Petkit Pura Max 2 im Test: selbstreinigendes Katzenklo für zwei Katzen in 55 m²

Eine Dachwohnung ohne Lift, ein Kater mit sechs Kilo, eine zierliche Katze und ein neugieriger Hund. Acht Wochen mit dem Katzenklo, das sich selbst putzt, und was es wirklich kostet.

Frau mit Haarknoten kniet unter einer Dachschräge neben einer großen weißen selbstreinigenden Katzentoilette, eine rote Katze schaut hinein

Meine Wohnung in Dornbirn hat 55 Quadratmeter, eine Dachschräge in jedem Zimmer und keinen Lift. Wer bei mir zur Tür hereinkommt, weiß nach drei Sekunden, dass hier zwei Katzen leben. Das sagt keiner laut, aber ich sehe es an der kleinen Bewegung der Nase. Mein Freund Matthias nennt den Gang zum Katzenklo seit Jahren „die Kurve“, weil man dort automatisch schneller geht.

Als Tierarztassistentin weiß ich, dass ein Katzenklo zweimal am Tag geschaufelt gehört. Ich weiß auch, dass das nach einem Spätdienst in der Praxis nicht immer passiert. Seit August steht deshalb die Petkit Pura Max 2 unter meiner Dachschräge, ein selbstreinigendes Katzenklo, das die Klumpen nach jedem Besuch selbst aussiebt und in einen geschlossenen Behälter fallen lässt.

Acht Wochen später weiß ich, was es in einer kleinen Wohnung bringt, wie es mit einer zierlichen Katze und einem schweren Kater zurechtkommt und was es im Jahr kostet.

Unser Testurteil8 Wochen, 2 Katzen, 1 Hund
8,3
Sehr gut, wenn der Platz da istPreis beim Schreiben: je nach Händler rund 400 bis 470 €, bei Aktionen auf Amazon.de und Zooplus auch darunter
Reinigung und Geruch8,6
Sicherheit für Tiere9,0
App und Gesundheitsdaten8,4
Preis und Folgekosten7,0
Das gefällt uns
  • In 55 m² riecht es deutlich weniger nach Katze
  • Erkennt auch die zierliche Katze mit gut 3 Kilo zuverlässig
  • Trommel stoppt sofort, wenn jemand hineinschaut
  • Rund ein Drittel weniger Streu, weniger Säcke über die Stiege
Das stört uns
  • Braucht fast 60 x 55 cm Stellfläche plus Luft nach oben
  • Einstieg in rund 20 cm Höhe
  • Nur 2,4-GHz-WLAN
  • Beutel, Duftblöcke und Sprays kosten laufend

Kurz gesagt: Für eine kleine Wohnung mit ein oder zwei gesunden, erwachsenen Katzen ist die Pura Max 2 eine echte Erleichterung, für die Nase und für den Rücken. Rechne mit einer Eingewöhnung, mit rund 60 Euro Folgekosten im Jahr und mit einer Ecke, die du ihr ganz überlassen musst.

Was die Pura Max 2 ist und wie sie funktioniert

Die Pura Max 2 ist eine große weiße Trommel auf einem Sockel. Deine Katze steigt vorne durch eine runde Öffnung hinein, macht ihr Geschäft und verlässt die Trommel wieder. Nach einer Wartezeit, die du selbst einstellst, dreht sich die Trommel langsam. Die Streu rieselt durch ein Sieb, die Klumpen fallen in eine Lade im Sockel, und die saubere Streu landet wieder unten in der Trommel.

Die wichtigsten Daten laut Petkit: Die Trommel hat 76 Liter Innenraum, die Lade für die Klumpen fasst 7 Liter und wird mit einem Beutel ausgekleidet. Das Gerät ist für Katzen ab 1,5 Kilo und ab einem Alter von sechs Monaten gedacht, bis zu einem Gewicht von 10 Kilo. Es funktioniert mit klumpender Streu, also Bentonit, Tofu oder Mischstreu, nicht mit Silikat. Elf Sensoren, darunter Infrarot und eine Waage, sollen verhindern, dass sich die Trommel dreht, solange ein Tier in der Nähe ist.

Dazu kommt eine App, die jeden Besuch mit Uhrzeit, Dauer und Gewicht der Katze speichert. Was sie mir in Woche fünf gezeigt hat, steht weiter unten. Zuerst musste das Ding aber in den dritten Stock.

Wohin damit in einer Dachwohnung?

