Ninja Foodi MAX Dual Zone mit Thermometer im Test: Was der Fühler wirklich bringt

Zwei Körbe, ein Fleischthermometer, zwei hungrige Kinder: Heike hat die Ninja Foodi MAX Dual Zone fünf Wochen lang im Familienalltag laufen lassen. Das kann sie, und hier nervt sie.

Frau prüft Hähnchenschenkel mit Fleischthermometer in der Schublade einer schwarzen Doppel-Heißluftfritteuse
Unser Testergebnis35 Tage im Familienalltag

Ninja Foodi MAX Dual Zone mit Smart Cook System (AF451EU)

Doppel-Heißluftfritteuse mit zwei Körben nebeneinander, digitalem Fleischthermometer, 9,5 Liter, 2.470 Watt

8,5
Sehr gut für Familien, die gerne Fleisch machen★★★★☆ Preis beim Schreiben: ab rund 230 €
Garergebnis9,1
Thermometer9,0
Bedienung8,6
Platzbedarf6,8
Das gefällt uns
  • Thermometer stoppt genau bei der richtigen Kerntemperatur
  • Zwei Gerichte gleichzeitig, fertig zur selben Minute
  • Pommes und Hähnchenhaut gleichmäßig knusprig
  • Körbe und Gitter spülmaschinenfest
Das stört
  • 41,5 cm breit, braucht viel Arbeitsfläche
  • Kabel nur rund 80 cm lang
  • Rechte Schublade schließt nicht immer bündig
  • Nur ein Thermometer für zwei Körbe
Unser Urteil: Wer abends zwei Dinge gleichzeitig braucht und dabei oft Fleisch oder Fisch macht, bekommt mit dieser Ninja die sorgenfreiste Doppel-Fritteuse, die wir kennen. Wer nur Pommes und Gemüse macht, zahlt für das Thermometer drauf.

Es ist 18:10 Uhr. Paul hat Hunger, und zwar sofort. Mila will nur Pommes, auf keinen Fall „das Grüne“. Und ich stehe mit einem Messer über einem Hähnchenschenkel und schneide ihn auf, um zu sehen, ob er innen noch rosa ist.

So sahen unsere Abende aus, bevor die Ninja kam. Ich bin Heike, ich teste bei uns alles rund um Haushalt und Küche, und ich habe zwei Kinder, die Essen in genau zwei Gruppen einteilen: „kenn ich“ und „ess ich nicht“. Unsere alte Heißluftfritteuse hatte einen Korb. Das hieß: erst die Pommes, dann das Hähnchen, und wenn das Hähnchen fertig war, waren die Pommes kalt. Und das Hähnchen, das ich zur Kontrolle aufgeschnitten hatte, sah aus wie nach einer Operation.

Die Ninja Foodi MAX Dual Zone mit Smart Cook System verspricht, beide Probleme auf einmal zu lösen. Zwei Körbe, zwei Temperaturen, ein gemeinsames Ende. Und ein Thermometer, das im Fleisch steckt und die Fritteuse abschaltet, wenn innen die richtige Temperatur erreicht ist. Ob das im echten Familienchaos funktioniert, habe ich fünf Wochen lang ausprobiert.

Welche Ninja das genau ist

Ninja verkauft in Deutschland gleich mehrere Doppel-Fritteusen, und die Namen machen es nicht leichter. Unser Testgerät trägt die Modellnummer AF451EU. Es ist im Kern die bekannte Foodi MAX Dual Zone mit zwei Körben nebeneinander, ergänzt um ein digitales Fleischthermometer, das Ninja „Smart Cook System“ nennt. In den USA läuft das vergleichbare Modell unter einem anderen Namen, bei uns ist die AF451EU die Doppel-Fritteuse mit Thermometer.

Die Körbe fassen je 4,75 Liter, zusammen also 9,5 Liter. Laut Ninja reicht das für acht Personen. Bei uns reicht es für eine vierköpfige Familie plus zwei Freunde der Kinder, die zufällig zum Abendessen bleiben, was ungefähr jeden zweiten Freitag passiert.

