Einhell GE-ST 36/40 Li E im Test: was die kleine Akku-Schneefräse wirklich räumt

Neun Einsätze, eine Einfahrt, 25 Meter Gehsteig und ein Nachbar mit Benzinfräse. Ein Landschaftsgärtner in Pension zeigt, wo die Einhell glänzt und wo du doch zur Schaufel greifst.

Älterer Mann in grüner Arbeitsjacke schiebt in der Morgendämmerung eine kleine rote Akku-Schneefräse über einen verschneiten Gehsteig

5:40 Uhr, 14. Jänner, minus vier Grad. Über Nacht sind am Stadtrand von St. Pölten zwölf Zentimeter Schnee gefallen, und um sechs muss der Gehsteig vor dem Haus frei sein. Das ist in Österreich keine Höflichkeit, sondern Pflicht. Früher hätte ich jetzt eine halbe Stunde geschaufelt und danach den ganzen Vormittag den Rücken gespürt. An diesem Morgen bin ich mit einer roten Maschine hinaus, die kaum mehr wiegt als ein voller Wäschekorb.

Die Einhell GE-ST 36/40 Li E habe ich mir im Dezember gekauft, nach einer Bandscheibengeschichte, die mir der Orthopäde mit dem Satz „Schaufeln ist jetzt vorbei“ erklärt hat. Ich war 35 Jahre Landschaftsgärtner, ich habe Schneeräumung für Gemeinden und Firmen gemacht, mit Traktor, Pflug und großen Benzinfräsen. Eine kleine Akku-Fräse hielt ich für ein Spielzeug.

Neun Einsätze später weiß ich es besser, zumindest teilweise. Weil der Herbst bei uns noch grün ist, stammen alle Messungen aus dem vergangenen Winter. Hier steht, was die Maschine schafft und was nicht.

Unser Testurteil1 Winter, 9 Einsätze
7,9
Gut für Gehsteig und kleine EinfahrtPreis beim Schreiben: ohne Akkus ab rund 156 € (Hornbach), sonst um 179 €, Akku-Set extra
Pulverschnee bis 15 cm9,0
Nasser, schwerer Schnee6,2
Handlichkeit und Gewicht9,2
Preis-Leistung8,4
Das gefällt uns
  • Nur 6,4 Kilo, auch mit Rückenproblemen gut zu führen
  • Leise genug für sechs Uhr früh
  • Bürstenloser Motor, Akkus passen in alle Einhell-Geräte
  • In 3 Minuten verstaut, braucht kaum Platz
Das stört uns
  • Bei mehr als 20 cm Schnee nur in zwei Lagen
  • Nasser Schnee verstopft den Auswurf
  • Gegen den Pflugwall der Gemeinde chancenlos
  • Ohne Akkus geliefert, die kosten extra

Kurz gesagt: Für Gehsteig, Hauszugang und eine kurze Einfahrt bei normalen Schneefällen im Flachland ist die Einhell eine echte Entlastung für den Rücken. Für einen halben Meter Neuschnee oder lange Zufahrten in den Bergen ist sie zu klein.

Was diese Maschine ist, und was nicht

Wer bei Schneefräse an eine Maschine mit Raupen, Scheinwerfer und Auswurfkamin denkt, wird von der Einhell überrascht. Die GE-ST 36/40 Li E ist eher eine motorisierte Schneeschaufel. Ein flaches, rotes Gehäuse mit 40 Zentimeter Breite, darin eine Gummischnecke, die den Schnee aufnimmt und nach vorn wirft. Oben ein langer Stiel mit Bügelgriff und ein Zusatzgriff in der Mitte. Fertig.

