaue ich zuerst auf Nieten und Federn. Nach 214 Einsätzen schnappen alle Werkzeuge so satt zurück wie am ersten Tag, nichts wackelt. Die Klingen haben kein Spiel. Das ist die Qualität, für die man in Ibach bezahlt, und die habe ich bei billigen Nachbauten aus dem Internet schon nach ein paar Wochen vermisst.

Die roten Schalen sehen weniger frisch aus. Kratzer von Schlüsseln und einer Schraube im Hosensack, die hat jedes Messer nach einem Sommer. Nach einem Tag im Staub der Scheune knirschte die Säge beim Ausklappen.

Ich habe das Messer mit geöffneten Werkzeugen unter lauwarmem Wasser ausgespült, trocknen lassen und an jedes Gelenk einen Tropfen Öl gegeben. Danach lief alles wieder weich.

Victorinox gibt auf seine Messer eine lebenslange Garantie auf Material- und Fabrikationsfehler. Verschleiss wie stumpfe Klingen oder verkratzte Schalen gehören nicht dazu. Sollte eine Feder brechen, schickst du das Messer ein. Bei mir war das nicht nötig, und bei den elf Messern in der Zigarrenkiste auch nicht.

Was du im Alltag wissen solltest

Ein Sackmesser wie der Swiss Champ, dessen Klingen du mit zwei Händen öffnest und die nicht einrasten, gilt in der Schweiz nicht als Waffe. Du darfst es bei dir tragen.

Ins Handgepäck gehört es trotzdem nicht. Wer mit dem Messer im Rucksack in Kloten durch die Sicherheitskontrolle will, gibt es dort ab. Pack es in den aufgegebenen Koffer oder lass es zu Hause.

Für Kinder ist der Swiss Champ zu gross und zu schwer. Die Hand eines Zehnjährigen bekommt ihn kaum sicher zu fassen, wenn die Säge ausgeklappt ist. Victorinox hat dafür eigene Kindermesser mit abgerundeter Spitze. Und wer einem Jugendlichen zur Konfirmation ein Messer schenken will, sollte den nächsten Abschnitt lesen, bevor er den dicksten Klotz im Laden nimmt.

Zu Weihnachten verschenken: Preis, Gravur und das passende Modell

Die Preise für Victorinox-Messer sind in der Schweiz ziemlich stabil. Victorinox selbst verlangt 95 Franken, der günstigste Händler verlangte beim Schreiben knapp 73 Franken, also schon ein Viertel weniger.

Wie tief er am letzten Black Friday fiel, konnte ich nicht belegen. Ich würde deshalb nicht warten, sondern einen Preisalarm setzen. Unter 75 Franken ist ein guter Preis, unter 70 Franken ein sehr guter.

Als Geschenk passt der Swiss Champ für Leute mit Werkstatt, Velo, Garten, Alp oder Boot. Für den Lehrabschluss eines Mechanikers oder Landwirts ist er ideal, für die Konfirmation eines Gymnasiasten meistens zu viel. Frag dich, wo das Messer leben wird. Im Rucksack und im Auto ist der Champ ein Held, in der Jeanstasche ein Stein.

Was ich dazulegen würde: ein Gürteletui aus Leder, einen kleinen Messerschärfer und ein Fläschchen Öl für die Gelenke. Und falls du eine Gravur willst, bestell früh. Viele Händler und Victorinox selbst bieten Gravuren an, aber im Dezember wird es eng.

Die Hände einer Frau wickeln den geschlossenen roten Victorinox Swiss Champ in braunes Packpapier mit rot-weisser Schnur, daneben liegen ein altes zerkratztes Sackmesser und eine Rolle Klebeband auf einem karierten Wachstuch
Anni packt ihn ohne Gravur ein. So kann der Beschenkte noch tauschen.
Achtung bei Gravur und RückgabeWer online bestellt, hat hierzulande keinen gesetzlichen Anspruch darauf, Ware zurückzuschicken. Ob und wie lange das geht, bestimmt jeder Shop selbst, oft sind es 30 Tage in der Originalverpackung. Ein graviertes Messer ist praktisch immer vom Umtausch ausgeschlossen. Wenn du nicht sicher bist, ob der Beschenkte lieber einen Champ oder ein leichtes Messer will, verschenk es ohne Gravur und lass sie später machen.

