Stadler Form Oskar im Test: Besser schlafen, wenn der Nordföhn die Luft austrocknet?

Im Januar zeigte das Hygrometer neben meinem Bett 27 Prozent. Zehn Wochen mit dem Luftbefeuchter Oskar haben gezeigt, was er schafft und was du ihm nicht zutrauen solltest.

Rosanna kniet an einem grauen Januarmorgen im Schlafzimmer eines Steinhauses in Bellinzona neben dem weissen Stadler Form Oskar und giesst Wasser in die seitliche Einfüllöffnung, im Bett schläft ihr Mann

Das Hygrometer auf meiner Kommode zeigte am Morgen des 9. Januar 27 Prozent. Draussen blies seit zwei Tagen der Nordföhn durch die Riviera, der Himmel über dem Castelgrande war so blau, dass es in den Augen wehtat, und die Luft so trocken, dass meine Lippen beim Lächeln rissen. Franco hatte in der Nacht geschnarcht wie ein Traktor am Monte Ceneri. Das tut er sonst nur nach einem Geburtstag.

Dreissig Jahre Nachtdienst haben mir beigebracht, wie sich trockene Luft anfühlt. Auf der Station liefen die Heizungen die ganze Nacht, und gegen vier Uhr kratzte bei allen der Hals, bei den Patienten wie bei uns. Ich weiss auch, wie gerne man in solchen Nächten jedem Gerät glaubt, das Besserung verspricht. Genau deshalb wollte ich es messen, bevor ich es glaube.

Der Stadler Form Oskar ist ein Verdunster aus Zug, ein weisser Würfel auf einem silbernen Fuss, den man in vielen Schweizer Schlafzimmern sieht. Ich habe ihn vom 12. Januar bis zum 22. März getestet, 70 Nächte lang. Die ersten 14 Nächte lief er nicht, damit ich einen Vergleich hatte. Neben dem Bett lagen wie immer mein Schlaftagebuch und dazu zwei Hygrometer.

Unser Urteil70 Nächte, 2 Hygrometer

Stadler Form Oskar, weiss (O-020)

Leiser Verdunster mit Hygrostat für Räume bis 50 Quadratmeter. Hebt die Luftfeuchte im Schlafzimmer zuverlässig auf gut 40 Prozent, ohne weissen Staub und ohne das Zimmer zu überfeuchten. Braucht Zeit, Pflege und alle zwei bis drei Monate neue Filter.

8,3
Leise genug fürs Schlafzimmer, ehrlich in dem, was er kannPreis beim Schreiben: rund CHF 103 bis 129, je nach Händler
Befeuchtung8,0
Lautstärke nachts9,4
Bedienung8,4
Pflege und Folgekosten7,2
Preis/Leistung8,5
Das hat uns gefallen
  • Auf Stufe 1 nicht lauter als das stille Zimmer
  • Hygrostat hält die Luft bei 45 Prozent, ohne dass die Fenster anlaufen
  • Kein weisser Staub auf den Möbeln, keine Tröpfchen in der Luft
  • Nachfüllen durch die Seitenklappe, ohne den Würfel abzuheben
  • Lichter lassen sich dimmen oder ganz ausschalten
Das könnte besser sein
  • Braucht rund zweieinhalb Stunden, bis das Zimmer befeuchtet ist
  • Rotes Wassermangel-Licht lässt sich nicht dimmen
  • Filter alle zwei bis drei Monate, rund 30 bis 60 Franken im Jahr
  • Tank von 3,5 Litern reicht an Föhntagen nur für eine Nacht

Unser Fazit: Für ein Schlafzimmer mit trockener Heizungsluft ist der Oskar einer der besten Befeuchter, die man leise laufen lassen kann. Wer schnelle Wirkung ohne Pflege erwartet, wird enttäuscht, denn das kann kein Befeuchter.

Warum die Luft im Tessiner Winter so trocken ist

Man denkt beim Tessin an Palmen und schwüle Sommernächte, und die gibt es. Im Winter ist es anders. Wenn der Nordföhn über die Alpen fällt, kommt die Luft trocken und warm im Tal an.

