MacBook Air M5 im Test: Lohnt er sich nach der Preiserhöhung noch?

46 Zugfahrten zwischen Luzern und Zürich, ein altes M1 zum Vergleich und eine Preiserhöhung von 200 Franken mitten im Sommer. Was das neue MacBook Air kann und wo du es günstiger bekommst.

Mann mit dunklem Bart und schwarzer Daunenweste sitzt im Oberdeck eines Doppelstockzugs am Fenster und tippt auf einem hellblauen Laptop, draussen ein See im Morgenlicht

Mein altes MacBook Air hat ein Geräusch, das nur ich höre. Wenn ich im Zug nach Zürich zu viele Tabs öffne, wird es nicht laut, es hat ja keinen Lüfter. Es wird zäh. Der Mauszeiger zögert, das Teams-Fenster friert eine Sekunde ein, und im Tunnel nach Thalwil, wo der Empfang sowieso weg ist, denke ich jedes Mal: Jetzt wäre ein guter Moment für ein neues.

Seit dem 11. August arbeite ich mit dem MacBook Air 13 Zoll mit M5. Grundausstattung, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, 512 Gigabyte Speicher, Schweizer Tastatur, in Himmelblau. Gekauft bei einem Schweizer Händler für 1'149 Franken. Fünf Wochen, 23 Arbeitstage und 46 Fahrten zwischen Luzern und Zürich später weiss ich, was es besser kann als mein M1 von 2020. Und ich weiss, warum Apple im Juni den Schweizer Preis um 200 Franken erhöht hat und wo du ihn umgehen kannst.

Unser FazitMacBook Air 13 Zoll, M5
8,8
Der beste Laptop für Pendler, nur nicht beim Apple-PreisFünf Wochen, 46 Zugfahrten, selbst gekauft, bei Händlern ab rund CHF 1'110
Akku9,5
Tempo im Alltag9,2
Unterwegs (Gewicht, Stille)9,3
Display8,0
Preis-Leistung7,4
Was es gut macht
  • Ein ganzer Pendlertag ohne Kabel, mit Reserve für den Abend
  • Absolut still, weil ohne Lüfter
  • 16 GB und 512 GB schon in der Grundausstattung
  • Zwei externe Monitore bei offenem Deckel
Wo es spart
  • In der Schweiz ohne Netzteil in der Schachtel
  • Im Apple Store seit Juni 200 Franken teurer
  • Display spiegelt im Zug bei Sonne
  • Unter Dauerlast wird es langsamer

Kurz gesagt: Für alle, die unterwegs schreiben, rechnen, telefonieren und ab und zu Fotos bearbeiten, ist das MacBook Air M5 der Laptop, den ich empfehle. Kauf es bei einem Schweizer Händler statt im Apple Store, achte auf die Schweizer Tastatur und rechne ein Netzteil dazu.

1'049, dann 1'249 Franken: Warum das MacBook Air teurer wurde

Als Apple das MacBook Air mit M5 Anfang März vorstellte, kostete das 13-Zoll-Modell im Schweizer Apple Store 1'049 Franken. Seit dem 25. Juni steht dort 1'249 Franken, also 200 Franken oder 19 Prozent mehr. Apple begründet die Erhöhung mit deutlich höheren Kosten für Arbeitsspeicher und Speicherchips. Die Nachfrage der KI-Rechenzentren hat den Markt leergekauft, und davon sind in der Schweiz Macs, iPads und die HomePods betroffen, die iPhones nicht.

Die gute Nachricht: Die Schweizer Händler haben nicht alle mitgezogen. Interdiscount, Brack, Digitec und Galaxus verlangten im September für das gleiche Modell rund 1'150 Franken, einzelne Anbieter auf Toppreise verlangten knapp 1'110. Das sind 100 bis 140 Franken weniger als bei Apple selbst, für exakt das gleiche Gerät mit der gleichen Garantie.

Achtung bei der TastaturDie günstigsten Angebote auf Vergleichsportalen sind oft Konfigurationen mit anderer Tastatur. Die Schweizer Variante erkennst du an der Endung «SM/A» in der Artikelnummer. Ein MacBook mit deutscher oder englischer Tastatur verkaufst du später schlechter weiter, und die Umlaute findest du jeden Tag an der falschen Stelle.

