Lohnt sich ein selbstreinigendes Katzenklo? Sechs Wochen mit dem PETKIT Pura Max 2

Minou geht erst aufs neue Klo, wenn Tiger es zweimal getestet hat. Und Bläss hatte eine Znüni-Gewohnheit, über die niemand gern spricht. Sechs Wochen mit der Pura Max 2 in Worb.

Ältere Frau kauert im Hausgang eines Bauernhauses neben einer grossen weissen automatischen Katzentoilette, eine getigerte Katze schaut aus der Öffnung

Bläss hat eine Znüni-Gewohnheit, über die in unserer Familie niemand gern redet. Der Appenzeller ist vier Jahre alt, wiegt 26 Kilo und hat herausgefunden, dass im Katzenklo im Hausgang ab und zu etwas liegt, das er für einen Leckerbissen hält. Fritz nennt es «Bläss' Buffet». Ich nenne es eklig. Und am Empfang der Tierarztpraxis höre ich jede Woche von einer anderen Familie, der es genauso geht.

Das war am Ende der Grund, warum ich ein selbstreinigendes Katzenklo ausprobieren wollte. Nicht die Faulheit beim Schaufeln, obwohl ich die nach elf Jahren mit Katzen auch habe. Sondern die Hoffnung, dass die Klumpen verschwinden, bevor Bläss sie findet. Sechs Wochen lang stand deshalb die PETKIT Pura Max 2 bei uns im Bauernhaus in Worb, gebraucht von Minou und Tiger, bewacht von einem sehr interessierten Hund.

Unser Urteil6 Wochen, 2 Katzen, 1 Hund
8,0
Sehr gut, wenn die Katzen nicht gleich schwer sindPETKIT Pura Max 2, weiss, in der Schweiz ab rund CHF 410
Reinigung8,6
Geruch7,8
Sicherheit8,9
Katzen-Erkennung6,4
Das hat uns überzeugt
  • Klumpen verschwinden in einer geschlossenen Schublade, der Hund kommt nicht mehr ran
  • 35 Prozent weniger Streu als mit dem alten Haubenklo
  • Zwei Katzen, und die Schublade muss nur jeden fünften Tag raus
  • Trommel stoppte bei jedem Test sofort
Das hat uns gestört
  • Katzen mit ähnlichem Gewicht verwechselt die App oft
  • Braucht rund einen Quadratmeter Platz
  • WLAN nur im 2,4-GHz-Band, hinter dicken Mauern knapp
  • Einstieg 20 cm hoch, für alte Katzen mühsam

Unser Urteil: Sie nimmt dir das tägliche Schaufeln ab und hält neugierige Hunde fern. Sie braucht Platz, ein wenig Geduld beim Angewöhnen und zwei Katzen, die sich im Gewicht klar unterscheiden, wenn du der App glauben willst. Wer das mitbringt, bekommt für gut 400 Franken ein durchdachtes Gerät.

Unser Testplatz: ein Hausgang mit Charakter

Das alte Bauernhaus am Dorfrand von Worb hat Mauern, die dicker sind als mancher Unterarm lang. Der Hausgang ist mit Steinplatten ausgelegt, im Winter kühl, im Sommer staubig, weil die Tür zum Hof immer irgendwie offen steht. Hier standen schon Futterautomaten, Trinkbrunnen und drei Katzenklos, die wir getestet haben. Wer hier besteht, besteht überall.

Die Pura Max 2 kam an einem Dienstag in einem Karton, den Bläss sofort für sich beansprucht hat. Er hat ihn beschnuppert, einmal umrundet und sich dann demonstrativ davor hingelegt. Den Karton haben wir ihm am Ende auch gelassen, als Trostpreis.

Das Gerät selbst ist fast fertig montiert. Deckel drauf, Schublade mit Beutel einsetzen, Streu einfüllen, Strom einstecken. Das dauerte zehn Minuten. Die restlichen 30 Minuten gingen auf das WLAN. Unser Router steht in der Stube, zwei Mauern entfernt, und die Pura Max 2 spricht nur 2,4 GHz. Das Signal kam im Hausgang zu schwach an. Ein WLAN-Verstärker aus dem Interdiscount für 39 Franken hat das Problem gelöst. Wer in einem Altbau oder Bauernhaus wohnt, sollte das vorher prüfen.