Draussen merkst du es an der klaren Sicht, drinnen an den Lippen. Dazu laufen in unserem alten Steinhaus die Radiatoren von Oktober bis April.

Das Prinzip kennt jeder, der im Winter lüftet. Kalte Aussenluft enthält wenig Wasser. Wird sie drinnen auf 20 Grad erwärmt, sinkt die relative Feuchte stark.

In unserem Schlafzimmer, 15,6 Quadratmeter und 2,75 Meter hoch, massen wir in den 14 Nächten ohne Befeuchter um elf Uhr abends im Schnitt 34 Prozent und um sechs Uhr morgens 30 Prozent. In den drei Föhnnächten fiel der Wert bis auf 26 Prozent.

Die meisten Fachleute empfehlen für Wohnräume 40 bis 60 Prozent. Über 60 Prozent steigt in alten Mauern die Gefahr von Schimmel. Das Ziel war also nicht möglichst viel Feuchte, sondern genug. Und dafür musste ich zuerst meinen Messgeräten trauen können.

Zuerst die Hygrometer prüfen

Billige Hygrometer liegen oft fünf Prozent daneben, manche mehr. Im Spital haben wir Messgeräte regelmässig kontrolliert, also habe ich es zu Hause auch getan. Der Salztest geht so: Ein Esslöffel Kochsalz mit ein paar Tropfen Wasser zu einem feuchten Brei rühren, in ein Konfiglas stellen, das Hygrometer dazu, Deckel zu. Nach acht Stunden sollte es 75 Prozent zeigen.

Mein kleines digitales Gerät zeigte 72 Prozent, das zweite, das ich im Baumarkt gekauft hatte, 77. Ich habe mir die Abweichung auf einen Zettel geschrieben und von da an alle Werte korrigiert. Das klingt pingelig. Aber ohne diesen Schritt hätte ich am Ende über zwei Geräte gestritten statt über den Oskar.

Der weisse Stadler Form Oskar steht gross im Vordergrund auf einem Terrakottaboden, dahinter auf einem Nachttisch aus Holz zwei kleine Hygrometer und ein Konfiglas mit feuchtem Salz
Zuerst der Salztest, dann der Oskar. Ein Gerät lag drei Prozent zu tief, das andere zwei zu hoch.

Was im Karton ist und wie der Oskar arbeitet

Der Oskar ist ein Würfel von knapp 25 Zentimetern Kantenlänge auf einem Fuss aus Zink und wiegt 2,8 Kilo. Unten ist der Wassertank mit 3,5 Litern, oben der Ventilator. Zwei Filtermatten stehen im Wasser und saugen sich voll, der Ventilator zieht die trockene Zimmerluft hindurch.

Die Luft nimmt dabei nur so viel Wasser auf, wie sie bei der aktuellen Temperatur halten kann. Das ist der grosse Unterschied zu einem Ultraschallvernebler, der Wassertröpfchen in die Luft schiesst.

Im Karton liegen zwei Filter und Hygienetabs. Der «Water Cube», ein kleiner Würfel für den Tank, soll das Wasser frisch halten. Oben gibt es vier Tasten: Ein und Aus, zwei Leistungsstufen, den Hygrostat und den Nachtmodus.

Der Hygrostat hat fünf Einstellungen, 40, 45, 50 und 55 Prozent und Dauerbetrieb. Stadler Form empfiehlt 45 Prozent, und dabei bin ich nach einigen Versuchen auch geblieben.

Die Liste des Herstellers sagt: bis 50 Quadratmeter, 370 Gramm Wasser pro Stunde, 6 bis 18 Watt und 26 bis 39 Dezibel. Unser Zimmer ist für ihn also eher klein. Gekauft habe ich den weissen Oskar im Januar für 109 Franken bei einem Schweizer Onlinehändler. Stadler Form selbst verlangt 129 Franken, die günstigsten Angebote im Netz begannen beim Schreiben bei 103 Franken.

Die Messung: von 32 auf 44 Prozent, aber nicht sofort

In der ersten Nacht mit dem Oskar habe ich ihn um halb elf eingeschaltet, Stufe 1, Hygrostat auf 45 Prozent. Um sechs Uhr zeigten beide Hygrometer 37 Prozent. Besser, aber nicht das, was ich wollte.