Was in allen Schweizer Preisen steckt: die vorgezogene Recyclinggebühr. Was nicht darin steckt: ein Netzteil. Dazu gleich mehr. Zuerst zur wichtigsten Frage für jeden, der pendelt.

Hält der Akku einen ganzen Pendlertag?

Apple verspricht bis zu 18 Stunden Videowiedergabe und bis zu 15 Stunden Surfen im WLAN. Die Batterie hat 53,8 Wattstunden. Meine Messungen, jeweils von 100 Prozent bis zur Abschaltung oder bis zum Abend:

TestErgebnis
Video in Schlaufe, halbe Helligkeit, WLAN aus17 Stunden, 25 Minuten
Surfen über Handy-Hotspot, halbe Helligkeit13 Stunden, 10 Minuten
Pendlertag von 6.45 bis 18.30 Uhr ohne Kabel: 2 Zugfahrten, 2 Stunden Teams, Excel, 20 Tabs31 % übrig
Verlust über Nacht im Ruhezustand2 %
Zum Vergleich: gleicher Pendlertag mit meinem M1 von 2020leer um 15.40 Uhr

Die Zahl, die für mich zählt, ist die dritte. Ich bin um Viertel vor sieben aus der Wohnung, habe im Zug einen Bericht geschrieben, im Büro in Zürich zwei Stunden Videocalls gemacht und am Abend auf der Heimfahrt noch Mails abgearbeitet. Das Netzteil blieb zu Hause, und um halb sieben hatte ich immer noch 31 Prozent. Mein altes M1 ist am gleichen Tag kurz vor vier ausgestiegen, aber mit einem sechs Jahre alten Akku.

Der Hotspot frisst mit. Im Zug arbeite ich über den Hotspot meines Handys, und jede Fahrt von 45 Minuten kostete im Schnitt 6 Prozent. Das neue MacBook verbindet sich dafür blitzschnell mit dem iPhone, und nach dem Tunnel war die Verbindung jedes Mal von selbst wieder da.

Wie viel schneller ist der M5 als mein M1?

Im Alltag mit Mails, Browser und Office merkst du keinen Unterschied zwischen einem M5 und einem M1, solange der Arbeitsspeicher reicht. Genau dort liegt aber der Punkt. Mein M1 hat 8 Gigabyte, das M5 hat 16. Mit 30 Tabs, Teams, Excel und einer Remote-Desktop-Verbindung zu einem Kunden hat das alte Gerät ständig ausgelagert, das neue nie. Das Zögern, das ich eingangs beschrieben habe, ist weg.

Bei schwereren Aufgaben habe ich die Stoppuhr genommen:

AufgabeMacBook Air M1 (8 GB)MacBook Air M5 (16 GB)
250 RAW-Fotos in Lightroom exportieren6 Min. 52 Sek.3 Min. 05 Sek.
12 Minuten 4K-Video in iMovie exportieren9 Min. 40 Sek.4 Min. 15 Sek.
Dritter Videoexport direkt hintereinander11 Min. 30 Sek.4 Min. 43 Sek.

Das Video stammt übrigens von meinem Kollegen Pierre-Alain, der gerade eine kleine Gimbal-Kamera testet und mir 40 Gigabyte Fribourger Altstadt geschickt hat. Beim dritten Export in Folge wurde das M5 um rund 11 Prozent langsamer. Ohne Lüfter muss der Chip bei Dauerlast Tempo zurücknehmen, und die Unterseite erreichte an der wärmsten Stelle 42 Grad. Auf den Oberschenkeln im Zug ist das warm, aber nicht unangenehm. Wer jeden Tag stundenlang Videos rendert, gehört zum MacBook Pro mit Lüfter.

Für alle anderen ist der Unterschied zum M1 grösser, als die Namen vermuten lassen. Doppelt so schnell bei Fotos und Video, doppelt so viel Arbeitsspeicher, doppelt so viel Speicherplatz. Wer ein M1 oder M2 mit 8 Gigabyte hat und es im Alltag zäh findet, hat einen echten Grund zum Wechseln.