  • Räumbreite: 40 Zentimeter
  • Maximale Schneehöhe: 20 Zentimeter, das ist die Höhe der Öffnung
  • Gewicht: 6,4 Kilo ohne Akkus
  • Antrieb: bürstenloser Motor, zwei 18-Volt-Akkus aus der Power-X-Change-Serie, zusammen 36 Volt
  • Auswurf: Richtung über eine Klappe nach links, rechts oder geradeaus einstellbar, die Drehzahl regelst du elektronisch

Einen Fahrantrieb hat sie nicht. Du schiebst sie, die Schnecke zieht leicht mit. Geliefert wird sie ohne Akkus und ohne Ladegerät. Einhell empfiehlt zwei Akkus mit mindestens 4 Amperestunden. Ich hatte bereits zwei 4-Ah-Akkus von meiner Einhell-Heckenschere, und genau das war der Grund, warum ich mich für dieses Modell entschieden habe. Der erste Schnee kam dann früher, als mir lieb war.

Neun Einsätze in Zahlen

Bei uns ist die Einfahrt sechs Meter lang und drei Meter breit, dazu kommen der Weg zur Haustür und 25 Meter Gehsteig entlang des Gartenzauns. Zusammen sind das knapp 60 Quadratmeter. Ich habe bei jedem Einsatz mit der Stoppuhr gemessen, den Akkustand an der Anzeige abgelesen und die Schneehöhe mit einem Zollstock bestimmt.

Datum und SchneeZeit für 60 m²Akku danach (2 x 4 Ah)Wurfweite
3. Jänner, 6 cm Pulver, minus 6 °C9 Min.3 von 4 Balken5 bis 6 m
14. Jänner, 12 cm Pulver, minus 4 °C14 Min.2 von 4 Balken4 bis 5 m
22. Jänner, 18 cm leicht feucht, 0 °C23 Min.1 von 4 Balken3 bis 4 m
6. Februar, 15 cm nass, plus 1 °Cabgebrochen nach 19 Min.leer1,5 bis 3 m
17. Februar, 26 cm Neuschnee in einer Nacht31 Min., in zwei LagenAkkus einmal gewechselt4 m

Bei Pulverschnee ist die Einhell großartig. Sie frisst sich durch zwölf Zentimeter, als wären es zwei, und wirft den Schnee sauber über den Zaun ins Beet. Für den ganzen Bereich habe ich 14 Minuten gebraucht, mit der Schaufel waren es früher 35. Und danach konnte ich ohne Schmerzen frühstücken.

Eine kleine rote Schneefräse wirft lockeren Pulverschnee in einem Bogen über einen niedrigen Gartenzaun, nur die Beine des Mannes sind zu sehen
Pulverschnee am 14. Jänner. So soll es sein, fünf Meter weit über den Zaun.

Mit den 26 Zentimetern im Februar hat sie gekämpft. Die Öffnung ist 20 Zentimeter hoch, also habe ich zuerst die obere Hälfte abgetragen und dann den Rest. Das ging, war aber Arbeit. Die Akkus waren nach 22 Minuten leer, ich hatte zum Glück zwei Ersatzakkus vom Rasenmäher geladen. Richtig schwierig wurde es aber erst bei einer anderen Sorte Schnee.

Nasser Schnee und der Pflugwall: die zwei Gegner

Im Mostviertel und im Raum St. Pölten fällt der Schnee oft bei Temperaturen um null Grad. Dann ist er schwer und nass, und das ist der natürliche Feind jeder kleinen Fräse. Am 6. Februar hatten wir 15 Zentimeter nassen Schnee bei plus einem Grad. Die Einhell hat ihn zwar aufgenommen, aber die Gummischnecke hat ihn mehr gedrückt als geworfen. Nach jedem zweiten Meter war der Auswurf verstopft.

Was bei nassem Schnee hilftRäum früh, bevor der Schnee sich setzt, im Idealfall noch während es schneit. Sprüh die Innenseite des Gehäuses und die Schnecke vorher mit Silikonspray ein, dann klebt der Schnee weniger. Und nimm schmale Bahnen, nur die halbe Breite der Maschine. Zum Freimachen einer Verstopfung immer zuerst den Akku herausnehmen, nie mit der Hand in die Öffnung greifen.

Mit diesen Tricks ging es besser, aber nicht gut. Bei nassem Schnee bin ich ehrlich: Die Hälfte habe ich an diesem Tag mit der Schaufel gemacht.

