Oura Ring 4 im Test: was eine Krankenpflegerin nach 60 Nächten davon hält

35 Jahre Station, davon viele Nachtdienste, und seither ein Schlaf, der um drei Uhr früh endet. Eine Kärntner Krankenpflegerin prüft den Smart Ring so, wie sie früher Patienten geprüft hat.

Ältere Frau mit Lesebrille zählt am Morgen am Wohnzimmertisch ihren Puls am Handgelenk, am Finger ein silberner Ring

Zeige- und Mittelfinger auf die Speichenarterie, Blick auf den Sekundenzeiger, eine volle Minute zählen. So habe ich es 1983 in der Krankenpflegeschule in Klagenfurt gelernt, und so mache ich es bis heute jeden Morgen, bevor ich meinen Blutdruck messe. Im Sommer hat mir meine Tochter einen Ring an den Finger gesteckt, der das angeblich auch kann. Und noch viel mehr, nämlich die ganze Nacht lang.

Ich war skeptisch. Ich habe 35 Jahre am Klinikum gearbeitet, viele davon im Nachtdienst, und ich habe in dieser Zeit mehr Geräte kommen und gehen sehen, als mir lieb ist. Der Oura Ring 4 sollte mir beweisen, dass er mehr ist als ein teures Schmuckstück mit App. Ich habe ihn 60 Nächte lang getragen und jeden Morgen mit meinen eigenen Messungen verglichen.

Seit Juni gibt es den Oura Ring 5. Der Ring 4 ist dadurch deutlich billiger geworden. Ob er sich jetzt lohnt, und für wen nicht, steht hier.

Unser Testurteil60 Nächte, 1 Schlaftagebuch
8,4
Sehr gut, aber nur mit Abo sinnvollPreis beim Schreiben: 265,30 € bei Oura (statt 379 €), im Handel ab rund 235 €, dazu 5,99 € im Monat
Genauigkeit Ruhepuls9,3
Schlafanalyse8,0
Tragekomfort und Akku9,0
Kosten über zwei Jahre6,8
Das gefällt uns
  • Ruhepuls nachts sehr nah an der Handzählung
  • Erkennt nächtliche Wachphasen zuverlässig
  • Stört beim Schlafen nicht, Akku hält rund 6 Tage
  • Seit dem Ring 5 um über 100 Euro billiger
Das stört uns
  • Ohne Abo um 5,99 € im Monat fast nutzlos
  • Tiefschlaf-Werte nur grobe Schätzung
  • Kein Medizinprodukt, keine Diagnose
  • Kratzer nach drei Wochen Gartenarbeit

Kurz gesagt: Für Menschen, die ihren Schlaf und ihre Erholung verstehen wollen und kein Armband tragen mögen, ist der Ring 4 zum gesenkten Preis eine gute Wahl. Wer einen medizinischen Befund sucht, gehört zum Hausarzt, nicht in eine App.

Warum ich so einen Ring überhaupt ausprobiert habe

Nachtdienste verändern den Schlaf, und manche Veränderungen bleiben. Ich bin seit vier Jahren in Pension und wache trotzdem fast jede Nacht zwischen drei und vier Uhr auf. Mein Hausarzt hat Blutwerte und Schilddrüse kontrolliert, alles in Ordnung. Er hat mir ein Schlaftagebuch empfohlen, und das führe ich seither auf einem Block neben dem Bett: Wann ich ins Bett gehe, wann ich aufwache, wie ich mich in der Früh fühle.

Meine Tochter Claudia, die in Wien als Physiotherapeutin arbeitet, meinte, der Ring könne mir das Aufschreiben abnehmen. Ich habe geantwortet, dass ich ihm das erst glaube, wenn er mit meinen Zahlen übereinstimmt. Also habe ich beides gemacht, zwei Monate lang: Ring am Finger und Block am Nachtkästchen.