Wem ich ihn in die Hand drücke

Der Champ passt, wenndu oft draussen, in der Werkstatt oder unterwegs bist, das Messer im Rucksack, am Gurt oder im Auto trägst und Zange, Säge und Schere wirklich brauchst.
Ein kleineres reicht, wenndas Messer in der Hosentasche leben soll, du vor allem Znüni schneidest und Flaschen öffnest oder es für ein Kind oder einen jungen Teenager gedacht ist.

Die Alternativen von Victorinox

  • Huntsman (ab ca. 33 Franken): Klingen, Säge, Schere, Zapfenzieher und Dosenöffner, ohne Zange. Deutlich leichter und schlanker. Für die meisten Menschen das bessere Alltagsmesser.
  • Climber (ab ca. 32 Franken): Wie der Huntsman, aber ohne Säge. Wer nie Äste schneidet, nimmt diesen. Im Preisvergleich das Modell mit den meisten Angeboten.
  • Spartan (ab ca. 24 Franken): Zwei Klingen, Zapfenzieher, Dosen- und Kapselheber. Der Klassiker für Konfirmation und Schulreise.
  • SwissTool Plus (ab ca. 129 Franken): Wer eigentlich eine Zange mit Messer sucht, ist hier richtig. Schwerer als der Champ, aber mit einer Zange, die richtig zupacken kann.

Was ich sonst mit Wasserwaage und Geduld auseinandernehme, findest du im Ratgeber, etwa meinen Gasgrill-Test im Urner Föhn. Und wer für die Winterabende noch ein Geschenk für die ganze Familie sucht: Regula hat für uns das Raclettegerät Koenig Duo 4 and more durch elf Raclette-Abende geschickt. Wie wir grundsätzlich testen, steht unter So testen wir.

Mein Urteil nach 214 Strichen

Der Swiss Champ ist kein Schubladenmesser, wenn er in die richtigen Hände kommt. Bei mir hat er in elf Wochen einen Weidezaun, ein Velo, einen verklemmten Farbkübel und viele Znüni gerettet, und er sieht danach fast aus wie neu. Die Verarbeitung ist so gut, dass ich als Schlosser nichts auszusetzen habe.

Er ist aber auch ein Werkzeugkasten, den du mitträgst. Wer ihn verschenkt, sollte wissen, dass acht Werkzeuge fast die ganze Arbeit machen und der Rest vor allem Gewicht ist.

Mein Exemplar bleibt am Gurt. Die elf Messer in der Zigarrenkiste habe ich übrigens alle geschliffen. Anni hat die Besitzer angerufen. Zwei sind schon abgeholt worden.

Häufige Fragen zum Victorinox Swiss Champ

Wie viele Funktionen hat der Victorinox Swiss Champ?

Victorinox gibt 33 Funktionen an, verteilt auf acht Lagen. Dazu gehören zwei Klingen, Schere, Holz- und Metallsäge, eine kleine Zange mit Drahtschneider, Kreuzschlitz- und fünf Schlitz-Dreher, Lupe, Kugelschreiber, Pinzette, Zahnstocher und ein Fischschupper mit Massstab.

Swiss Champ oder Huntsman: welches Victorinox soll ich kaufen?

Wenn du die Zange, die Metallfeile und die Lupe wirklich brauchst und das Messer nicht in der Hosentasche trägst, den Swiss Champ. Für alles andere reicht der Huntsman mit Säge, Schere und Klingen. Er ist deutlich leichter und kostet weniger als die Hälfte.

Darf man ein Sackmesser in der Schweiz bei sich tragen?

Ein klassisches Sackmesser, dessen Klingen du mit zwei Händen öffnest und die nicht einrasten, gilt nicht als Waffe und darf getragen werden. Im Handgepäck im Flugzeug ist es nicht erlaubt, es gehört in den aufgegebenen Koffer.

Kann man den Swiss Champ gravieren lassen?

Ja, Victorinox und viele Händler bieten Gravuren an. Plane vor Weihnachten genug Zeit ein und denk daran, dass gravierte Messer meistens nicht zurückgegeben werden können.

Wie pflege ich ein Victorinox Sackmesser?

Mit geöffneten Werkzeugen unter lauwarmem Wasser ausspülen, gut trocknen lassen und an jedes Gelenk einen Tropfen Öl geben. Die Klingen mit einem Wasserstein oder einem einfachen Messerschärfer nachschleifen, wenn sie auf einer Tomatenhaut abrutschen.