Seit dem 22. August steht auf unserem Küchentisch eine Steckdosenleiste mit fünf Ladekabeln. Keines davon passt an eine andere Uhr. Andrea nennt die Ecke inzwischen «die Tankstelle», und Lara hat einen Zettel danebengeklebt: «Nicht ausstecken, Papi misst.»
Ich habe gemessen, 41 Tage lang, bis zum 1. Oktober. Fünf Uhren für den Bergsport: die Garmin fenix 8, die Apple Watch Ultra 3, die Suunto Race 2, die Coros Vertix 2S und die Polar Grit X2 Pro. Dazu elf Touren im Berner Oberland, 171 Kilometer und 12'810 Höhenmeter aufwärts. Über allem stand eine einzige Frage: Welche Uhr misst Höhenmeter, GPS-Strecke und Puls auf einer Bergtour am genauesten, und welche hält am längsten durch?
Die fenix 8 kennst du vielleicht aus meinem Einzeltest der fenix 8. Sie ist meine eigene, seit Juli. Genau deshalb habe ich mir für diesen Vergleich strengere Regeln gegeben als sonst. Mein Kaufentscheid vom Sommer sollte nicht das Resultat schreiben, das sollten die Zahlen tun.
- Kleinste Abweichung bei den Höhenmetern, auch nach Föhn
- Saubere GPS-Spur im engen Gasterntal
- Topokarten und ClimbPro ohne Zusatz-App
- Tasten, die mit Handschuhen funktionieren
- Puls am Arm: Apple und Polar lagen näher am Brustgurt
- Akku pro Tourstunde: Suunto und Coros halten länger
- 80 Gramm, schwerer als die Ultra 3 und die Suunto
Kurz gesagt: Wer am Berg vor allem verlässliche Höhenmeter, eine genaue Spur und Karten auf der Uhr will, nimmt die fenix 8. Wer weniger ausgeben will, bekommt mit der Suunto Race 2 fast die gleiche Genauigkeit und mehr Akku für rund 130 Franken weniger.
| Platz | Modell | Note | Stärkste Seite | Preis (Okt. 2026) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Garmin fenix 8, 47 mm AMOLED | 9,0 | Höhe und GPS am genauesten | rund CHF 570 bis 600 |
| 2 | Suunto Race 2 | 8,6 | meiste Stunden pro Akkuladung auf der Tour | rund CHF 430 bis 470 |
| 3 | Coros Vertix 2S | 8,3 | hält im Alltag mit Abstand am längsten | rund CHF 550 bis 650 |
| 4 | Polar Grit X2 Pro | 8,0 | sehr guter Puls, angenehm leicht zu bedienen | rund CHF 480 bis 520 |
| 5 | Apple Watch Ultra 3 | 7,8 | genauester Puls, beste Smartwatch | ab rund CHF 700, bei Apple CHF 799 |
So habe ich gemessen: zwei Uhren, ein Brustgurt, eine Landeskarte
Fünf Uhren gleichzeitig trägt kein Mensch. Ich habe auf jeder Tour zwei getragen, eine links und eine rechts, und nach jeder Tour die Seiten getauscht. Der Grund sind die Stöcke: Die Hand, die mehr Druck auf den Griff gibt, spannt die Muskeln am Handgelenk stärker an, und das stört die Pulsmessung. Auf fünf Touren kam Jonas mit, der sonst mit mir der Aare entlang läuft, und trug zwei weitere Uhren. So war jede Uhr auf sechs oder sieben Touren dabei.
Alle Uhren liefen auf der genausten GPS-Stufe, also alle Satellitensysteme auf zwei Frequenzen, Puls am Handgelenk und Display in der Werkseinstellung. Am Start habe ich jeden Höhenmesser auf die Kote der Landeskarte gesetzt, zum Beispiel auf den Bahnhof Mülenen vor dem Niesen. Die Referenzen:
- Höhenmeter: Gipfelkoten der Landeskarte und der Aufstieg entlang der Route, nachgerechnet im Höhenmodell von swisstopo.