Der Karton wiegt gut 13 Kilo und ist sperrig. Ich habe ihn allein über die enge Stiege hinaufgebracht, mit zwei Pausen und einem Kommentar meiner Nachbarin, den ich hier nicht wiedergebe. Zusammengebaut war das Gerät in zehn Minuten, die App hat länger gebraucht, weil die Pura Max 2 nur mit 2,4-GHz-WLAN funktioniert und mein Router beide Netze unter einem Namen sendet. In der Router-Einstellung getrennt, dann ging es.

Die eigentliche Frage war der Platz. Das Gerät ist rund 60 Zentimeter breit, 54 tief und 55 hoch. Mein altes Haubenklo stand im Badezimmer unter der Schräge, an der niedrigsten Stelle mit 70 Zentimetern Raumhöhe. Ich habe nachgemessen und ausprobiert:

  • Luft nach oben: Oben am Gerät ist der Deckel zum Nachfüllen der Streu. Damit du ihn öffnen kannst, brauchst du rund 20 Zentimeter über dem Gerät. Unter meiner Schräge ging sich das an der Vorderkante aus, hinten nicht. Ich habe das Klo deshalb 15 Zentimeter von der Wand abgerückt.
  • Platz vor dem Eingang: Katzen steigen nicht gern in eine Öffnung, vor der direkt eine Wand ist. Ich habe vorne 40 Zentimeter frei gelassen.
  • Untergrund: Das Gerät will einen ebenen, festen Boden, weil die Waage sonst falsch misst. Ein flauschiger Badvorleger darunter war ein Fehler, den ich nach zwei Fehlermeldungen korrigiert habe.

Miss vor dem Kauf mit dem Zollstock nach, die Pura Max 2 passt in keine Nische. Und auch die beste Stelle hilft nichts, wenn die Katzen nicht wollen.

Die Eingewöhnung: Pfeffer sofort, Kasi nach vier Tagen

Pfeffer ist ein roter Kater mit 6,2 Kilo und der Grundhaltung, dass ihm alles in der Wohnung gehört. Er hat die Trommel nach zwanzig Minuten untersucht, ist hineingestiegen, hat ausgiebig gescharrt und sie benutzt. Kasi, meine graue Katze mit 3,1 Kilo, hat das Gerät zwei Tage lang aus der Distanz beobachtet und dabei den Schwanz sehr gerade gehalten.

Was geholfen hat, sind die Dinge, die ich auch Kunden in der Praxis rate, wenn sie ein Klo wechseln:

  1. Das alte Klo bleibt stehen, direkt daneben, und wird nur noch einmal am Tag gereinigt. Dann wird das neue interessanter.
  2. Automatik aus für die ersten drei Tage. Ich habe die Reinigung per App nur ausgelöst, wenn beide Katzen im anderen Zimmer waren. Das Geräusch der Trommel soll nicht mit dem ersten Besuch verbunden werden.
  3. Eine Schaufel benutzte Streu aus dem alten Klo in die Trommel. Der vertraute Geruch sagt: Hier ist das Klo.
  4. Kein Futter, keine Leckerli in der Trommel. Höchstens davor. Katzen fressen nicht dort, wo sie ihr Geschäft machen, und sollen das auch nicht lernen.

Am vierten Tag um halb sieben in der Früh ist Kasi aus der Trommel gestiegen, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Am neunten Tag habe ich das alte Klo in den Keller getragen. Seitdem hat keine der beiden auch nur einmal daneben gemacht. Dann kam die Frage, für die ich das Gerät eigentlich gekauft hatte.

Geruch in 55 Quadratmetern: ein ehrliches Protokoll

Ich habe acht Wochen lang jeden Abend beim Heimkommen notiert, ob ich in der Wohnung Katzenklo rieche, auf einer Skala von null bis drei. Matthias hat am Wochenende dasselbe gemacht, weil er nicht jeden Tag hier ist und eine unvoreingenommenere Nase hat. In den vier Wochen vor der Pura Max 2 haben wir zum Vergleich dasselbe mit dem alten Haubenklo gemacht.

Geruch beim HeimkommenAltes Haubenklo, 4 WochenPura Max 2, 8 Wochen
Durchschnitt meiner Notizen (0 bis 3)1,60,4
Durchschnitt Matthias am Wochenende2,10,6
Abende mit deutlichem Geruch (2 oder 3)13 von 283 von 56

Das ist ein großer Unterschied, und er hat einen einfachen Grund: Die Klumpen liegen spätestens ein paar Minuten nach dem Besuch in einer geschlossenen Lade, nicht stundenlang offen in der Streu. Die drei Abende mit deutlichem Geruch hatten alle denselben Grund. Pfeffer hatte kurz vor meiner Heimkehr ein großes Geschäft gemacht, und ich habe die Wartezeit vor der Reinigung damals noch auf 15 Minuten gestellt. Mit fünf Minuten war das Thema erledigt.