Der Preis dafür ist die Breite. Mit 41,5 cm nimmt die Ninja einen ordentlichen Streifen Arbeitsplatte ein. Dafür ist sie mit 32,5 cm flach genug, dass sie unter jeden Hängeschrank passt. Bei uns musste der Toaster umziehen. Er wohnt jetzt im Schrank und kommt nur noch sonntags raus.

Das Thermometer ist der Grund, warum wir gerade dieses Modell getestet haben. Wie gut es funktioniert, war die spannendste Frage im ganzen Test.

So haben wir getestet

Wir kaufen unsere Testgeräte ganz normal im Handel, so wie du. Die Ninja kam an einem Dienstag, am Mittwoch lief sie schon. Danach stand sie 35 Tage lang in unserer Familienküche und hat 61 Garvorgänge mitgemacht, vom Tiefkühl-Fischstäbchen bis zum Rinderbraten-Experiment, über das wir nicht weiter reden.

Jeden Garvorgang habe ich in ein Heft auf dem Kühlschrank eingetragen: Gericht, Menge, Programm, Temperatur, Zeit und wie das Ergebnis aussah. Dazu kamen die Messungen, die wir bei allen Küchengeräten machen, wie auf unserer Seite So testen wir beschrieben:

  • Strom: Ein Energiekosten-Messgerät zwischen Steckdose und Fritteuse, bei jedem Garvorgang abgelesen.
  • Lautstärke: Schallpegel in einem Meter Abstand, auf Brusthöhe, bei geschlossenem Fenster.
  • Kerntemperatur: Ein separates Einstichthermometer als Gegenprobe zum Ninja-Fühler, bei allem, was Fleisch oder Fisch war.

Und dann gab es noch die inoffizielle Messung, die bei uns am meisten zählt: Wie viel bleibt auf den Tellern der Kinder liegen?

Das Thermometer im Praxistest

Der Fühler steckt an einem dünnen Kabel, das seitlich in die Fritteuse eingesteckt wird. Du wählst am Display, was du garst, also Geflügel, Rind, Schwein oder Fisch, und bei Rind und Lamm zusätzlich die Garstufe von blutig bis durch. Dann steckst du die Spitze in die dickste Stelle des Fleischs, schiebst den Korb zu und startest. Eine Garzeit stellst du nicht ein. Die Ninja heizt, bis der Fühler die Zieltemperatur meldet, piept und hört auf.

Wir haben bei 23 Fleisch- und Fischgerichten mit unserem eigenen Einstichthermometer nachgemessen, direkt nach dem Signal. Die Abweichung lag im Schnitt bei 1,4 °C, nie mehr als 3 °C. Das ist ein sehr guter Wert. Ein Schweinefilet auf „medium“ war nach 17 Minuten fertig, innen zartrosa und saftig, und hatte nach fünf Minuten Ruhen genau die 63 °C, die man dafür haben will.

„Ich habe in fünf Wochen kein einziges Hähnchen mehr aufgeschnitten, um nachzuschauen. Das allein war es mir wert.“ Heike, Testnotiz nach Woche drei

Zwei Dinge musst du wissen. Erstens: Der Fühler muss wirklich in der Mitte des dicksten Stücks sitzen. Bei meinem ersten Hähnchenschenkel steckte er zu nah am Knochen, und die Ninja hat zu früh abgeschaltet. Zweitens: Es gibt nur ein Thermometer. Wenn du in beiden Körben Fleisch hast, steuert der Fühler nur einen davon. Die zweite Zone läuft ganz normal auf Zeit.

Das Kabel läuft seitlich in den Korb und stört beim Schließen nicht. Beim Herausziehen der Schublade zum Schütteln ist es aber etwas im Weg, und ich habe es einmal fast mit abgerissen. Nach der ersten Woche hatte ich den Dreh raus. Was die Ninja ohne Thermometer kann, zeigte sich bei den Beilagen.

Pommes, Hähnchen, Gemüse: was wirklich rauskam

Fangen wir mit dem Klassiker an. 750 Gramm Tiefkühl-Pommes in einem Korb, Programm Air Fry, 200 °C, einmal nach zehn Minuten geschüttelt: nach 20 Minuten goldgelb und außen richtig knusprig. Ohne Vorheizen, direkt aus dem Gefrierfach. Der Backofen braucht für dieselbe Menge bei uns 32 Minuten plus Vorheizen, und die Pommes am Rand werden trotzdem nie so gleichmäßig.