Zuerst kam der Größensatz. Oura schickt dir kostenlos Kunststoffringe in allen Größen, die du einen ganzen Tag tragen sollst. Das ist wichtig: Am Morgen sind meine Finger schlanker, am Abend nach der Gartenarbeit dicker. Ich habe Größe 7 am Zeigefinger der linken Hand gewählt. Der Ring sitzt so, dass er sich drehen lässt, aber nicht über das Gelenk rutscht. Und dann ging es an die erste Messung, die mich als Krankenpflegerin am meisten interessiert hat.

Ruhepuls gegen Handzählung: der Ring besteht

Der Ring misst die Herzfrequenz mit grünem und rotem Licht an der Innenseite des Fingers. In der Nacht ermittelt er daraus den niedrigsten Puls und den Durchschnitt. Meine Handzählung mache ich direkt nach dem Aufwachen, noch im Bett, und zusätzlich zeigt mir mein Blutdruckmessgerät am Oberarm einen Pulswert an.

Vergleich über 60 MorgenOura Ring 4Meine HandzählungBlutdruckgerät
Durchschnittlicher Ruhepuls58 Schläge61 Schläge62 Schläge
Größte Abweichung an einem Morgen6 SchlägeReferenz4 Schläge
Morgen mit weniger als 3 Schlägen Unterschied49 von 60Referenz53 von 60

Dass der Ring im Schnitt etwas tiefer liegt, ist logisch. Er misst den niedrigsten Puls im Schlaf, ich zähle nach dem Aufwachen, wenn der Kreislauf schon anspringt. Für ein Gerät am Finger ist das ein sehr gutes Ergebnis. Die sechs Schläge Abweichung hatte ich an einem Morgen nach einem Glas Rotwein am Abend, und das hat der Ring auch richtig erkannt: Puls in der Nacht erhöht, Erholung schlecht.

Ältere Hand mit silbernem Ring liegt neben einem Notizblock mit handschriftlichen Zahlen, einem Blutdruckmessgerät und einer Teetasse
Mein Morgenritual seit 60 Tagen: Puls zählen, Blutdruck messen, alles auf den Block. Der Ring schreibt mit.

Die Herzratenvariabilität, abgekürzt HRV, ist der zweite wichtige Wert. Sie zeigt, wie stark der Abstand zwischen zwei Herzschlägen schwankt. Eine höhere Schwankung bedeutet meist, dass der Körper gut erholt ist. Bei mir lag sie zwischen 18 und 34 Millisekunden, was für eine Frau in meinem Alter im normalen Bereich liegt. Wichtiger als die einzelne Zahl ist der Verlauf. Nach einem Tag mit Enkelbetreuung, Einkauf und einer Stunde Unkraut im Garten war sie regelmäßig niedriger.

Die Hauttemperatur misst der Ring nicht absolut, sondern als Abweichung von deinem Durchschnitt. Ende August hat er mir zwei Tage hintereinander plus 0,6 Grad angezeigt. Am dritten Tag hatte ich Halsweh und eine ordentliche Verkühlung. Das fand ich bemerkenswert, auch wenn ich daraus keine Wunderwaffe machen würde. Spannender war für mich ohnehin die Frage, ob er meinen Schlaf richtig erfasst.

Schlaf gegen Tagebuch: wo der Ring gut ist und wo er rät

Mein Schlaftagebuch ist nicht perfekt. Wer aufwacht, schätzt die Uhrzeit oft falsch, und wer wieder einschläft, merkt das nicht. Trotzdem ist es der beste Vergleich, den man ohne Schlaflabor hat. Und genau hier war der Ring für mich am aufschlussreichsten.

  • Einschlafen und Aufstehen: In 54 von 60 Nächten lag der Ring innerhalb von 15 Minuten an meinen Notizen. Zweimal hat er das Lesen im Bett als Schlaf gewertet.
  • Das Aufwachen um drei Uhr: In 47 Nächten habe ich es notiert, der Ring hat 51 Wachphasen in dieser Zeit erkannt. Vier davon habe ich offenbar gar nicht bemerkt.
  • Gesamtschlaf: Laut Ring im Schnitt 6 Stunden 22 Minuten, laut meinem Block etwa 6 Stunden. Der Unterschied entsteht, weil ich die Wachzeit in der Nacht überschätze.

