Thermomix TM7 im Test: kann er Gulasch, Germknödel und Kekserl für den Advent?

Eine ehemalige Gasthausköchin aus Graz gegen eine Küchenmaschine um 1.549 Euro. Sechs Wochen, 52 Gerichte und eine Schwiegermutter, die von Anfang an dagegen war.

Frau in bordeauxroter Schürze hebt den Deckel vom Dampfgaraufsatz des Thermomix, darin dampfen drei Germknödel, ein Teenager wartet mit Löffel auf der Eckbank

„Ein Gulasch, das eine Maschine kocht, ist kein Gulasch.“ Das hat meine Schwiegermutter Hermine gesagt, bevor der Karton überhaupt offen war. Sie wohnt einen Stock über uns, ist 78 und hat in ihrem Leben vermutlich mehr Zwiebeln geröstet als ganz Graz-Liebenau zusammen.

Ich war ehrlich gesagt ihrer Meinung. Ich habe zwölf Jahre in einem Grazer Gasthaus gekocht, und am Herd lasse ich mir nicht gern dreinreden, schon gar nicht von einem Gerät mit Bildschirm. Trotzdem stand der Thermomix TM7 dann sechs Wochen lang auf meiner Arbeitsplatte, zwischen Kernölflasche und Brotkorb. Ich habe 52 Gerichte darin gekocht, für Mann, zwei Teenager und die Schwiegermutter.

Die Frage war einfach: Kann der das, was bei uns wirklich auf den Tisch kommt? Also Gulasch, Germknödel und im Advent die Kekserl, von denen jedes Jahr zu wenig da sind.

Unser Testurteil6 Wochen, 52 Gerichte

Vorwerk Thermomix TM7

Stark bei Teig, Suppen und allem mit Dampf. Beim Rösten und Anbraten bleibt die Pfanne die bessere Köchin.

8,5
Sehr gut für FamilienPreis beim Schreiben: 1.549 € bei Vorwerk Österreich, mit 5 Jahren Garantie 1.698 €
Teig und Gebäck9,4
Kochen und Dämpfen8,8
Rösten und Anbraten6,8
Preis-Leistung7,0
Das gefällt uns
  • Germteig in zwei Minuten, glatt und ohne Kraftaufwand
  • Großer Dampfgaraufsatz: sechs Germknödel auf einmal
  • Waage im Gerät, auf zwei Gramm genau
  • Staubzucker und gemahlene Nüsse in Sekunden
Das stört uns
  • 2,2 Liter Mixtopf: Gulasch für mehr als vier wird eng
  • Fleisch bekommt keine echte Kruste
  • Ohne Cookidoo-Abo um 60 € im Jahr nur rund 200 Rezepte
  • Nur im Direktvertrieb, kaum Rabatte

Kurz gesagt: Für Familien, die viel backen, gern Knödel und Suppen machen und unter der Woche Zeit sparen wollen, ist der TM7 ein echter Helfer. Wer vor allem brät, röstet und schmort, kauft sich um das Geld besser eine gute Pfanne, einen Gusseisentopf und eine Küchenmaschine.

Was der TM7 ist und was er in Österreich kostet

Der TM7 ist die aktuelle Generation des Thermomix, seit Frühjahr 2025 auf dem Markt. Kurz erklärt: ein Mixtopf mit 2,2 Litern, darunter Heizung, Messer, Motor und eine eingebaute Waage, vorne ein 10-Zoll-Touchscreen statt Drehknopf. Das Gerät wiegt, hackt, rührt, knetet, kocht und dämpft, und mit dem Dampfgaraufsatz Varoma oben drauf auch auf zwei Etagen.

Neu gegenüber dem Vorgänger TM6 ist vor allem das freie Anbraten bis 160 Grad, ein Modus fürs offene Kochen ohne Deckel und ein deutlich leiserer Motor auf den niedrigen Stufen. Der Varoma ist größer geworden, Vorwerk gibt 6,8 Liter an.