- GPS-Strecke: Jede Route auf der Karte 1:25'000 nachgezeichnet. Im Gasterntal habe ich ein Teilstück von 4,30 Kilometern mit dem GNSS-Empfänger aus dem Büro eingemessen, auf zwei Zentimeter genau.
- Puls: ein Brustgurt, der aufs Handy aufzeichnet. Verglichen habe ich Minute für Minute, nur im Aufstieg.
- Akku: Prozent pro Tourstunde von Start bis Ziel. Dazu trug jede Uhr eine Woche lang allein im Alltag, mit Schlaf, Nachrichten und einer Tour.

Bewertet habe ich nach dem Ziel des Tests: Höhenmeter und GPS-Strecke zählen je ein Viertel, Puls und Ausdauer je ein Fünftel, der Rest ist die Bedienung am Berg. Die fenix 9 war nicht dabei, sie kam erst während des Tests in den Handel. Und weil die Höhe am Berg die Zahl ist, nach der du deine Kräfte einteilst, fange ich dort an.
Höhenmeter: Wer zählt richtig, wenn der Föhn kommt?
Alle fünf Uhren haben einen barometrischen Höhenmesser. Der misst den Luftdruck, und der ändert sich nicht nur mit der Höhe, sondern auch mit dem Wetter. Gut ist eine Uhr, die das merkt und mit dem GPS nachkorrigiert. Garmin, Suunto mit FusedAlti und Coros machen das automatisch, und genau das hat am Ende den Unterschied gemacht.
| Modell | Aufstieg, Ø Abweichung | Gipfelhöhe, Ø Abweichung | Schlechtester Tag |
|---|---|---|---|
| Garmin fenix 8 | 1,6 % | 6 m | 19 m zu hoch, Gantrisch bei Föhn |
| Suunto Race 2 | 2,1 % | 8 m | 23 m zu hoch, Gantrisch bei Föhn |
| Coros Vertix 2S | 2,4 % | 9 m | 26 m zu tief, Schilthorn |
| Apple Watch Ultra 3 | 2,9 % | 11 m | 31 m zu tief, Faulhorn |
| Polar Grit X2 Pro | 3,8 % | 17 m | 41 m zu hoch, Gantrisch bei Föhn |
Am Niesen, wo ich die fenix links und die Polar rechts trug, stimmen laut Höhenmodell 1'670 Höhenmeter von Mülenen bis Niesen Kulm. Die fenix zeigte 1'659, die Polar 1'731. Ihr Fehler lag nicht am Gipfel, sondern unterwegs: Im Wald mit vielen kleinen Stufen hat sie jedes Auf und Ab mitgezählt, auch ein paar, die es nicht gab.
Der Gantrisch Mitte September war dann der Tag, an dem der Föhn mitgemessen hat. Innert vier Stunden fiel der Luftdruck deutlich. Die Polar meldete mir den Gipfel 41 Meter zu hoch, die fenix 19, die Suunto 23. Das klingt nach wenig. Wenn du aber im Nebel eine Verzweigung auf 2'050 Metern suchst, sind 40 Meter eine Kehre zu früh oder zu spät.
Bei den Höhenmetern lag die fenix also vorne. Die Frage war, ob das auch für die Spur galt, die sie dabei aufzeichnet.
GPS-Strecke: Das Gasterntal als Prüfstein
Auf offenen Kämmen messen heute alle guten Uhren genau. Spannend wird es dort, wo der Himmel schmal ist. Das Gasterntal hinter Kandersteg ist so ein Ort: links und rechts Felswände, die Satellitensignale werden zurückgeworfen, und eine schlechte Uhr zeichnet Zickzacklinien über den Talboden. Ich bin das Tal zweimal gegangen, einmal mit Jonas, damit jede Uhr mindestens einen Durchgang auf meinem eingemessenen Stück hatte.