Ein Verdunster arbeitet langsam, das steht so auch in der Anleitung. Die Filter müssen sich zuerst vollsaugen, und die Wände und Möbel nehmen am Anfang selber Feuchte auf.

Ab der dritten Nacht habe ich es anders gemacht. Um neun Uhr abends, während Franco die Nachrichten auf der RSI schaute, lief der Oskar auf Stufe 2. Beim Zubettgehen um halb zwölf schaltete ich auf Stufe 1. So stieg die Feuchte von 32 Prozent um neun auf 42 Prozent um halb zwölf. Über die Nacht hielt der Hygrostat sie bei 43 bis 45 Prozent, am Morgen stand sie im Schnitt bei 43 Prozent.

Wert, Schlafzimmer 43 m³14 Nächte ohne Oskar56 Nächte mit Oskar
Luftfeuchte um 23 Uhr, Schnitt34 %43 %
Luftfeuchte um 6 Uhr, Schnitt30 %43 %
Tiefster Wert in Föhnnächten26 %39 %
Morgens trockener Hals, laut Tagebuch10 von 14 Morgen9 von 56 Morgen
Von Francos Schnarchen geweckt6 von 14 Nächten11 von 56 Nächten
Wasserverbrauch pro Nachtnichts1,4 bis 2,4 Liter

An Föhntagen kam der Oskar an seine Grenze. Mehr als 39 bis 40 Prozent schaffte er nicht, und der Tank war am Morgen fast leer. Mehr Leistung hätte ein grösseres Gerät gebracht. Aber auch 39 Prozent sind etwas anderes als 26, das habe ich im Hals gemerkt.

Zum Schnarchen muss ich ehrlich sein. Franco hat mit dem Oskar seltener geschnarcht, zumindest so laut, dass ich davon aufwachte. Ob das am Befeuchter lag oder daran, dass er im Februar keinen Wein getrunken hat, weil er seinem Arzt etwas beweisen wollte, kann ich nicht sagen. Franco behauptet, es liege an beidem und vor allem an ihm.

Leise ist er, dunkel nicht ganz

Für ein Schlafzimmer ist die Lautstärke das Wichtigste. Mein Schallpegelmesser misst unter 30 Dezibel nicht mehr zuverlässig. Auf Stufe 1 zeigte er auf eineinhalb Meter 30 dB, genau so viel wie ohne Gerät im stillen Zimmer.

Ich hörte ein leises Rauschen, wenn ich darauf achtete, und nach zwei Nächten nicht mehr. Stufe 2 lag bei 38 dB, das ist ein gleichmässiges Säuseln, zum Einschlafen für mich zu viel.

Die blauen Lichter lassen sich mit der Nachttaste dimmen oder ganz ausschalten. Das rote Licht, das bei leerem Tank leuchtet, bleibt aber immer hell. So steht es auch in der Anleitung.

In der Nacht auf den 3. Februar war der Tank um zehn nach vier leer, und das Zimmer leuchtete rot wie ein Notausgang. Seither fülle ich den Tank jeden Abend bis zur Markierung, auch wenn noch Wasser drin ist.

Nachtaufnahme mit Blitz in einem dunklen Schlafzimmer: Der weisse Stadler Form Oskar steht am Fussende des Betts, ein kleines rotes Licht leuchtet, eine grosse Männerhand greift unter der Wolldecke hervor
4.10 Uhr, Tank leer. Das rote Licht lässt sich nicht dimmen, Franco auch nicht.

Einen Duftbehälter gibt es übrigens auch. Zwei Tropfen Lavendelöl auf das Vlies, und das Zimmer riecht leicht nach Provence. Franco hat nach der ersten Nacht gesagt: «Profumo da nonna.»

Wir haben es danach gelassen. Wer Düfte mag, sollte sparsam sein, Stadler Form warnt vor zu viel Öl, weil es den Kunststoff angreifen kann.