Kaufen kannst du ihn in Österreich nur bei Vorwerk selbst: online im Vorwerk-Shop oder über eine Thermomix-Repräsentantin, die zu dir nach Hause kommt und eine Kochvorführung macht. Zum Zeitpunkt des Schreibens kostet der TM7 1.549 Euro inklusive 20 Prozent Mehrwertsteuer, versandkostenfrei, mit einer Lieferzeit von sieben bis zehn Werktagen. Mit Garantieverlängerung auf fünf Jahre sind es 1.698 Euro. Und mit diesem Preis im Hinterkopf ging es ans erste Gericht.

Das Gulasch: der Test, auf den Hermine gewartet hat

Saftgulasch für vier, mein Gasthausrezept. Ein Kilo Wadschinken, ein Kilo Zwiebeln, Schmalz, Paprikapulver edelsüß, ein Schuss Essig, Kümmel, Majoran, Knoblauch. Im Gasthaus haben wir die Zwiebeln eine Dreiviertelstunde im großen Reindl geröstet, bis sie fast schwarzbraun waren. Das ist das ganze Geheimnis.

Im TM7 habe ich die Zwiebeln grob gehackt, drei Sekunden, und dann mit dem neuen Anbratmodus bei 160 Grad geröstet. Nach 25 Minuten waren sie goldbraun, aber nicht so tief dunkel wie im Reindl. Der Mixtopf ist eben kein flacher Topf, die Zwiebeln liegen hoch übereinander. Dann kam das Fleisch dazu, und hier liegt der größte Unterschied: Ein Kilo Fleischwürfel im hohen Mixtopf brät nicht an, es zieht Saft.

Gekocht wurde im Linkslauf auf der langsamsten Stufe, damit das Messer das Fleisch nicht zerreißt. Das funktioniert wirklich: Nach zwei Stunden waren die Würfel ganz, weich und saftig. Die Sauce war sämig und glatt, ohne dass ich ein einziges Mal umrühren musste.

Ältere Frau mit weißem Haar und grüner Strickjacke kostet in der Küche Gulasch von einem Holzlöffel, daneben der schwarze Thermomix
Hermine beim ersten Löffel. Die Augenbrauen sagen mehr als jedes Testurteil.
„Das Saftl passt. Das Fleisch ist ein bissl zu brav.“ Hermine, 78, nach dem ersten Teller

Sie hat recht, und ich habe mich trotzdem gefreut, weil sie einen zweiten Teller genommen hat. Ab dem zweiten Versuch habe ich das Fleisch in zwei Portionen in der Pfanne scharf angebraten und erst dann in den Mixtopf gegeben. Ein Topf mehr zum Abwaschen, dafür die Röstaromen, die einem Gulasch fehlen, wenn sie fehlen.

Mengen, die wirklich in den Mixtopf passenMit einem Kilo Fleisch und einem Kilo Zwiebeln ist der Mixtopf randvoll. Für vier Personen reicht das. Für sechs oder für Gulasch zum Einfrieren nimm weiter den großen Topf am Herd. Gulasch ist das Gericht, bei dem der TM7 an seine Grenze kommt. Beim nächsten war das Gegenteil der Fall.

Germknödel aus dem Dampfgaraufsatz

Germteig ist für mich der eigentliche Grund, warum so viele Leute einen Thermomix wollen. Ein Germteig braucht Wärme, Geduld und Kraft in den Unterarmen, und alle drei sind an einem Wochentag knapp. Im TM7 kommen Milch, Germ und Zucker in den Mixtopf, drei Minuten bei 37 Grad, dann Mehl, Ei, Butter und eine Prise Salz, und dann zwei Minuten im Teigmodus. Fertig ist ein glatter, weicher Teig, der sich vom Rand löst.

Ich habe ihn im Mixtopf bei 37 Grad gehen lassen, mit dem Deckel drauf. Nach 35 Minuten war er gut doppelt so groß. In der kalten Küche im Oktober, wo der Teig sonst eine Stunde neben dem Heizkörper sitzen muss, ist das ein echter Gewinn.

Dann zehn Knödel geformt, mit Powidl gefüllt, und sechs davon in den Varoma. 20 Minuten Dampf, und die Knödel kamen locker, weiß und ohne nasse Unterseite heraus. Die anderen vier habe ich zum Vergleich klassisch im Topf mit Tuch gedämpft: kein Unterschied, den jemand am Tisch gemerkt hätte.