Das war ehrlich gesagt die wichtigste Erkenntnis aus 60 Nächten. Ich liege nachts nicht eine Stunde wach, wie ich gedacht hatte, sondern meistens 20 bis 35 Minuten. Das hat mir mehr Ruhe gegeben als jeder Tee.

Was ich aus der Pflege dazu sagen kannDie Einteilung in Tiefschlaf, REM-Schlaf und leichten Schlaf ist bei jedem Gerät am Handgelenk oder Finger eine Schätzung. Im Schlaflabor werden dafür Hirnströme gemessen, das kann kein Ring. Nimm die Phasen als groben Trend, nicht als Messwert. Verlässlicher sind Puls, Wachphasen und die Zeiten.

Den Schlafwert und den Wert für die Tagesform, den Oura Readiness nennt, habe ich nach drei Wochen kaum mehr angeschaut. Eine einzige Zahl für einen ganzen Menschen ist mir zu wenig. Wer gern eine Ampel am Morgen hat, wird sie mögen. Mir hat der Blick auf Puls und Wachphasen mehr gesagt. Und wie lebt es sich tagsüber mit so einem Ding am Finger?

Alltag, Akku und Kratzer: zwei Monate am Finger

Der Ring ist aus Titan, wiegt bei meiner Größe 7 nur ein paar Gramm und ist knapp 8 Millimeter breit. Nach zwei Tagen habe ich ihn nicht mehr gespürt. Er ist bis 100 Meter wasserdicht, ich habe ihn beim Duschen, beim Abwaschen und zweimal beim Schwimmen im Wörthersee in Krumpendorf anbehalten, ohne Probleme.

Weitwinkelaufnahme einer Seepromenade im Herbst, eine ältere Frau mit Strickjacke geht mit einem älteren Mann spazieren
Abendrunde am See mit Herbert. Der Ring zählt mit, Herbert nicht.

Beim Kasnudelnmachen habe ich ihn abgenommen. Nicht weil er stört, sondern weil sich der Teig in der Innenseite um die Sensoren festsetzt und ich keine Lust hatte, mit einem Zahnstocher die Fenster zu putzen. Bei der Gartenarbeit habe ich ihn anbehalten und das bereut: Nach drei Wochen Rosenschneiden und Unkrautjäten hat die silberne Oberfläche feine Kratzer. Wenn dir das wichtig ist, nimm die matte Ausführung oder zieh Handschuhe an.

Der Akku hält laut Oura 5 bis 8 Tage. Bei mir waren es im Schnitt 6 Tage, mit allen Funktionen eingeschaltet. Geladen wird in einer kleinen Schale, von 15 auf 100 Prozent hat es bei mir 68 Minuten gedauert. Ich habe ihn jeden Sonntag während des Frühstücks geladen, dann fehlt keine Nacht.

Mein Mann Herbert hat den Ring in der ersten Woche misstrauisch beäugt und gefragt, ob das jetzt ein zweiter Ehering sei. Inzwischen fragt er jeden Morgen, wie ich geschlafen habe, und will die Zahl hören. Ich glaube, er hätte gern selbst einen, traut sich aber nicht zu fragen. So weit zum Schönen. Jetzt zu dem, was so ein Ring nicht kann, und das ist mir als Krankenpflegerin wichtig.

Was der Ring nicht kann: ein Wort aus der Pflege

Der Oura Ring ist kein Medizinprodukt. Er stellt keine Diagnosen, er misst keinen Blutdruck und er schreibt kein EKG. Die Sauerstoffsättigung zeigt er nachts nur als Durchschnitt und als Hinweis auf Atemunregelmäßigkeiten. Ich habe ihn eine Woche lang mit einem Fingerclip-Pulsoximeter verglichen, das ich vom Klinikum kenne. Die Durchschnittswerte lagen eng beisammen, kurze Abfälle hat der Ring aber nicht einzeln angezeigt.

Ältere Hand liegt nachts auf einer Bettdecke, am Zeigefinger ein silberner Ring, am Mittelfinger ein kleines Pulsoximeter
Eine Woche lang Ring und Fingerclip gleichzeitig. Herbert hat gefragt, ob ich jetzt auf Station schlafe.