| Modell | Gasterntal, 4,30 km eingemessen | Fehler | Alle Touren, Ø Fehler |
|---|---|---|---|
| Garmin fenix 8 | 4,25 km | 1,2 % | 0,6 % |
| Apple Watch Ultra 3 | 4,35 km | 1,2 % | 0,8 % |
| Suunto Race 2 | 4,21 km | 2,1 % | 0,9 % |
| Coros Vertix 2S | 4,22 km | 1,9 % | 1,0 % |
| Polar Grit X2 Pro | 4,19 km | 2,6 % | 1,3 % |
Die Überraschung war für mich die Apple Watch. Ihre Spur im Gasterntal sah auf der Karte am ruhigsten aus, Sie war 50 Meter zu lang, weil sie zweimal kurz neben den Weg geriet. Die fenix war gleich genau, nur in die andere Richtung. Die Coros hat einen anderen Fehler: In engen Spitzkehren, etwa im Aufstieg zur Bunderchrinde, schneidet sie die Kurven ab. Auf 1'250 Höhenmetern fehlten ihr so knapp 300 Meter Weg.

Ein Wanderer aus dem Unterland hat mich dort gefragt, ob ich die Uhren verkaufe. Zwei Uhren, ein Messstab, ein Notizheft. Ich verstehe die Frage. Für die Navigation zählt am Ende aber nicht nur die Spur, sondern was die Uhr daraus macht: fenix, Suunto, Coros und Polar zeigen Topokarten direkt an, die Apple braucht dafür eine Zusatz-App. Ich habe WorkOutDoors genommen, für ein paar Franken. Dann wollte ich wissen, wie gut die Uhren das messen, was bei jedem Schritt bergauf zählt: den Puls.
Puls im Aufstieg: Was die Stöcke mit der Messung machen
Optische Sensoren am Handgelenk haben am Berg zwei Gegner. Der erste sind Stöcke, weil die Sehnen beim Greifen arbeiten. Der zweite ist Kälte, weil sich die Haut weniger durchblutet. Am Stockhorn startete ich um sieben Uhr bei 4 Grad in Erlenbach, und die Suunto hat in den ersten sechs Minuten einen Puls von 78 angezeigt, während der Gurt 131 mass. Danach war sie wieder dabei.
| Modell | Ø Abweichung zum Brustgurt | Minuten innerhalb von ±5 Schlägen |
|---|---|---|
| Apple Watch Ultra 3 | 3,2 Schläge/Min. | 91 % |
| Polar Grit X2 Pro | 3,9 Schläge/Min. | 88 % |
| Garmin fenix 8 | 4,1 Schläge/Min. | 86 % |
| Coros Vertix 2S | 5,1 Schläge/Min. | 80 % |
| Suunto Race 2 | 5,8 Schläge/Min. | 76 % |
Hier gewinnt die Apple Watch klar, mit der Polar dicht dahinter. Beide reagieren schnell, wenn es nach einer flachen Passage wieder steil wird. Die fenix brauchte dafür manchmal 20 Sekunden länger. Für eine Bergtour ist das kein Drama, für Intervalle am Hang schon eher.
«Wenn sich deine Uhren nicht einig sind, glaub ich dem Gurt. Und wenn der Gurt rutscht, glaub ich meinen Beinen.» Jonas, beim Znüni unter dem Schilthorn
Genauigkeit nützt allerdings wenig, wenn die Uhr auf halber Strecke schwarz wird. Damit sind wir bei der Frage, die mir auf dem Weg nach Grindelwald am meisten Puls gemacht hat.
Wer hält am längsten durch?
Die längste Tagestour ging von der Schynigen Platte übers Faulhorn bis hinunter nach Grindelwald, elf Stunden mit Pausen. Oberhalb von Bort, nach gut zehn Stunden, meldete mir die Apple Watch noch 23 Prozent. Ich habe den Stromsparmodus eingeschaltet, damit die Aufzeichnung bis ins Dorf reicht. Sie hat gereicht, mit 15 Prozent. Die fenix am anderen Arm zeigte im gleichen Moment 61 Prozent.