Für den Mohnzucker habe ich Graumohn mit Staubzucker im Mixtopf gemahlen, zehn Sekunden auf hoher Stufe. Mohn mahlen ist sonst ein Job für die alte Mohnmühle, die wir im Keller suchen müssen. Die Butter dazu habe ich im leeren Topf in zwei Minuten geschmolzen.

Mein Sohn Lukas ist 16 und isst grundsätzlich alles, was nicht grün ist. Er saß schon mit dem Löffel auf der Eckbank, bevor der Deckel überhaupt offen war. Das Foto oben beweist es. Nach drei Knödeln hat er gefragt, ob man das „auch unter der Woche“ machen kann. Man kann, und genau das ist der Punkt. Beim nächsten Thema war dann der Rest der Familie gefragt.

Kekserl für den Advent: das große Probebacken

Bei uns wird ab Ende November gebacken, und zwar viel. Vanillekipferl, Linzer Augen, Kokosbusserl und die Rumkugeln, die angeblich nur für die Erwachsenen sind. Weil der Test im Herbst lief, haben wir ein Probebacken an einem Samstagabend gemacht, mit Wolfgang, meinem Mann, als Staubzuckerbeauftragtem.

Männerhände bestäuben Linzer Kekse auf einem Backpapier mit Staubzucker aus einem kleinen Sieb, daneben der Mixtopf des Thermomix
Wolfgang beim Anzuckern. Ein Drittel landet auf den Keksen, der Rest überall sonst.

Für die Vanillekipferl habe ich die Haselnüsse im Mixtopf gemahlen, sechs Sekunden reichen. Länger, und du hast Nussmus. Den Mürbteig knetet der TM7 in 30 Sekunden zusammen, und das ist wichtig: Je kürzer Mürbteig geknetet wird, desto mürber bleibt er. Mit der Hand wird er bei mir immer etwas zu warm. Beim Thermomix musst du nur aufpassen, nicht zu lange laufen zu lassen, sonst passiert dasselbe.

Für den Staubzucker habe ich einfach Kristallzucker genommen, zehn Sekunden auf Stufe 10, und fertig war ein feiner, frischer Staubzucker. Klingt nach einer Kleinigkeit, aber in der Adventzeit verbrauchen wir davon gut drei Kilo, und der selbst gemahlene klumpt weniger.

Ein Wort zur Waage, weil ich beim Backen nichts ohne Waage mache: Ich habe sie mit einem ungeöffneten Kilo Mehl und einem halben Kilo Zucker geprüft. Angezeigt hat sie 1.002 und 498 Gramm. Für Kekse reicht das völlig. Für Rumkugeln sowieso, weil Wolfgang den Rum eh nach Gefühl dosiert.

Was nicht gut ging: Kokosbusserl. Eischnee wird im TM7 mit dem Rühraufsatz zwar steif, aber nicht so fest und glänzend wie mit dem Handmixer. Die Busserl sind breit verlaufen. Für Eischnee nehme ich weiter die Schüssel und den alten Mixer.

Der Alltag: Suppe, Lärm und das Abo

Unter der Woche war der TM7 vor allem für Suppen, Saucen, Risotto und Teige im Einsatz. Die Kürbiscremesuppe mit einem Faden Kernöl drüber ist in 25 Minuten fertig, inklusive Pürieren, ohne dass der Stabmixer orange Spritzer an die Fliesen malt. Die Kinder machen sich inzwischen selbst Palatschinkenteig darin, was vorher nie passiert ist.

Lautstärke habe ich mit einer Dezibel-App in einem Meter Abstand gemessen. Auf Stufe 1 beim Rühren waren es 51 dB, also ungefähr so laut wie der Kühlschrank beim Anspringen. Auf Stufe 10 beim Zuckermahlen 84 dB, kurz, aber laut genug, dass Hermine oben auf den Boden geklopft hat.