Das heißt: Wenn dein Partner sagt, dass du nachts aussetzt beim Atmen, wenn du trotz acht Stunden im Bett tagsüber einschläfst oder wenn du nachts Herzrasen hast, dann ist das ein Fall für deinen Hausarzt. Bei Verdacht auf Schlafapnoe überweist er dich in ein Schlaflabor. Ein Ring ersetzt diese Untersuchung nicht, er kann dir aber helfen, die Zeiten und Beschwerden genauer zu beschreiben.

„Bringen Sie mir die Kurven mit, aber erzählen Sie mir zuerst, wie es Ihnen geht.“ Mein Hausarzt, als ich ihm die Schlafdaten am Handy zeigen wollte

Ein zweiter Punkt, den ich in der Pflege oft gesehen habe: Manche Menschen schlafen schlechter, sobald sie ihren Schlaf messen. Die Fachleute nennen das Orthosomnie, die Sorge um den perfekten Schlaf. Wenn du merkst, dass du morgens zuerst nervös auf die App schaust, leg den Ring für eine Woche in die Lade. Und dann geht es ums Geld, denn ohne Abo kommst du nicht weit.

Was der Oura Ring 4 mit Abo wirklich kostet

Ohne Abo bekommst du in der App bloß drei Basiswerte zu sehen. Die Werte aus diesem Test, also Schlafphasen, HRV-Verlauf, Temperatur und Tagesform, gibt es nur mit Abo. Das kostet 5,99 Euro im Monat oder 69,99 Euro im Jahr. Ich habe die Kosten für dich durchgerechnet.

GesamtkostenOura Ring 4 (Silver)Oura Ring 5 (Silver)
Ring beim Schreiben265,30 €429 €
Nach 2 Jahren mit Jahresabo405,28 €568,98 €
Nach 3 Jahren mit Jahresabo475,27 €638,97 €
Nach 3 Jahren mit Monatsabo480,94 €644,64 €

Der Ring 4 kostet bei Oura beim Schreiben 265,30 Euro in Silber, statt der früheren 379 Euro. Gold, Rosegold und die matten Ausführungen sind teurer. Im Handel, vor allem über Amazon.de, gibt es einzelne Größen schon ab rund 235 Euro. Achte dort darauf, dass du die richtige Größe bestellst, den kostenlosen Größensatz bekommst du nur direkt bei Oura.

Lohnt sich der Ring 5 stattdessen? Er ist laut Oura um etwa 40 Prozent kompakter und soll bis zu neun Tage durchhalten. Für sehr schlanke Finger ist das ein echter Vorteil. Bei den Messwerten, die für mich zählen, Puls und Wachphasen, war der Ring 4 schon sehr gut. Den Aufpreis von rund 160 Euro würde ich mir sparen.

Black Friday und Weihnachten: der richtige Moment für den Ring

Oura hat in den letzten Jahren rund um den Black Friday regelmäßig Rabatte gegeben, beim Ring 4 als Vorgängermodell sind sie heuer besonders wahrscheinlich. Heuer ist das der 27. November, der Cyber Monday folgt am 30.

Unsere PreisschwelleKostet der Ring 4 in Silber oder Schwarz unter 229 €, ist das ein Preis, bei dem ich nicht zögern würde. 229 bis 265 € ist der normale Rahmen. Mehr als die 265,30 € bei Oura solltest du nicht zahlen, egal wo.

Als Weihnachtsgeschenk hat der Ring einen Haken: die Größe. Ich rate dir, zuerst den kostenlosen Größensatz zu bestellen, ihn verpackt unter den Christbaum zu legen und den Ring nach Weihnachten zu kaufen. Das ist weniger romantisch, erspart dir aber eine Rücksendung. Und vergiss nicht: Zum Geschenk gehört das Abo. Wer sich die monatlichen 5,99 Euro nicht leisten will, hat an dem Ring wenig Freude. Welche Preise am Black Friday echt sind, erklärt unser Ratgeber zum Black Friday in Österreich.