| Modell | Verbrauch pro Tourstunde | Hochgerechnet bis leer | Rest nach einer Alltagswoche mit einer Tour |
|---|---|---|---|
| Suunto Race 2 | 2,4 % | rund 41 Std. | 38 % |
| Coros Vertix 2S | 2,6 % | rund 38 Std. | 71 % |
| Polar Grit X2 Pro | 3,3 % | rund 30 Std. | 22 % |
| Garmin fenix 8 | 3,8 % | rund 26 Std. | 31 % |
| Apple Watch Ultra 3 | 7,4 % | rund 13,5 Std. | schafft keine Woche, nach 36 bis 42 Std. ans Kabel |
Die Antwort auf «wer hält am längsten» hat also zwei Teile. Auf der Tour selbst braucht die Suunto am wenigsten Strom, ihr AMOLED-Display schaltet sich nur beim Armheben ein. Über die ganze Woche gewinnt die Coros mit Abstand. Ihr Display ist kein AMOLED, sondern ein matter Bildschirm, der fast keinen Strom zieht und in praller Sonne trotzdem gut lesbar bleibt. Hübsch ist anders, ausdauernd ist so.

Die fenix liegt im Mittelfeld. Die Werte passen zu dem, was ich schon im Einzeltest gemessen hatte: rund 26 Stunden Aufzeichnung mit Karte. Für eine Tagestour reicht jede Uhr ausser der Apple, für drei Tage ohne Steckdose nur Coros und Suunto sicher. Fenix und Polar schaffen das knapp, wenn du am Abend die Aufzeichnung stoppst. Die Apple Watch hat an der Fründenhütte als einzige an der Powerbank gehangen, während ich meine Rösti gegessen habe. Wie genau wir Akkus über Wochen protokollieren, steht auf der Seite So testen wir.
Mit diesen Zahlen im Kopf kann ich jetzt jede Uhr ehrlich einordnen. Denn «Testsieger» heisst nicht, dass die fenix für alle die richtige ist.
Welche Uhr zu wem passt
Garmin fenix 8: für alle, die sich am Berg auf jede Zahl verlassen wollen
Sie hat Höhe und Spur am genauesten gemessen, und ClimbPro zeigt dir im Aufstieg, wie viele Höhenmeter bis zum nächsten Sattel noch fehlen. Die Tasten funktionieren mit Handschuhen, die Taschenlampe kennt bei uns inzwischen jedes Familienmitglied. Mit 80 Gramm ist sie die schwerste nach der Coros. Für wen sie zu viel Uhr ist, steht in meinem Bericht zur Forerunner 170.
Suunto Race 2: die vernünftigste Wahl für viele
Fast so genau wie die fenix, auf der Tour die längste Laufzeit, ein grosses, helles Display und der tiefste Preis im Feld. Die Karten sind gut lesbar, das Drehrad an der Seite lässt sich mit Handschuhen bedienen. Der Schwachpunkt ist der Puls bei Kälte. Wer den Brustgurt sowieso mitnimmt, verliert dabei nichts.
Coros Vertix 2S: für lange Touren ohne Steckdose
Wenn du drei oder vier Tage von Hütte zu Hütte gehst und kein Kabel mitnehmen willst, ist sie die Uhr. Saphirglas, ein sehr robustes Gehäuse, ein matter Bildschirm, der in praller Sonne am besten lesbar ist, und eine Laufzeit, über die die anderen nur staunen. Dafür schneidet sie Spitzkehren ab und wiegt mit Silikonband 89 Gramm auf meiner Briefwaage. In der Schweiz ist sie nicht in jedem Sportgeschäft vorrätig, frag vor dem Kauf nach.
Polar Grit X2 Pro: für Trainingsfans, die auch am Berg sind
Ihr Puls ist der beste unter den klassischen Sportuhren, und Polars Auswertungen nach dem Training sind die verständlichsten im Feld. Die Funktion, die eine Tour automatisch in Aufstiege und Abstiege teilt, mochte ich sehr. Beim Höhenmesser liegt sie aber hinten, gerade bei Wetterwechsel. Wer vor allem trainiert und ab und zu auf einen Gipfel steigt, ist hier gut aufgehoben.
Apple Watch Ultra 3: für iPhone-Leute mit Tagestouren
Bester Puls, eine sehr gute Spur, ein helles Display, eine eigene Mobilfunkverbindung und eine Sirene, die man weit hört. Das habe ich im Garten ausprobiert, Herr Gerbers Katze hat es mir übel genommen. Für Tagestouren mit dem iPhone in der Tasche ist sie eine starke Begleiterin. Für eine Uhr, die am Berg vor allem durchhalten soll, ist der Akku das Problem, und genau darum ging es in diesem Test.