Geschlossenes hellblaues Laptop liegt auf einem Küchentisch neben einem weissen USB-C-Netzteil mit Schweizer Stecker, einem aufgerollten Ladekabel und einer Kaffeetasse
Was in der Schachtel fehlt, liegt daneben: das Netzteil. In der Schweiz musst du es separat kaufen oder ein vorhandenes nehmen.

Display, Tastatur und der Alltag im Doppelstöcker

Das MacBook Air wiegt 1,23 Kilo und ist 11,3 Millimeter dick. Im Vierer der zweiten Klasse passt es aufs Tischchen, auch wenn gegenüber jemand sitzt, und der Deckel lässt sich weit genug öffnen. Mit dem Rucksack auf dem Rücken merke ich keinen Unterschied zu meinem alten Gerät, das fast gleich schwer ist.

Das Display misst 13,6 Zoll und leuchtet mit bis zu 500 Nits. Im Büro und abends im Zug ist das mehr als genug. Am Morgen, wenn bei Zug die Sonne flach über den See ins Abteil scheint, spiegelt die Glasfläche aber stark. Ich habe mir angewöhnt, auf der Seite zum Hang zu sitzen. Mein Handy ist in dieser Situation heller. Das Display läuft mit 60 Hertz, ohne das flüssige ProMotion der teureren Macs. Beim Schreiben und Rechnen habe ich es nie vermisst.

Die Tastatur ist die gleiche gute wie seit Jahren, leise und präzise, mit Touch ID oben rechts. Das Trackpad ist nach wie vor das beste, das ich an einem Laptop kenne. Die Kamera mit 12 Megapixeln und Folgemodus hält mich in Teams-Calls im Bild, auch wenn ich mich zurücklehne. Die Kollegen haben es bemerkt, bevor ich etwas gesagt habe.

Im Büro in Zürich hänge ich das MacBook an ein Dock mit zwei Monitoren. Das neue Air schafft zwei externe Bildschirme bei offenem Deckel, das M1 konnte nur einen. Für mich ist das der zweitgrösste Fortschritt nach dem Arbeitsspeicher. Anschlüsse gibt es zwei Thunderbolt 4 auf der linken Seite, MagSafe zum Laden und einen Kopfhöreranschluss. Der MagSafe-Stecker hat sich in der dritten Woche bewährt, als eine Kollegin über das Kabel stolperte. Das MacBook blieb auf dem Tisch, sie hat sich trotzdem dreimal entschuldigt.

Mann mit dunklem Bart in grauem Pullover sitzt an einem Bürotisch und arbeitet am offenen hellblauen Laptop, das an zwei grosse Monitore angeschlossen ist
Im Büro in Zürich: ein Kabel ins Dock, zwei Monitore, Deckel offen. Mit dem alten Air ging nur einer.

Das fehlende Netzteil: Was du wirklich brauchst

In der Schweiz liefert Apple das MacBook Air ohne Netzteil aus. In der Schachtel liegt nur das Kabel von USB-C auf MagSafe, zwei Meter lang. Wenn du bestellst, bietet Apple dir verschiedene Netzteile gegen Aufpreis an. Brauchst du eins?

Mein erster Versuch war das 20-Watt-Ladegerät meines Handys. Damit lädt das MacBook im Betrieb praktisch nicht, Apple nennt 30 Watt als Minimum. Mit einem 30-Watt-Netzteil aus der Schublade lud es in einer Stunde von 20 auf 64 Prozent, gut genug über Nacht. Mit dem 70-Watt-Netzteil eines Kollegen kam es von leer in 31 Minuten auf 50 Prozent, Apple verspricht 30. Das schnelle Laden lohnt sich, wenn du zwischen zwei Terminen nur eine halbe Stunde am Strom hängst.

Unser Rat zum NetzteilHast du schon ein USB-C-Netzteil mit mindestens 30 Watt, kauf keins dazu. Wenn nicht, nimm eines mit 65 oder 70 Watt, das auch dein Handy und deine Kopfhörer lädt. Achte auf einen Stecker Typ J oder einen Typ C, der in Schweizer Steckdosen passt, und auf USB Power Delivery.