Frische Kartoffelspalten mit einem Esslöffel Öl brauchten 24 Minuten bei 200 °C. Vier Hähnchenoberschenkel mit Haut, gesteuert über das Thermometer, waren nach 23 bis 26 Minuten fertig, die Haut knusprig, das Fleisch saftig. Paul hat zum ersten Mal in seinem Leben nach „noch so einem Hühnerbein“ gefragt.

Mit Max Crisp bei 240 °C werden Tiefkühl-Nuggets und Wedges noch einen Tick knuspriger. Für frisches Gemüse ist das zu heiß, da blieb ich bei 180 bis 200 °C. Brokkoli mit etwas Olivenöl und Salz war nach 9 Minuten bei 190 °C gar, an den Röschen leicht geröstet. Mila hat ihn gegessen. Freiwillig. Ich habe es mir notiert, mit Datum.

„Mama, die sind ja wie im Freibad.“ Mila, 6 Jahre, über die Pommes am dritten Abend. Das höchste Lob, das es bei uns gibt.

Einen kleinen Unterschied zwischen links und rechts haben wir bemerkt. Der rechte Korb bräunt bei gleicher Einstellung minimal langsamer, bei Pommes war das etwa eine Minute. Und aus dem rechten Korb kam bei feuchtem Gemüse gelegentlich etwas Dampf an der Front heraus. Beides hat das Essen nicht schlechter gemacht, ist aber bei einem Gerät dieser Preisklasse erwähnenswert.

Kleines Mädchen greift nach Pommes, der Brokkoli liegt am Tellerrand
Mila und die Freibad-Pommes. Der Brokkoli kam später dran, freiwillig.

Sync und Match: die Funktionen, die du jeden Tag nutzt

Das eigentliche Argument für eine Doppel-Fritteuse steckt in zwei Tasten. Mit Sync stellst du für jeden Korb eigene Zeiten und Temperaturen ein, und die Ninja startet den kürzeren einfach später. Fischstäbchen brauchen 12 Minuten, Pommes 20? Die Pommes laufen los, acht Minuten später springt der zweite Korb an, und beides piept zur selben Sekunde.

Mit Match übernimmt der zweite Korb die Einstellungen des ersten. Praktisch, wenn Besuch kommt und du einfach die doppelte Menge Pommes brauchst. Beim Kindergeburtstag mit neun hungrigen Gästen haben wir so 1,5 Kilo Pommes in einem Durchgang gemacht. Die Kinder haben es nicht gewürdigt, die Eltern schon.

Mit Thermometer ist Sync weniger elegant, weil die Garzeit vorher nicht feststeht. Mein Weg nach ein paar Versuchen: Fleisch mit Fühler zuerst starten, die Beilage ein paar Minuten später per Hand dazuschalten, und die Hähnchenschenkel nach dem Signal fünf Minuten ruhen lassen, bis die Pommes fertig sind. Das Ruhen tut dem Fleisch sowieso gut.

Die Bedienung selbst ist schlicht: Tasten für Zone 1 und Zone 2, Pfeile für Zeit und Temperatur, ein gut lesbares Display. Nach dem zweiten Abend brauchte ich die Anleitung nicht mehr. Mein Mann Henrik, der sonst jedes Küchengerät erst nach Monaten anfasst, hat in der zweiten Woche selbstständig ein Schweinefilet mit Thermometer gemacht. Das sagt über das Bedienkonzept mehr als jede Note. Beim Lärm wird es weniger harmonisch.

Mann drückt auf das Display der Doppel-Fritteuse, der Fühler steckt im Schweinefilet, ein Junge schaut zu
Henrik macht sein erstes Schweinefilet mit Fühler, Paul überwacht ihn.

Lautstärke, Strom und das Piepen

Im Betrieb ist die Ninja ein gleichmäßiges Rauschen. Wir haben in einem Meter Abstand 57 dB gemessen, ungefähr so laut wie eine Dunstabzugshaube auf mittlerer Stufe. Nebenbei telefonieren oder Radio hören ist kein Problem.