Der zweite Gegner ist der Pflugwall. Der Schneepflug der Gemeinde schiebt bei jeder Räumung einen Wall aus festgepresstem Schnee und Eisbrocken vor die Einfahrt. Der ist oft 40 Zentimeter hoch und hart wie Beton. Die Einhell hat dagegen keine Chance, und das darfst du auch nicht erwarten. Einmal habe ich es probiert, die Maschine ist zurückgeprallt und hat einen Brocken Eis gegen das Garagentor geworfen.

Älterer Mann mit grauen Bartstoppeln stützt sich auf eine Schneeschaufel vor einem hohen Wall aus grauem, festgepresstem Schnee am Ende einer Einfahrt
Der Wall vom Gemeindepflug. Hier hilft nur die Schaufel und ein bisschen Geduld.

Mein Nachbar Ferry hat eine zweistufige Benzinfräse mit 60 Zentimeter Breite, die er stolz jeden Winter aus der Garage rollt. Beim Pflugwall hat er gewonnen, keine Frage. Bei allem anderen war ich schneller fertig, weil er seine Maschine zuerst fünf Minuten starten und warmlaufen lassen musste. Und dann kam noch etwas dazu, was mir als Frühaufsteher wichtig ist.

„Um sechs in der Früh hör ich dich gar nicht. Den Ferry hör ich bis ins Schlafzimmer.“ Frau Gruber von gegenüber, nach dem ersten Einsatz

Akkus und Kälte: was du einplanen musst

Akkus mögen keine Kälte, und eine Schneefräse arbeitet nun einmal in der Kälte. Ich habe die Akkus immer im Haus gelagert und erst direkt vor dem Einsatz eingesetzt. Bei minus sechs Grad und 6 Zentimetern Pulver waren nach neun Minuten noch drei von vier Balken übrig. Wenn ich die Akkus über Nacht in der Garage liegen ließ, waren es bei gleicher Arbeit nur noch zwei.

  • Mit 2 x 4 Ah: Rund 20 bis 25 Minuten bei Pulverschnee, bei nassem Schnee deutlich weniger. Für Gehsteig und kleine Einfahrt reicht das bei normalen Schneefällen.
  • Mit 2 x 5,2 Ah: Das habe ich mit Akkus meines Schwagers ausprobiert, knapp 30 Minuten. Wenn du neu kaufst, ist das die bessere Wahl.
  • Mit 2 x 2,5 Ah: Nicht empfehlenswert, die Maschine wird spürbar schwächer und ist nach zehn Minuten am Ende.

Geladen hat ein 4-Ah-Akku mit dem Standard-Ladegerät rund 60 Minuten. Mit dem Doppelladegerät ging es schneller. Wer schon Geräte der Power-X-Change-Serie hat, Heckenschere, Rasenmäher oder Laubbläser, hat hier einen klaren Vorteil. Wer bei null anfängt, muss die Akkus einrechnen, und das ändert die Rechnung.

Zwei rote Akkus stecken in einem Ladegerät auf einer Werkbank in einer Garage, daneben Arbeitshandschuhe und eine Thermoskanne
Am Vorabend alles laden. Die Akkus schlafen bei mir im Warmen, nicht in der Garage.

Gehsteigpflicht in Österreich: warum Tempo zählt

Wer in Österreich ein Haus im Ortsgebiet besitzt, muss laut Straßenverkehrsordnung, Paragraph 93, den Gehsteig entlang seines Grundstücks zwischen 6 und 22 Uhr von Schnee befreien und bei Glätte streuen. Gibt es keinen Gehsteig, gilt das für einen Streifen von einem Meter am Straßenrand. Wenn jemand stürzt, weil du nicht geräumt hast, haftest du. Viele Gemeinden haben dazu eigene Regeln, frag im Zweifel am Gemeindeamt nach.