Die zweite Meinung zu Hause

Die Farbe hat Seraina ausgesucht. «Himmelblau» steht in der Beschreibung, in Wirklichkeit ist es ein sehr helles Blaugrau, das je nach Licht fast silbern wirkt. Seraina nennt es «Grau mit guter Laune». Fingerabdrücke sieht man darauf kaum, anders als auf dem dunklen Mitternacht.

Getestet hat sie es auf ihre Weise. An zwei Abenden hat sie auf dem Sofa ihre Steuererklärung darauf gemacht, am dritten eine Serie geschaut. Ihr Urteil: Die Lautsprecher seien gut genug, dass sie keine Kopfhörer brauche, und der Akku habe nach drei Folgen immer noch 80 Prozent gehabt. Ihre einzige Kritik galt der Steuererklärung. Dafür kann das MacBook nichts.

Frau mit Wolldecke über den Beinen sitzt am Abend auf einem Sofa und schaut auf das hellblaue Laptop auf ihren Knien, daneben eine Teetasse auf der Armlehne
Seraina am Abend. Drei Folgen, 80 Prozent Akku, kein Kopfhörer.

13 oder 15 Zoll, Air oder Pro? Die Alternativen

ModellPreis in FrankenWas es anders macht
MacBook Air 13 Zoll M5, 16/512 GBab ca. CHF 1'110 bei Händlern, CHF 1'249 bei Appleunser Testgerät
MacBook Air 15 Zoll M5, 16/512 GBab ca. CHF 1'275 bei Händlerngrösseres Display, 1,51 kg, mehr Akku, gleicher Chip
MacBook Pro 14 Zoll M5ab CHF 1'899 bei Applemit Lüfter, helleres ProMotion-Display, mehr Anschlüsse
MacBook Air 13 Zoll M4, Restpostenab ca. CHF 1'290 (16/256 GB)teurer als das neue M5, Finger weg

Das 15-Zoll-Modell lohnt sich, wenn du oft zu Hause ohne externen Monitor arbeitest oder zwei Fenster nebeneinander brauchst. Im Zug ist mir das kleine lieber, und für rund 160 Franken Aufpreis gibt es denselben Chip. Das MacBook Pro ist für alle, die täglich Videos schneiden oder programmieren und dabei stundenlang Volllast fahren. Und die alten M4-Modelle, die noch bei ein paar Anbietern stehen, kosten mit halb so viel Speicher mehr als das neue M5. Lass sie stehen.

Black Friday, Festtage und ein fairer Preis

Der Black Friday fällt 2026 auf den 27. November, viele Schweizer Shops locken aber schon ab Mitte des Monats mit Aktionen. Was heisst das fürs MacBook Air?

Was wir wissen: Das M5-Modell ist erst seit März auf dem Markt, es hatte also noch keinen Black Friday. Apple selbst senkt die Preise im eigenen Store erfahrungsgemäss nicht, Rabatte kommen von den Händlern. Diese liegen heute schon 100 bis 140 Franken unter Apple. Wie viel am Black Friday noch dazukommt, kann dir niemand seriös versprechen, zumal die Speicherpreise gerade steigen und nicht fallen.

Unsere PreisschwelleFür das 13-Zoll-Modell mit 16 GB, 512 GB und Schweizer Tastatur sind 1'050 Franken oder weniger ein gutes Angebot, so viel verlangte Apple im März. Unter 1'000 Franken würde ich sofort zuschlagen. Brauchst du das Gerät jetzt, zahl heute rund 1'150 bei einem Händler statt 1'249 bei Apple. Warten lohnt sich nur, wenn dein alter Laptop noch zwei Monate durchhält.

Eignet es sich als Geschenk? Ja, vor allem für Studierende, für jemanden, der von einem alten Windows-Laptop umsteigt, und für Eltern, die ein Gerät wollen, das einfach läuft. Wer an einer Hochschule studiert oder dort arbeitet, bekommt im Bildungsstore von Apple Schweiz einen reduzierten Preis. Das lohnt einen Vergleich mit dem Händlerpreis. Dazu passen ein Netzteil mit 65 bis 70 Watt, eine gepolsterte Hülle für den Rucksack und ein kleiner USB-C-Adapter mit HDMI und USB-A für Beamer und alte Sticks.