Für wen sich der Oura Ring 4 lohnt

Kauf ihn, wenndu deinen Schlaf besser verstehen willst, nachts kein Armband oder keine Uhr tragen magst, du deinen Ruhepuls und deine Erholung über Wochen beobachten möchtest und dir 5,99 Euro im Monat dafür nicht wehtun.
Lass ihn, wenndu einen medizinischen Befund suchst, dir schon eine Zahl am Morgen Stress macht, du keine monatlichen Kosten willst oder hauptsächlich Schritte und Sport zählen möchtest. Dafür reicht eine einfache Sportuhr.

Alternativen, die du kennen solltest

Oura Ring 5: Kleiner, längerer Akku, gleiche App und gleiches Abo. Sinnvoll bei sehr schlanken Fingern oder wenn dir der Ring 4 optisch zu klobig ist.

Samsung Galaxy Ring: Kein Abo, dafür nur mit Android-Handys wirklich sinnvoll. Die Auswertung ist einfacher, für den Einstieg reicht sie.

Blutdruckmessgerät für den Oberarm: Klingt nach einem seltsamen Vergleich, ist es aber nicht. Wenn dich eigentlich dein Herz-Kreislauf-System beschäftigt, bringt dir ein gutes Oberarmgerät mehr als jeder Ring. Welche Geräte zuverlässig messen, teste ich gerade. Erste Ergebnisse stehen bei den laufenden Tests.

Wenn dein Problem eher Müdigkeit und Antriebslosigkeit in den dunklen Monaten ist, lies meinen Ratgeber zu Tageslichtlampen. Wie wir Gesundheitsgeräte nachmessen, liest du auf der Seite So testen wir.

Mein Fazit nach 60 Nächten

Ich habe dem Ring nicht getraut, und ich habe ihn auf die Probe gestellt wie früher ein neues Gerät auf der Station. Beim Ruhepuls und bei den Wachphasen hat er bestanden, und zwar besser, als ich erwartet hatte. Bei den Schlafphasen rät er, und das sollte man wissen. Das Abo ist der Preis dafür, dass er überhaupt etwas Sinnvolles sagt.

Das Wertvollste war für mich eine schlichte Erkenntnis: Ich schlafe besser, als ich dachte. Die Stunde Wachliegen um drei Uhr ist in Wahrheit eine halbe. Das hat mir mehr geholfen als jede Zahl auf dem Bildschirm.

Den Block am Nachtkästchen führe ich trotzdem weiter. Alte Gewohnheiten aus der Pflege legt man nicht so schnell ab. Herbert hat übrigens gestern gefragt, ob es den Ring auch in Herrengrößen gibt.

Fragen, die mir Freundinnen zum Ring gestellt haben

Wie genau misst der Oura Ring 4 den Puls?

In unserem Test lag der nächtliche Ruhepuls im Schnitt drei Schläge unter der Handzählung am Morgen, was durch den Zeitpunkt der Messung erklärbar ist. An 49 von 60 Morgen lag der Unterschied unter drei Schlägen. Für ein Gerät am Finger ist das sehr genau.

Kann ich den Oura Ring ohne Abo verwenden?

Nur sehr eingeschränkt. Ohne Mitgliedschaft siehst du drei Grundwerte. Schlafphasen, HRV-Verlauf, Temperatur und Tagesform gibt es nur mit Abo um 5,99 Euro im Monat oder 69,99 Euro im Jahr.

Lohnt sich der Ring 4 noch, seit es den Ring 5 gibt?

Ja, für die meisten. Der Ring 4 kostet bei Oura jetzt 265,30 Euro statt 379 Euro und misst Puls und Schlaf sehr gut. Der Ring 5 um 429 Euro ist kleiner und hält länger, die Unterschiede rechtfertigen den Aufpreis nur bei sehr schlanken Fingern.

Erkennt der Oura Ring eine Schlafapnoe?

Nein. Der Ring kann Hinweise auf Atemunregelmäßigkeiten geben, er ist aber kein Medizinprodukt und ersetzt keine Untersuchung im Schlaflabor. Bei Atemaussetzern, starker Tagesmüdigkeit oder Herzrasen in der Nacht geh zu deinem Hausarzt.