Frauenhand zieht eine Abfalllade aus dem Sockel einer weißen Katzentoilette und knotet einen grauen Beutel zu
Einmal pro Woche: Lade auf, Beutel zu, neuer Beutel rein. Luft anhalten ist freiwillig.

Ganz geruchlos ist es nicht. Beim Öffnen der Lade riecht es, und zwar deutlich. Ich wechsle den Beutel deshalb bei gekipptem Dachfenster und trage ihn sofort hinunter zur Mülltonne. Bentonitstreu gehört übrigens auch in Vorarlberg in den Restmüll, nicht in den Biomüll und nicht ins Klo. Das Duftspray von Petkit habe ich nach zwei Wochen abgeschaltet, Pfeffer hat jedes Mal geniest. Spannender als die Nase war für mich dann aber die Waage im Gerät.

Leichte Katze, schwerer Kater: was die Sensoren können

Viele Leute fragen in der Praxis, ob so ein Klo auch kleine oder leichte Katzen erkennt. Kasi ist mit 3,1 Kilo zierlich, aber deutlich über der Mindestgrenze von 1,5 Kilo. In acht Wochen hat die Pura Max 2 jeden ihrer Besuche registriert, 412 laut App, und kein einziges Mal gestartet, während sie drinnen war oder davor saß.

Weil Pfeffer doppelt so schwer ist, hat die App die beiden Katzen am Gewicht zuverlässig unterschieden. Bei Katzen mit ähnlichem Gewicht landen Besuche dagegen oft bei der falschen.

Die Sicherheit habe ich bewusst geprüft. In Woche zwei habe ich die Reinigung per App gestartet und Pfeffer mit einer Feder vor die Öffnung gelockt. Die Trommel hat innerhalb einer Sekunde gestoppt, sobald seine Pfote am Rand war, und erst weitergedreht, als er drei Meter weg war. Trotzdem gilt: Katzen unter sechs Monaten und unter 1,5 Kilo haben in diesem Gerät nichts verloren, egal wie gut die Sensoren sind.

Graue zierliche Katze steigt aus der runden Öffnung einer weißen Katzentoilette in einem kleinen Bad mit Dachschräge
Kasi am vierten Tag, 6:30 Uhr. Seitdem ist das neue Klo ihres.

Woche fünf: was die Gewichtskurve gezeigt hat

Die App zeichnet das Gewicht jeder Katze bei jedem Besuch auf. Bei Pfeffer zeigte die Kurve über vier Wochen eine langsame Linie nach unten, von 6,2 auf 5,9 Kilo. Dreihundert Gramm klingt nach wenig. Bei einem Kater mit sechs Kilo sind das fünf Prozent seines Körpergewichts, und das ist ein Grund, genauer hinzuschauen.

Ich habe ihn in die Praxis mitgenommen. Unsere Tierärztin hat einen entzündeten Backenzahn gefunden, eine sogenannte Resorptionsläsion, die bei Katzen häufig ist und sehr wehtut. Pfeffer hatte das Trockenfutter einfach nicht mehr richtig gekaut. Er hat das so gut versteckt, dass ich nichts bemerkt habe, obwohl ich jeden Tag mit Katzen arbeite. Der Zahn ist inzwischen draußen, und die Kurve geht wieder nach oben.

„Katzen zeigen Schmerzen fast nie. Eine Waage, die jeden Tag misst, sieht oft früher etwas als wir.“ Sandra, meine Kollegin in der Kleintierpraxis

Ein Wort aus der Praxis, weil es wichtig ist: Wenn ein Kater plötzlich sehr oft aufs Klo geht und dabei kaum etwas absetzt, ist das ein Notfall. Dann bitte nicht auf die App warten, sondern sofort zum Tierarzt, auch in der Nacht. Die Harnröhre von Katern kann verstopfen, und das wird innerhalb von Stunden lebensgefährlich. Bleibt noch ein Mitbewohner, der mit Klo und Katzen eine ganz eigene Beziehung hat.

Fino und die Trommel

Wer einen Hund und Katzen hat, kennt das Problem: Viele Hunde finden das Katzenklo hochinteressant, und zwar aus Gründen, über die man beim Essen nicht redet. Fino, mein Border-Collie-Mischling mit 18 Kilo, ist da keine Ausnahme. Beim alten Haubenklo habe ich ihn regelmäßig mit dem Kopf in der Öffnung erwischt.