Die Signaltöne sind eine andere Geschichte. Das Endsignal ist laut, und du kannst es nicht leiser stellen. Unsere Katze Frieda hat beim ersten Fertig-Piep die Küche verlassen und kam an dem Abend nicht mehr unter dem Sofa hervor. Kurt dagegen sitzt seitdem bei jedem Piep erwartungsvoll vor dem Kühlschrank. Wenn du in einer offenen Wohnküche lebst und ein Baby im Nebenzimmer schläft, ist das ein echter Minuspunkt.

Beim Strom wird es erfreulicher. Die Ninja hat 2.470 Watt Anschlussleistung, aber die zieht sie nur, wenn beide Körbe gleichzeitig aufheizen. Hier sind unsere gemessenen Werte, gerechnet mit 36 Cent pro Kilowattstunde:

GerichtZeitVerbrauchKosten
750 g TK-Pommes, ein Korb, 200 °C20 Min.0,39 kWh14 Cent
Pommes plus 4 Hähnchenschenkel mit Thermometer, beide Körbe26 Min.0,81 kWh29 Cent
Dasselbe im Backofen, Umluft, mit Vorheizen42 Min.1,34 kWh48 Cent

Pro Familienabend sparst du also rund 20 Cent gegenüber dem Backofen. Das klingt nach wenig. Bei vier Fritteusen-Abenden pro Woche sind es aber gut 40 € im Jahr, und die Küche heizt sich im Sommer nicht auf wie eine Sauna. Wie es mit dem Aufräumen danach aussieht, kommt jetzt.

Reinigung und die kleinen Tücken im Alltag

Die Körbe sind antihaftbeschichtet, die Einlegegitter ebenfalls, und alles darf in die Spülmaschine. Ich spüle die Körbe trotzdem meistens von Hand, weil Tabs auf Dauer jeder Beschichtung zusetzen. Mit warmem Wasser und einem Tropfen Spüli sind sie in zwei Minuten sauber, auch nach Hähnchen. Das Thermometer darf nicht in die Maschine, ich wische es nach jedem Einsatz mit einem feuchten Tuch ab.

Nach 35 Tagen und 61 Einsätzen sieht die Beschichtung aus wie am ersten Tag. Keine Kratzer, keine matten Stellen. Das liegt auch daran, dass ich nie mit Metallgabeln reinsteche. Eine Silikonzange für 6 € ist die beste Investition, die du zur Fritteuse dazu kaufen kannst.

Dann die Sachen, die dich im Alltag begleiten werden:

  • Breite: 41,5 cm sind viel. Auf einer schmalen Küchenzeile blockiert die Ninja schnell den halben Arbeitsplatz.
  • Kabel: Rund 80 cm. Unsere Steckdose sitzt günstig, bei meiner Kollegin Anke hätte es ein Verlängerungskabel gebraucht.
  • Verarbeitung: Die rechte Schublade schloss bei uns nicht immer ganz bündig, man muss sie bewusst zuschieben. Dasselbe lesen wir in etlichen Kundenbewertungen. Funktional kein Problem, aber es wirkt weniger solide als der Rest.
  • Kein Sichtfenster: Du ziehst den Korb zum Nachschauen auf. Die Ninja pausiert dabei automatisch und läuft weiter, wenn du ihn wieder reinschiebst.
Hände spülen einen schwarzen Fritteusenkorb im Spülbecken, daneben eine rote Silikonzange
Zwei Minuten mit warmem Wasser und einem Tropfen Spüli, auch nach Hähnchen.

Technische Daten auf einen Blick

MerkmalNinja Foodi MAX Dual Zone (AF451EU)
Volumen9,5 Liter (2 x 4,75 Liter)
Leistung2.470 Watt
Maße (B x H)41,5 x 32,5 cm
Temperaturbis 240 °C (Max Crisp)
ProgrammeMax Crisp, Air Fry, Braten, Backen, Aufwärmen, Dörren
Thermometerdigitaler Fühler mit Kabel, Einstellungen für Geflügel, Rind, Lamm, Schwein, Fisch
ExtrasSync, Match, automatische Pause beim Öffnen
SpülmaschinenfestKörbe und Gitter, Thermometer nicht
Kabelrund 80 cm
Preis beim Schreibenab rund 230 €, im Angebot schon deutlich darunter gesehen

Auf dem Papier ist das eine Menge Gerät. Die Frage ist, ob du diese Menge auch brauchst.