Preise, Black Friday und Weihnachten
Black Friday ist am 27. November. Bei Digitec Galaxus, Interdiscount, Ochsner Sport, Transa und im Apple Store ändern sich die Preise oft schon in den Tagen davor. Hier meine Schwellen, ab denen ich zugreifen würde:
| Modell | Heute im Schweizer Handel | Guter Preis ab |
|---|---|---|
| Garmin fenix 8, 47 mm AMOLED | rund CHF 570 bis 600 | unter CHF 530 |
| Suunto Race 2 | rund CHF 430 bis 470 (Liste CHF 499.90) | unter CHF 400 |
| Coros Vertix 2S | rund CHF 550 bis 650 | unter CHF 520 |
| Polar Grit X2 Pro | rund CHF 480 bis 520 | unter CHF 440 |
| Apple Watch Ultra 3 | ab rund CHF 700, bei Apple CHF 799 | unter CHF 650 |
Setz dir auf Toppreise einen Preisalarm, dann musst du nicht täglich nachschauen. Als Geschenk taugen alle fünf, aber nur, wenn die Grösse passt: Alle Gehäuse messen zwischen 47 und gut 50 Millimetern. Für ein schmales Handgelenk nimm die fenix 8 mit 43 Millimetern. In der Schweiz gibt es kein gesetzliches Rückgaberecht für Onlinekäufe, jeder Shop regelt den Umtausch selbst. Frag also vorher, ob die Uhr nach Weihnachten zurück darf, falls sie dem Beschenkten zu wuchtig ist.
Mein Fazit nach 41 Tagen am Berg
Die fenix 8 gewinnt, weil sie bei den zwei wichtigsten Zahlen am Berg, Höhenmeter und Spur, am wenigsten danebenlag und dabei lange genug durchhält. Knapp war es trotzdem. Die Suunto Race 2 lag in fast jeder Messung nur einen Hauch dahinter und kostet weniger. Hätte mich jemand im August nach einem Tipp für unter 500 Franken gefragt, ich hätte nicht an sie gedacht. Heute schon.
Die Tankstelle auf dem Küchentisch ist seit dem 2. Oktober abgebaut. Andrea hat den Tisch zurück, Lara hat ihren Zettel aufbewahrt. Was wir als Nächstes auf dem Prüfstand haben, findest du unter Laufende Tests.
Was Leser zu Bergsportuhren wissen wollen
Welche Uhr ist am besten für Bergtouren?
In unserem Vergleich mit fünf Modellen hat die Garmin fenix 8 Höhenmeter und GPS-Strecke am genauesten gemessen und hält mit rund 26 Stunden Aufzeichnung lange genug für jede Tagestour. Wer weniger ausgeben will, bekommt mit der Suunto Race 2 fast die gleiche Genauigkeit und mehr Akku.
Taugt die Apple Watch Ultra 3 zum Bergwandern?
Für Tagestouren ja. Sie hatte den genausten Puls und eine sehr gute GPS-Spur. Mit voller GPS-Genauigkeit und Puls hält sie auf der Tour aber nur rund 13 bis 14 Stunden. Für Mehrtagestouren brauchst du eine Powerbank, und für Topokarten eine Zusatz-App.
Garmin fenix 8 oder Suunto Race 2?
Die fenix 8 misst Höhe und Strecke etwas genauer, hat ClimbPro, eine Taschenlampe und ist robuster gebaut. Die Suunto Race 2 hält auf der Tour länger durch und kostet rund 130 Franken weniger. Wenn Navigation und Höhenmeter dein Hauptthema sind, nimm die fenix, sonst die Suunto.
Braucht man in den Alpen GPS auf zwei Frequenzen?
In engen Tälern, unter Felswänden und im Wald ja. Dort waren die Unterschiede zwischen den Uhren am grössten. Auf offenen Kämmen und Gipfeln messen auch Uhren mit nur einer Frequenz gut. Alle fünf Modelle im Test können zwei Frequenzen, es kostet aber Akku.