So funktioniert die Trommel

Stell dir eine weisse Kuppel vor, halb so hoch wie ein Küchentisch, auf einem breiten Sockel. Vorne ist ein Eingang, dahinter eine drehbare Trommel mit 76 Litern Innenraum und der Streu am Boden. Tiger passt mit seinen 5,1 Kilo bequem hinein und kann sich darin umdrehen. Hat die Katze das Klo verlassen, zählt das Gerät eine Wartezeit herunter, die du selbst wählst. Danach rollt die Trommel einmal gemächlich herum. Ein Gitter trennt dabei die Klumpen von der sauberen Streu. Die Klumpen rutschen nach unten, der Rest bleibt, wo er hingehört.

Unten im Sockel wartet eine Schublade mit 7 Litern, in die du einen Beutel einhängst. Mehr Kontakt mit dem, was die Katzen hinterlassen, hast du im Alltag nicht. Und hier liegt für uns der eigentliche Punkt: Die Schublade ist zu, und Bläss hat keine Chance mehr. Seit dem dritten Tag des Tests gibt es kein Buffet mehr. Fritz sagt, der Hund habe eine Woche lang beleidigt gewirkt.

Minou, Tiger und die Regel mit dem zweimal

Bei uns gibt es eine feste Reihenfolge, wenn etwas Neues ins Haus kommt. Tiger, ein getigerter Kater mit 5,1 Kilo und keinerlei Angst vor irgendwas, probiert es zuerst. Minou, eine schwarz-weisse Katze mit 4,7 Kilo, schaut zu. Und erst wenn Tiger ein neues Klo zweimal benutzt hat, traut sie sich. Das steht in keiner Anleitung, aber ich kenne es von vielen Katzenhaltern aus der Praxis.

Tiger war am ersten Abend drin, nach etwa einer Stunde. Er hat gescharrt, als müsste er einen Schatz vergraben, und ist dann sehr zufrieden rausspaziert. Am zweiten Morgen der zweite Besuch. Minou hat bis zum vierten Tag gewartet. Um 5.20 Uhr, ich kam mit der Kaffeetasse in den Hausgang, stieg sie gerade aus der Kuppel und ging an mir vorbei, ohne mich eines Blickes zu würdigen.

Schwarz-weisse Katze steigt vorsichtig aus einer grossen weissen Katzentoilette auf Steinplatten, im Hintergrund die offene Tür zum Hof
Tag vier, 5.20 Uhr: Minou kommt raus. Tiger hatte es vorher zweimal geprüft.

Geholfen haben uns ein paar einfache Dinge, die ich jedem empfehlen würde:

  • Das alte Klo bleibt eine Woche stehen, direkt daneben. Wir haben es nur noch einmal täglich gereinigt, damit das neue attraktiver wird.
  • Die ersten Tage nur von Hand reinigen. Ich habe die automatische Reinigung ausgeschaltet und die Trommel per App gestartet, wenn beide Katzen im Hof unterwegs waren. Das Summen sollte keine erschrecken, solange sie noch drin sitzen könnte.
  • Ein bisschen Vertrautes: eine Schaufel gebrauchte Streu vom alten Klo obendrauf. Katzen folgen ihrer Nase, nicht der Werbung.
  • Keine Leckerli in die Trommel. Wenn, dann vor den Eingang. Ein Klo ist kein Esszimmer.

Am achten Tag kam das alte Haubenklo in die Waschküche und dann in die Brockenstube. Seither läuft alles über die Pura Max 2. Und dann haben wir angefangen zu messen.

Sechs Wochen in Zahlen

Ich wiege seit Jahren die Streu. Das klingt verschroben, ist aber der einfachste Weg, um zu sehen, was ein Klo wirklich kostet. Mit dem alten Haubenklo gingen in den letzten sechs Wochen 17,8 Kilo feine Bentonitstreu weg. Mit der Pura Max 2 waren es in sechs Wochen 11,6 Kilo, gut ein Drittel weniger. Das Sieb nimmt wirklich nur die Klumpen raus. Mit der Schaufel erwischst du immer auch eine Portion saubere Streu, ob du willst oder nicht.