Pflege: hier entscheidet sich, ob ein Befeuchter hilft oder schadet

Ein Befeuchter, der nicht gepflegt wird, ist ein Nährboden. Das ist kein Werbespruch, das steht in jeder Anleitung, auch in der vom Oskar. Stadler Form empfiehlt jeden Tag frisches Wasser, alle zwei Wochen den Tank mit etwas Abwaschmittel reinigen, etwa alle vier Wochen entkalken und die Filter alle zwei bis drei Monate wechseln. In den Sicherheitshinweisen steht dazu, den Wasserbehälter alle drei Tage zu reinigen.

Ich habe mir aus dem Spital eine Routine mitgenommen. Jeden Morgen das Restwasser weg, jeden Dienstag und Freitag den Tank ausspülen und mit einem weichen Tuch auswischen, jeden zweiten Sonntag mit Abwaschmittel. Das dauert unter der Woche vier Minuten, am Sonntag zehn. Unser Tessiner Wasser ist eher weich, Kalk war nach zehn Wochen kaum zu sehen.

Rosanna spült in einer kleinen Tessiner Küche den unteren Wassertank des weissen Stadler Form Oskar aus, das Oberteil mit dem gerippten Deckel steht auf dem Silberfuss neben der Spüle, ihr grosser Mann trocknet eine Espressokanne ab
Dienstag und Freitag ist Tanktag. Franco trocknet ab und kommentiert.

Nach genau zwei Monaten Betrieb blinkte die Erinnerung für den Filterwechsel. Die Filter waren leicht bräunlich und an den oberen Kanten etwas steif. Neue kosten im Zweierpack ab rund 16 Franken, im Viererpack ab rund 28. Wer den Oskar von November bis März laufen lässt, braucht zwei bis drei Sätze pro Winter.

Mit dem Water Cube, den du einmal pro Saison ersetzt, kommen so je nach Händler 30 bis 60 Franken im Jahr zusammen. Der Strom ist dagegen kaum der Rede wert: 0,11 Kilowattstunden pro Nacht, also rund drei Rappen.

Was ich jedem rate, der einen Befeuchter kauftKauf ein Hygrometer dazu und mach den Salztest. Stell den Hygrostat auf 45 Prozent, nicht höher. Wenn am Morgen die Fensterecken anlaufen, ist es zu viel. Bei uns war das bei 55 Prozent an kalten Morgen der Fall. Und lass nie Wasser mehrere Tage im Tank stehen, auch nicht übers Wochenende im Rustico.

Black Friday und Weihnachten: kaufen, bevor die Heizung läuft

Einen Beleg dafür, was der Oskar am letzten Black Friday gekostet hat, habe ich nicht, und raten mag ich nicht. Was ich weiss: Ende September kostete er online ab 103 Franken, Weiss und Schwarz fast gleich. Alles unter 100 Franken halte ich für einen guten Preis.

Wichtiger als der Black Friday ist die Heizperiode. Wer im Januar bei 27 Prozent aufwacht, will nicht erst dann bestellen. Kauf ihn im Oktober oder November, stell ihn auf, mach den Salztest und lern ihn kennen, bevor der erste Föhn kommt.

Als Geschenk eignet sich der Oskar für Menschen, die über trockene Augen, rissige Lippen oder einen kratzenden Hals am Morgen klagen, und für ältere Eltern in gut geheizten Wohnungen. Leg ein Hygrometer und einen Zweierpack Filter dazu. Ohne Hygrometer weiss niemand, ob das Gerät überhaupt nötig ist. Für ein Wohnzimmer über 50 Quadratmeter ist er zu klein, für ein Kinderzimmer von zehn Quadratmetern eher gross.

Vor dem Verschenken ausprobierenAnders als viele denken, kannst du online Gekauftes in der Schweiz nicht einfach per Gesetz zurückgeben. Was geht, steht in den Bedingungen des Shops. Viele nehmen Ware 30 Tage zurück, meist mit Originalverpackung und mit Abzug, wenn sie benutzt wurde. Bei einem Befeuchter, in dem schon Wasser stand, ist das oft schwierig. Probier ihn deshalb direkt nach dem Kauf aus und entscheide in den ersten Tagen. Stadler Form gibt zwei Jahre Garantie, die Frist läuft ab Kaufdatum, auch wenn das Geschenk erst am 24. Dezember ausgepackt wird.