Das ist der Grund, warum ich in den Wintermonaten um halb sechs aufstehe, wenn es geschneit hat. Und das ist der Grund, warum mir die Einhell so viel bringt. Bei Pulverschnee bin ich in einer Viertelstunde fertig und kann dann in Ruhe streuen. Für die Haftung zählt übrigens nicht, wie schön geräumt ist, sondern ob du rechtzeitig und gewissenhaft geräumt hast. Und wie lange so eine Maschine durchhält, wollte ich als Gärtner natürlich auch wissen.

Verarbeitung, Pflege und Lagerung

Das Gehäuse ist aus Kunststoff, die Schnecke aus Gummi, der Stiel aus Metall. Nach einem Winter sieht die Maschine bis auf ein paar Kratzer an der Unterseite aus wie neu. Die Gummikanten der Schnecke sind leicht abgenutzt, Ersatz gibt es bei Einhell. Auf den bürstenlosen Motor gibt Einhell nach Online-Registrierung zehn Jahre Garantie, das habe ich sofort gemacht.

Nach jedem Einsatz klopfe ich den Schnee ab und lasse die Maschine in der Garage abtropfen, nie direkt neben der Heizung. Zum Verstauen klappst du den Stiel zusammen, das geht ohne Werkzeug in drei Minuten. Dann passt die Fräse an die Garagenwand neben die Gartengeräte. Bei einer Benzinfräse brauchst du einen eigenen Parkplatz, Benzin, Öl und einen Service im Herbst. Damit sind wir beim Geld.

Ein Wort zur Sicherheit, weil ich das in meinem Berufsleben zu oft gesehen habe: Trag feste Schuhe mit Profil, nicht die Hausschlapfen, mit denen man nur schnell hinausgeht. Räum nie in Richtung Straße oder Gehsteig, wo Leute gehen, auch Pulverschnee mit kleinen Eisstücken trifft hart. Und lass Kinder nicht mit der Maschine spielen, auch wenn sie leicht ist und lustig aussieht.

Was die Einhell in Österreich kostet

Die GE-ST 36/40 Li E wird als Solo-Gerät ohne Akkus verkauft. Bei Hornbach in Österreich stand sie beim Schreiben um 156 Euro im Regal, online war sie gerade nicht bestellbar. Bei anderen Händlern und auf Amazon.de liegt sie meist um 175 bis 180 Euro. Im Lagerhaus und bei Bauhaus findest du sie in der Wintersaison oft im Prospekt.

Dazu kommen, falls du noch keine hast, zwei Akkus mit mindestens 4 Ah und ein Ladegerät. Einhell verkauft dafür Starter-Sets, je nach Aktion kosten zwei 4-Ah-Akkus mit Ladegerät rund 90 bis 120 Euro. Unterm Strich zahlst du ohne vorhandene Akkus also rund 250 bis 300 Euro. Einhell hat gerade eine Cashback-Aktion auf Power-X-Change-Geräte und Akkus, die läuft noch bis 31. Oktober. Ab 180 Euro Einkaufswert gibt es 20 Euro zurück, bei höheren Beträgen mehr.

Black Friday, Wintereinbruch, Weihnachten: wann kaufen?

Schneefräsen sind Saisonware. Die besten Preise gibt es entweder im Frühjahr als Restposten oder vor dem ersten Schnee, wenn Baumärkte die Regale füllen. Am Black Friday, heuer am 27. November, sind Akku-Sets oft im Angebot. Wenn der erste große Schneefall kommt, steigen die Preise erfahrungsgemäß und die Regale leeren sich schnell.

Unsere PreisschwelleDie GE-ST 36/40 Li E ohne Akkus unter 149 €: kaufen. Ein Set mit zwei 4-Ah-Akkus und Ladegerät unter 249 € ist ebenfalls ein guter Kauf. Mehr als 190 € solltest du für das Solo-Gerät nicht zahlen.

Als Weihnachtsgeschenk ist die Fräse ideal für Eltern oder Schwiegereltern, die noch selbst räumen und sich mit der Schaufel plagen. Pack am besten die Akkus gleich mit dazu, sonst steht am 25. Dezember eine Maschine ohne Strom unter dem Baum. Woran du falsche Rabatte im Baumarktprospekt erkennst, steht in Christophs Ratgeber für den Black Friday.