Bei der Pura Max 2 hat er es genau zweimal versucht. Beim ersten Mal hat die Trommel nicht gedreht, weil er an der Öffnung stand, und er hat sie nur beschnuppert. Weil die Klumpen innerhalb weniger Minuten in der geschlossenen Lade verschwinden, gibt es für ihn schlicht nichts mehr zu holen. Nach einer Woche hat er das Interesse verloren. Heute schaut er der drehenden Trommel manchmal zu wie einer Waschmaschine.

Die Lautstärke ist dabei kein Thema. In einem Meter Abstand habe ich während der Drehung 44 dB gemessen, ein gleichmäßiges Brummen. In meiner kleinen Wohnung höre ich es vom Bett aus nur, wenn es ganz still ist. Für die Nacht gibt es eine Ruhezeit in der App. Bleibt die Frage, die mir alle Freundinnen zuerst stellen: was kostet das?

Was die Pura Max 2 im Jahr wirklich kostet

Neben dem Kaufpreis gibt es laufende Kosten. Ich habe acht Wochen lang alles gewogen und notiert und auf ein Jahr hochgerechnet, für zwei Katzen:

  • Streu: Mit dem alten Klo habe ich in vier Wochen 12,4 Kilo Bentonit verbraucht, mit der Pura Max 2 in acht Wochen 16,1 Kilo, also rund 8 Kilo in vier Wochen. Das ist ein Drittel weniger, weil keine saubere Streu mehr mit den Klumpen im Müll landet. Bei meiner Streu um rund 1 Euro pro Kilo spart das gut 50 Euro im Jahr, und ich trage im Jahr rund 55 Kilo weniger über die Stiege.
  • Beutel: Bei zwei Katzen war die Lade im Schnitt nach sechs Tagen voll. Originalbeutel kosten je nach Packung 15 bis 20 Cent, macht rund 10 Euro im Jahr.
  • Duftblöcke und Spray: optional. Ich brauche sie nicht, mit Spray wären es rund 40 bis 60 Euro im Jahr.
  • Strom: Die Trommel braucht nur beim Drehen Strom, im Jahr ein paar Euro.

Unterm Strich ist die Pura Max 2 im Betrieb kaum teurer als ein normales Klo, wenn du auf das Duftzubehör verzichtest. Teuer ist sie beim Kauf. Was du dafür bekommst, ist Zeit: In acht Wochen habe ich keinen einzigen Tag geschaufelt. Dafür kommt alle vier Wochen eine Grundreinigung dazu, Streu raus, Trommel auswischen, neu befüllen. Das hat bei mir 25 Minuten gedauert.

Frau trägt einen schweren Sack Katzenstreu eine enge Holzstiege in einem alten Haus hinauf, von unten fotografiert
Dritter Stock, kein Lift. Ein Drittel weniger Streu heißt auch: seltener schleppen.

Zum Datenschutz: Die App speichert Gewicht und Besuchszeiten auf den Servern des Herstellers. Ohne App läuft das Gerät auch, dann fehlt aber genau die Funktion, die mir am meisten gebracht hat.

Black Friday und Weihnachten: unsere Preisschwelle

Die Pura Max 2 bekommst du in Österreich bei Zooplus, Fressnapf, MediaMarkt und über Amazon.de. Die Preise schwanken stark, beim Schreiben habe ich Angebote zwischen rund 400 und 470 Euro gesehen, über Marktplatzhändler teils noch mehr. Selbstreinigende Katzenklos sind am Black Friday, heuer am 27. November, regelmäßig reduziert, und auch am Prime Day gab es zuletzt deutliche Aktionen.

Unsere PreisschwelleUnter 349 € ist die Pura Max 2 ein sehr guter Kauf. 349 bis 420 € ist der normale Rahmen. Mehr als 450 € solltest du nicht zahlen, dann lieber auf die nächste Aktion warten. Achte darauf, dass ein Händler mit Sitz in der EU verkauft, sonst wird die Gewährleistung kompliziert.

Achte beim Kauf auf den genauen Namen. Die ältere Pura Max ohne die Zwei ist ein anderes Gerät mit anderer Sensorik und wird gern als Schnäppchen angeboten. Wie du falsche Rabatte erkennst, steht in unserem Black-Friday-Ratgeber für Österreich. Als Weihnachtsgeschenk eignet sich das Klo nur für Leute, die es sich ausdrücklich wünschen. Eine Katze, die ein neues Klo nicht will, ist kein schönes Weihnachtsfest.