Wem ich ihn empfehle

Kauf ihn, wenndein Schlafzimmer im Winter unter 35 Prozent fällt, du einen leisen Befeuchter ohne weissen Staub suchst und bereit bist, zweimal pro Woche den Tank zu spülen.
Lass es, wenndu einen grossen offenen Wohnraum befeuchten willst, schnelle Wirkung in einer halben Stunde erwartest oder keine Folgekosten für Filter möchtest.

Die Alternativen

  • Stadler Form Oskar Little (ab ca. 79 Franken): Die kleine Schwester mit 2,5 Litern Tank für Räume bis 30 Quadratmeter. Für ein normales Schlafzimmer reicht sie oft, an Föhntagen wird es knapp.
  • Stadler Form Oskar Big (ab ca. 157 Franken): Sechs Liter Tank, mehr Leistung. Für grosse Räume oder alle, die nicht jeden Morgen nachfüllen wollen.
  • Boneco W200 (ab ca. 186 Franken): Ein Luftwäscher mit 4,5 Liter Tank für Räume bis 50 Quadratmeter. Grösser und teurer als der Oskar, dafür mit mehr Wasser für lange Föhnnächte.
  • Philips Series 2000 (ab ca. 68 Franken): Günstiger Verdunster mit 2 Litern Tank. Für kleine Schlafzimmer eine Option, wenn das Budget knapp ist.

Mehr zum Thema Schlaf findest du im Ratgeber, zum Beispiel meinen Matratzentest aus 52 Tessiner Sommernächten oder Margrits Erfahrungen mit dem Oura Ring. Wie wir messen und protokollieren, steht unter So testen wir.

Was nach 70 Nächten bleibt

Der Oskar hat unser Schlafzimmer von durchschnittlich 30 auf 43 Prozent Luftfeuchte gebracht, leise und ohne dass eine Scheibe angelaufen ist. Mein Hals war an neun von 56 Morgen trocken statt an zehn von 14. Das ist kein Wunder, aber ein Unterschied, den ich jeden Morgen gespürt habe.

Er verlangt dafür Geduld, weil er Zeit braucht, und Disziplin, weil ein Befeuchter ohne Pflege mehr schadet als nützt. Wer beides mitbringt, bekommt für rund 110 Franken ein Gerät, das man nachts vergisst. Franco hat im März übrigens gefragt, ob der Oskar im Sommer auch kühlt. Ich habe ihm den Ventilator aus dem Keller geholt.

Häufige Fragen zum Stadler Form Oskar

Wie laut ist der Stadler Form Oskar in der Nacht?

Auf Stufe 1 sehr leise. Unser Messgerät zeigte auf eineinhalb Meter 30 dB, gleich viel wie im stillen Zimmer ohne Gerät. Stufe 2 ist mit rund 38 dB hörbar, wir nutzen sie nur am Abend, bevor wir ins Bett gehen.

Wie oft muss man beim Oskar die Filter wechseln?

Laut Stadler Form alle zwei bis drei Monate. Das Gerät erinnert nach zwei Monaten Betrieb mit einem blinkenden Licht daran. Ein Zweierpack kostet im Handel ab rund 16 Franken.

Welche Luftfeuchtigkeit ist im Schlafzimmer richtig?

Die meisten Empfehlungen liegen bei 40 bis 60 Prozent. Wir haben mit 45 Prozent die besten Erfahrungen gemacht. Bei 55 Prozent liefen an kalten Morgen die Fensterecken an, das ist in alten Häusern ein Zeichen, dass es zu viel wird.

Macht der Oskar weissen Staub wie ein Ultraschallbefeuchter?

Nein. Als Verdunster gibt er nur Wasserdampf ab, der Kalk bleibt im Filter. Auf unseren dunklen Nachttischen lag nach zehn Wochen kein weisser Belag.

Reicht der Oskar für ein ganzes Wohnzimmer?

Stadler Form gibt Räume bis 50 Quadratmeter an. In einem offenen Wohnbereich mit Küche oder in einer Minergie-Wohnung mit Lüftung empfiehlt der Hersteller, mit der doppelten Fläche zu rechnen. Dann ist der Oskar Big die bessere Wahl.