Für wen sie passt und für wen nicht

Passt zu dir, wenndu für drei bis acht Personen kochst, oft Fleisch oder Fisch machst und abends zwei Komponenten gleichzeitig fertig haben willst.
Eher nichts für dich, wenndu allein oder zu zweit lebst, deine Arbeitsplatte schmal ist oder du ohnehin fast nur Pommes und Gemüse machst.

Die ehrliche Rechnung: Ohne Thermometer bekommst du dieselbe Fritteuse als AF400EU für deutlich weniger Geld. Das Thermometer lohnt sich, wenn du mindestens zweimal pro Woche Fleisch oder Fisch zubereitest und dich über zu trockenes oder zu rohes Fleisch ärgerst. Bei uns ist das so, und ich möchte den Fühler nicht mehr hergeben.

Die Alternativen, die wir im Blick hatten

Bei Ninja selbst gibt es drei sinnvolle Ausweichmöglichkeiten. Die Preise sind die Spannen, die wir beim Schreiben gesehen haben:

  • Ninja Foodi MAX Dual Zone (AF400EU): Dasselbe Gerät ohne Thermometer. Wenn du Fleisch lieber mit dem eigenen Einstichthermometer prüfst, sparst du hier. Um 180 €.
  • Ninja Double Stack XL (SL400EU): Gleiches Volumen, die Körbe übereinander statt nebeneinander. Nur 28 cm breit, dafür höher und ohne Thermometer. Um 135 bis 160 €.
  • Ninja Foodi FlexDrawer (AF500EU): Eine große Schublade mit 10,4 Litern, die du mit einer Trennwand teilen kannst. Ideal für ganze Hähnchen und Braten. Um 140 bis 200 €.

Wie diese Modelle gegen die Konkurrenz anderer Marken abschneiden, findest du in unseren Testberichten, die wir laufend nachtesten.

Nach 35 Tagen: bleibt sie?

Sie bleibt. Die Ninja Foodi MAX Dual Zone hat in unserer Küche den Backofen an Wochentagen fast komplett ersetzt. Die Abende sind ruhiger, weil alles zur selben Zeit fertig ist, und seit dem Thermometer ist das Fleisch jedes Mal auf den Punkt. Kein aufgeschnittenes Hähnchen mehr, kein Raten.

Perfekt ist sie nicht. Sie ist breit, das Piepen ist zu laut und die rechte Schublade hätte etwas mehr Sorgfalt verdient. Aber wenn ich zwischen diesen Schwächen und dem alten Pommes-kalt-Hähnchen-rosa-Spiel wählen muss, ist die Entscheidung einfach.

Und falls du nach einem langen Familienabend schlecht schläfst: An der Fritteuse liegt es sicher nicht. Meine Kollegin Gudrun hat 45 Nächte auf einer neuen Matratze verbracht, ihren Test der Emma Performance 26 findest du hier. Vorher noch die Fragen, die uns zur Ninja am häufigsten erreichen.

Häufige Fragen zur Ninja Foodi MAX Dual Zone

Muss ich die Ninja Foodi MAX Dual Zone vorheizen?

Nein. Wir haben alle 61 Garvorgänge ohne Vorheizen gestartet, auch Tiefkühlware direkt aus dem Gefrierfach. Die Zeiten in unserem Test gelten ab kaltem Gerät.

Kann ich das Thermometer in beiden Körben gleichzeitig nutzen?

Nein. Es gibt einen Fühler, der einen Korb steuert. Den zweiten Korb stellst du ganz normal auf Zeit und Temperatur ein. Für ein Familienessen mit Fleisch und Beilage reicht das.

Wie viel Strom verbraucht die Ninja Foodi MAX Dual Zone?

In unserem Test 0,39 kWh für 750 g Pommes in einem Korb und 0,81 kWh für ein komplettes Familienessen mit beiden Körben. Das ist rund 40 Prozent weniger als im Backofen mit Vorheizen.

Was ist der Unterschied zwischen AF400EU und AF451EU?

Die AF451EU hat zusätzlich das digitale Fleischthermometer mit eigenen Einstellungen für verschiedene Fleischsorten und Garstufen. Volumen, Leistung und Programme sind ansonsten gleich.