Was wir gemessen habenErgebnis
Gerichte in 6 Wochen52, davon 37 nach Rezept aus Cookidoo
Germteig für 10 Knödel5 Minuten aktive Arbeit, 35 Minuten gehen lassen
Saftgulasch für 42 Std. 25 Min., Mixtopf randvoll
Waage, 1 kg Mehl / 500 g Zucker1.002 g / 498 g
Lautstärke Stufe 1 / Stufe 10, 1 m51 dB / 84 dB
Aktive Küchenzeit pro Abendessenim Schnitt 19 statt 41 Minuten

Jetzt zum Abo, weil das in jedem Gespräch über den Thermomix kommt. Am Gerät selbst sind rund 200 Rezepte. Die große Rezeptplattform Cookidoo kostet 60 Euro im Jahr. Dort findest du auch viel Österreichisches, vom Kaiserschmarrn über Kärntner Kasnudeln bis zum Tafelspitz. Das erste Jahr ist beim Kauf meistens dabei. Auch ohne Abo bleibt er ein ausgezeichneter Kochtopf mit Waage und Messer, aber die geführten Schritt-für-Schritt-Rezepte sind dann weg.

Mein Rat: Stell dir im Handykalender eine Erinnerung auf elf Monate nach dem Kauf. Schau dann nach, wie oft du wirklich nach Cookidoo gekocht hast. Bei uns waren es 37 von 52 Gerichten, also lohnt es sich. Wer nach den ersten Wochen eh nur noch eigene Rezepte macht, kündigt. Und danach steht natürlich der Abwasch an.

Putzen: besser als drei Töpfe, schlechter als versprochen

Nach Suppen und Saucen reicht oft die Vorspülfunktion: Wasser mit einem Tropfen Spülmittel hinein, kurz laufen lassen, ausgießen. Mixtopf, Deckel und Varoma dürfen in den Geschirrspüler. Nach Germteig, Gulasch oder Käse musst du aber das Messer ausbauen, sonst bleibt unten im Topfboden etwas hängen.

Frau mit kleinem Schwalben-Tattoo am Handgelenk dreht unter dem Wasserhahn das Messer aus dem schwarzen Mixtopf
Nach dem Gulasch muss das Messer raus. Der grüne Schwamm erzählt von der Kürbissuppe.

Das Ausbauen dauert eine Minute und geht ohne Werkzeug. Vorsicht beim Herausnehmen, das Messer ist scharf und rutschig. Ein Tipp aus meiner Küche: Kernöl hinterlässt auf dem schwarzen Kunststoff des Deckels einen grünen Film, der mit kaltem Wasser nicht weggeht. Ein paar Tropfen Spülmittel direkt drauf und warmes Wasser, dann ist er weg.

Ich habe für einen normalen Abend mit Gemüsecurry und Reis gezählt: Vorher stapelten sich zwei Töpfe, das Schneidbrett, ein Sieb und zwei Kochlöffel in der Abwasch. Mit dem TM7 waren es Mixtopf, Gareinsatz und Spatel. Das ist ungefähr die Hälfte. Bleibt die Frage, wann man ihn kaufen sollte, und ob es überhaupt einen günstigeren Zeitpunkt gibt.

Black Friday und Weihnachten: gibt es den TM7 billiger?

Kurz: kaum. Weil Vorwerk den Thermomix nur selbst verkauft, gibt es keine Händler, die sich am Black Friday mit Rabatten unterbieten. Was es immer wieder gibt, sind Aktionen mit Zugabe, also ein zweiter Mixtopf, ein Zubehörpaket, Cookidoo-Monate oder eine günstigere Garantieverlängerung. Die kommen erfahrungsgemäß rund um den Herbst und in der Adventzeit.

Unsere PreisschwelleFür den TM7 allein zahlst du nicht mehr als 1.549 €. Ein guter Moment zum Kaufen ist eine Aktion, bei der du zum selben Preis Zubehör im Wert von mindestens 150 € dazubekommst, etwa einen zweiten Mixtopf. Angebote für „neue“ TM7 auf Kleinanzeigenportalen deutlich unter 1.400 € prüfst du sehr genau: Rechnung, Seriennummer und ob die Garantie wirklich auf dich übergeht.

Als Weihnachtsgeschenk ist der TM7 heikel. Er ist teuer, er will dauerhaft auf der Arbeitsplatte stehen, mit einer Fläche so groß wie ein Backblech in der Hälfte, und er gefällt nur Leuten, die wirklich gern kochen oder backen. Schenk ihn nur, wenn sich die Person das selbst gewünscht hat. Und frag vorher bei der Repräsentantin nach, wie lange Rückgabe und Umtausch möglich sind. Wie du am Black Friday generell echte Angebote von Mogelpreisen unterscheidest, hat Christoph im Black-Friday-Ratgeber für Österreich aufgeschrieben.