Wem ich die Einhell empfehle

Kauf sie, wenndu einen Gehsteig, einen Hauszugang und eine kurze Einfahrt im Flachland oder Hügelland räumst, dein Rücken die Schaufel nicht mehr mag, du schon Einhell-Akkus besitzt oder du früh am Morgen leise räumen willst.
Lass sie, wenndu in einer Gegend mit regelmäßig mehr als 20 Zentimetern Neuschnee wohnst, eine lange oder steile Zufahrt hast, oft nassen Schnee bekommst oder der Gemeindepflug dir jeden Tag einen Wall vor die Einfahrt schiebt. Dann brauchst du eine größere, zweistufige Maschine.

Die Alternativen in unserem Vergleich

Seit Ende September läuft unser großer Vergleich der Schneefräsen mit Akku und Strom. Neben der Einhell prüfen wir die Ryobi RY36STX45A mit 45 Zentimeter Breite, die Greenworks GD40SB, die Toro Power Clear 721 E und die Stiga ST 4262 P mit Benzinmotor. Sobald der erste Schnee fällt, geht es richtig los. Den Stand findest du bei den laufenden Tests.

Wie wir Gartengeräte testen, mit welchen Flächen und wie lange, steht auf der Seite So testen wir. Und wer in den dunklen Monaten nicht nur gegen den Schnee kämpft, sondern auch gegen die Müdigkeit, findet bei uns einen Ratgeber zu Tageslichtlampen von meiner Kollegin Elfriede.

Mein Fazit nach einem Winter

Ich habe die Einhell anfangs für ein Spielzeug gehalten. Das war falsch. Für das, wofür sie gebaut ist, Gehsteig und Einfahrt bei normalem Schnee, ist sie ein ehrliches, leichtes und leises Werkzeug, das mir den Rücken gerettet hat. Für alles darüber hinaus ist sie zu klein, und das sagt Einhell mit der Angabe von 20 Zentimetern auch ehrlich.

Die Schaufel bleibt bei mir trotzdem in der Garage. Für den Pflugwall, für nassen Schnee und für die Stufen zur Haustür. Aber an neun von zehn Wintermorgen greife ich heuer zuerst zur Fräse.

Ferry hat sich übrigens im Frühjahr die Einhell angeschaut, lange daran herumgedrückt und dann gefragt, ob er sie sich ausborgen kann. Seine Benzinfräse wollte nach dem Sommer nicht mehr anspringen.

Häufige Fragen zur Einhell GE-ST 36/40 Li E

Wie viel Schnee schafft die Einhell GE-ST 36/40 Li E?

Die Öffnung ist 20 Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit. Bei Pulverschnee bis 15 Zentimeter arbeitet sie sehr gut, bei mehr Schnee musst du in zwei Lagen räumen. Bei nassem, schwerem Schnee verstopft sie schnell.

Welche Akkus brauche ich für die Einhell Schneefräse?

Zwei 18-Volt-Akkus der Power-X-Change-Serie, Einhell empfiehlt mindestens 4 Ah. In unserem Test hielten zwei 4-Ah-Akkus 20 bis 25 Minuten bei Pulverschnee, zwei 5,2-Ah-Akkus knapp 30 Minuten.

Muss ich in Österreich den Gehsteig vor meinem Haus räumen?

Ja. Laut Paragraph 93 der Straßenverkehrsordnung müssen Liegenschaftseigentümer im Ortsgebiet den Gehsteig entlang ihres Grundstücks zwischen 6 und 22 Uhr von Schnee befreien und bei Glätte streuen. Ohne Gehsteig gilt das für einen Meter Straßenrand.

Ist eine Akku-Schneefräse leiser als eine Benzinfräse?

Ja, deutlich. Die Einhell erzeugt vor allem das Geräusch der Schnecke und des Schnees, ein Benzinmotor ist um ein Vielfaches lauter. Für das Räumen um sechs Uhr früh in einer Siedlung ist das ein echter Vorteil.