Für wen sich die Pura Max 2 lohnt

Kauf sie, wenndu eine oder zwei gesunde, erwachsene Katzen hast, in einer kleinen Wohnung lebst und den Geruch loswerden willst, oft lange arbeitest oder Spätdienst hast, oder die Gesundheit deiner Katzen über Gewicht und Klobesuche im Blick behalten möchtest.
Lass sie, wenndu Kitten unter sechs Monaten hast, eine alte Katze mit Arthrose, die schwer über 20 Zentimeter steigt, eine sehr große Rasse über 10 Kilo, sehr wenig Platz oder eine Katze, die jede Veränderung im Haushalt mit Protest beantwortet.

Die Alternativen in unserem Vergleich

Die Pura Max 2 ist Teil unseres laufenden Vergleichs der selbstreinigenden Katzentoiletten, zusammen mit dem Litter-Robot 4, der CATLINK Scooper Pro-X, der Petsafe ScoopFree und der Neakasa M1. Schon jetzt so viel:

  • Litter-Robot 4: Der ausgereifte Klassiker mit sehr guter Sensorik, aber fast doppelt so teuer und noch etwas höher. Unter einer Dachschräge wird es eng.
  • Neakasa M1: Offene Bauweise ohne Trommel, für Katzen, die keine Höhlen mögen, und für große Rassen. Braucht mehr Breite.
  • Gutes Haubenklo mit klumpender Streu: Immer noch die billigste Lösung. Wer gern zweimal am Tag schaufelt, braucht keine Technik.

Die ersten Ergebnisse dieses Vergleichs stehen bei den laufenden Tests. Wie wir Tierprodukte mit unseren eigenen Tieren prüfen, erklären wir unter So testen wir. Und wer wie ich einen Hund mit Jagdtrieb hat, findet meinen Test des Tractive GPS DOG 6 im Blog.

Mein Fazit nach acht Wochen

Die Petkit Pura Max 2 hat meine kleine Wohnung verändert, und zwar dort, wo es am meisten auffällt: beim Heimkommen. Die Kurve gibt es nicht mehr. Die Eingewöhnung hat bei Kasi vier Tage gedauert, die Sensoren haben jede Probe bestanden, und die Gewichtskurve hat Pfeffer einen schmerzhaften Zahn erspart, den ich sonst wohl erst Wochen später bemerkt hätte.

Sie ist groß, sie braucht Platz unter der Schräge, und sie kostet beim Kauf so viel wie ein gutes Wochenende in den Bergen. Für eine kleine Wohnung mit zwei Katzen ist sie für mich trotzdem das sinnvollste Tiergerät, das ich in den letzten Jahren gekauft habe.

Matthias hat letzten Samstag beim Hereinkommen übrigens gefragt, ob ich die Katzen abgegeben hätte. Pfeffer saß dabei auf seiner Jacke.

Häufige Fragen zur Petkit Pura Max 2

Ab welchem Gewicht kann eine Katze die Pura Max 2 benutzen?

Laut Petkit ab 1,5 Kilo und ab einem Alter von sechs Monaten, bis zu 10 Kilo. In unserem Test hat das Gerät eine zierliche Katze mit 3,1 Kilo bei allen 412 Besuchen erkannt und nie gestartet, während sie drinnen war oder davor saß.

Riecht die Pura Max 2 in einer kleinen Wohnung?

Deutlich weniger als ein normales Klo. In unseren 55 Quadratmetern sank der Geruch beim Heimkommen auf unserer Skala von 1,6 auf 0,4. Stell die Wartezeit vor der Reinigung auf rund fünf Minuten. Beim Öffnen der Lade riecht es, also Beutel zügig wechseln und gleich hinuntertragen.

Welche Streu passt in die Pura Max 2?

Klumpende Streu aus Bentonit, Tofu oder Mischstreu. Silikat- und Kristallstreu funktionieren nicht. Bei uns lief feine, schnell klumpende Bentonitstreu am besten. Füll nur bis zur Markierung, zu viel Streu führt zu Fehlermeldungen.

Funktioniert die Pura Max 2 mit Hund im Haushalt?

Bei uns sehr gut. Die Trommel stoppt, sobald jemand an der Öffnung ist, auch ein Hund. Weil die Klumpen innerhalb weniger Minuten in der geschlossenen Lade verschwinden, hat unser Hund das Interesse am Katzenklo nach einer Woche verloren.