Für wen sich der TM7 lohnt

Für dich, wenndu für drei oder mehr Leute kochst, viel mit Germ- und Mürbteig backst, gern Knödel, Suppen und Saucen machst, unter der Woche wenig Zeit hast oder Teenager im Haus hast, die mit Rezept auf dem Bildschirm plötzlich selbst kochen.
Eher nicht, wenndu vor allem brätst, grillst und schmorst, regelmäßig für sechs und mehr kochst, wenig Platz auf der Arbeitsplatte hast oder dich die Idee eines Rezept-Abos grundsätzlich ärgert.

Die Alternativen

  • Monsieur Cuisine Smart von Lidl: Dasselbe Prinzip mit Bildschirm und Rezepten, wenn er in Aktion ist meist um rund 400 Euro. Einfacher verarbeitet und nicht so ausgereift, aber für den Einstieg eine ehrliche Option.
  • Eine Küchenmaschine plus ein guter Topf: Wenn du vor allem Teige willst, knetet eine Küchenmaschine mit Rührschüssel große Mengen Germteig, die im TM7 nicht Platz haben. Kochen musst du dann weiter selbst.
  • Gebrauchter TM6: Kann fast alles, was der TM7 kann, außer freiem Anbraten und dem leiseren Motor. Achte auf Rechnung, Zustand des Messers und ob der Mixtopf dicht ist.

Wenn du schon in die Küche investierst: Gute Messer sind wichtiger als jedes Gerät. Wie du sie daheim scharf hältst, steht in meiner Anleitung zum Messerschleifen. Wie wir Küchengeräte messen, wiegen und vergleichen, erklären wir auf der Seite So testen wir, und was wir gerade ausprobieren, findest du bei den laufenden Tests.

Mein Fazit nach sechs Wochen

Der Thermomix TM7 hat mich nicht zur Fan-Köchin gemacht, aber er hat mir unter der Woche jeden Abend gut zwanzig Minuten geschenkt. Germteig, Knödel, Suppen, Kekserl und Staubzucker macht er so gut oder besser als ich mit der Hand. Beim Gulasch braucht er Hilfe von der Pfanne, und für große Runden ist der Mixtopf zu klein.

Um 1.549 Euro ist er teuer. Er rechnet sich, wenn er jeden Tag läuft, und bei uns tut er das inzwischen. Wolfgang hat letzte Woche ohne Anleitung Erdäpfelpüree darin gemacht. Das hat es in 22 Jahren Ehe noch nicht gegeben.

Und Hermine? Sie hat sich die Germknödel vom Sonntag aufgewärmt mit hinaufgenommen. Am Montag kam sie herunter und wollte wissen, „wie man bei dem Ding den Deckel aufmacht“. Sie wollte nur schauen, hat sie gesagt.

Häufige Fragen zum Thermomix TM7

Was kostet der Thermomix TM7 in Österreich?

Zum Zeitpunkt des Schreibens 1.549 Euro bei Vorwerk Österreich, inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Mit Garantieverlängerung auf fünf Jahre sind es 1.698 Euro. Dazu kommt nach dem ersten Jahr das Cookidoo-Abo um 60 Euro im Jahr, wenn du die Rezepte weiter nutzen willst.

Kann man im Thermomix TM7 ein Gulasch kochen?

Ja, für bis zu vier Personen. Der Mixtopf fasst 2,2 Liter, mit einem Kilo Fleisch und einem Kilo Zwiebeln ist er voll. Für mehr Röstaroma brate das Fleisch vorher in der Pfanne an und koche dann im Linkslauf auf kleiner Stufe weiter.

Gibt es den Thermomix am Black Friday günstiger?

Echte Preisnachlässe sind selten, weil Vorwerk ihn nur selbst verkauft. Häufiger gibt es Aktionen mit Zubehör oder Cookidoo-Monaten zum selben Preis. Mehr als 1.549 Euro für das Gerät allein solltest du nicht zahlen.

Wie viele Germknödel passen in den Varoma?

Bei uns waren es sechs mittelgroße Knödel mit etwas Abstand, damit sie beim Dämpfen nicht zusammenkleben. Nach 20 Minuten waren sie durch und locker.