Umtausch und Gewährleistung: Ein Recht, online gekaufte Ware ohne Grund zurückzuschicken, kennt das Schweizer Gesetz nicht. Wenn der Laptop unter den Baum soll, klär vorher, ob der Laden ihn im Januar noch zurücknimmt, und öffne die Folie erst an Heiligabend. Apple weist darauf hin, dass du neben der Herstellergarantie das gesetzliche Recht hast, innerhalb von zwei Jahren Mängel geltend zu machen. AppleCare+ kostet ab 195 Franken und deckt auch Unfälle, gegen eine Selbstbeteiligung von 99 Franken bei Display- und Gehäuseschäden. Wer das MacBook täglich im Zug aufklappt, sollte zumindest darüber nachdenken.

Wem ich das MacBook Air M5 empfehle

Nimm es, wenndu viel unterwegs arbeitest, einen Laptop willst, der einen langen Tag ohne Kabel durchhält und dabei keinen Mucks macht, und du vor allem schreibst, rechnest, telefonierst und ab und zu Fotos oder kurze Videos bearbeitest. Besonders, wenn du heute ein Air mit 8 GB hast.
Bleib beim alten Gerät, wenndu täglich lange Videos renderst oder grosse Software kompilierst, wenn du Windows-Programme brauchst, für die es keine Mac-Version gibt, oder wenn dein M2 oder M3 mit 16 GB noch flüssig läuft. Dann ist der Fortschritt zu klein für den Preis.

Mein M1 bekommt meine Mutter, die bisher auf einem neun Jahre alten Laptop Fotos von der Seebrücke sortiert. Ich bleibe beim M5. Welche Kopfhörer im vollen Zug die Durchsagen gerade noch durchlassen, habe ich im Erfahrungsbericht zu den AirPods Pro 3 aufgeschrieben, und was das neue iPhone gegenüber dem alten wirklich bringt, im Test des iPhone 18 Pro. Wie wir Akku und Tempo messen, zeigt unsere Testmethode.

Was mich Kollegen zum MacBook Air M5 fragen

Was kostet das MacBook Air M5 in der Schweiz?

Das 13-Zoll-Modell mit 16 GB und 512 GB kostet im Apple Store seit Juni CHF 1'249. Schweizer Händler verlangten im September rund 1'110 bis 1'156 Franken. Das 15-Zoll-Modell gab es bei Händlern ab rund 1'275 Franken.

Warum ist das MacBook Air in der Schweiz teurer geworden?

Apple hat die Preise für Macs, iPads und weitere Geräte in der Schweiz am 25. Juni erhöht, beim MacBook Air 13 Zoll von 1'049 auf 1'249 Franken. Als Grund nennt Apple die stark gestiegenen Kosten für Arbeitsspeicher und Speicherchips. Viele Händler verkaufen darum unter dem Apple-Preis.

Ist beim MacBook Air ein Netzteil dabei?

In der Schweiz nicht. In der Schachtel liegt nur das USB-C-auf-MagSafe-Kabel. Zum Laden brauchst du ein USB-C-Netzteil mit mindestens 30 Watt, für das schnelle Laden auf 50 Prozent in einer halben Stunde eines mit 70 Watt oder mehr.

Reichen 16 GB Arbeitsspeicher?

Für Büroarbeit, Browser mit vielen Tabs, Videocalls und Fotobearbeitung ja. In unserem Test hat das MacBook mit 30 Tabs, Teams, Excel und Lightroom nie ausgelagert. Mehr lohnt sich für grosse Videoprojekte, virtuelle Maschinen oder KI-Modelle, die lokal laufen.

Lohnt sich der Wechsel vom MacBook Air M1?

Wenn dein M1 nur 8 GB hat und im Alltag zäh wird, ja. Bei uns war das M5 bei Fotos und Video mehr als doppelt so schnell, hielt einen Pendlertag lang durch und unterstützt zwei externe Monitore. Läuft dein M1 flüssig und reicht dir der Akku, kannst du noch warten.