MessungAltes HaubenkloPura Max 2
Streu in 6 Wochen17,8 kg11,6 kg
Zeit pro Woche fürs Kloca. 70 Minutenca. 8 Minuten, plus Grundreinigung
Leeren der Schubladeentfälltalle 5 Tage, 40 Sekunden
Lautstärke beim Drehen, 1 mentfällt44 dB
Klumpenreste am Sieb (12 Kontrollen)entfällt3 Mal

Die Reste am Sieb gab es immer dann, wenn die Streu unter die Markierung gefallen war oder an einem feuchten Tag, an dem die Klumpen weicher waren. Normale Klumpen landeten zuverlässig in der Schublade. Bei zwei Katzen war die nach fünf Tagen voll. Beutel zuknoten, neuen einsetzen, Schublade zu: 40 Sekunden, ich habe es mit dem Handy gestoppt, während Bläss mir zugesehen hat wie ein Zollbeamter.

Was bei uns mit der Streu funktioniert hatFeinkörniges Bentonit, das in Sekunden fest wird, und exakt so viel, dass die Markierung innen gerade bedeckt ist. Mit einer Handvoll mehr meldete das Gerät zweimal einen Fehler, mit zu wenig klebten Reste am Trommelboden. Silikat- und Kristallstreu bilden keine Klumpen, die taugen hier nicht. Für grobe Tofustreu liegt ein zweites, weiteres Sieb im Karton.

Bei unserem Streupreis bringen die 35 Prozent rund fünf Franken im Monat. Das zahlt das Gerät nicht ab, aber es deckt die Beutel und ein bisschen mehr. Viel wichtiger war mir die Zeit. Früher habe ich zweimal täglich geschaufelt, im Sommer wegen der Fliegen im Hausgang sogar dreimal. Das fällt jetzt weg.

Riecht es noch?

Weniger, aber nicht gar nicht. Wer das Gegenteil verspricht, hat nie zwei Katzen im Juli gehabt. Wenn Tiger gerade fertig ist, merkt man es im Hausgang, bis die fünf Minuten Wartezeit um sind. Sobald die Trommel gedreht hat, ist die Luft wieder frei, denn alles liegt dann hinter der geschlossenen Schublade. Nach jeder Runde sprüht das Gerät einen Hauch Duft, der für meine Nase eher nach frischer Wäsche als nach Blumenladen riecht.

Beim Leeren der Schublade gilt: zügig sein. Nach fünf Tagen weiss die Nase genau, was da drin ist. Wir tragen den Beutel direkt raus in den Kübel beim Schopf, dann ist die Sache erledigt. Fritz, der den Geruch im Hausgang früher als «Charakter des Hauses» verteidigt hat, sagt jetzt, es rieche endlich nach Holz und Heu. Das ist bei ihm fast Poesie.

Die App: hilfreich, bis zwei Katzen fast gleich viel wiegen

Die PETKIT-App registriert jeden Besuch mit Uhrzeit, Dauer und Gewicht. Sie erkennt die Katzen am Gewicht, und hier kam die grösste Enttäuschung des Tests. Minou und Tiger liegen nur 400 Gramm auseinander. In den ersten zwei Wochen hat die App 23 von 118 Besuchen der falschen Katze zugeordnet, also fast jeden fünften. Man kann die Besuche von Hand korrigieren, aber wer macht das schon jeden Abend.

Wenn deine Katzen sich deutlich im Gewicht unterscheiden, sagen wir um ein Kilo oder mehr, dürfte das kein Thema sein. Bei uns war die Statistik pro Katze zu ungenau, um daraus Schlüsse zu ziehen. Die Gesamtzahl der Besuche pro Tag stimmte aber, und die ist aus Sicht der Praxis der wichtigste Wert.

«Geht eine Katze auf einmal ständig aufs Klo und kommt nur wenig, ist das kein Fall fürs Abwarten. Die meisten Halter merken es erst, wenn es irgendwo daneben riecht.» Unsere Tierärztin in der Praxis, als ich ihr die App gezeigt habe

Genau dafür ist die App gut, auch mit Verwechslungen. Wenn aus acht Besuchen pro Tag plötzlich fünfzehn werden, siehst du es sofort, egal welche der beiden Katzen es war. In unseren sechs Wochen blieb es ruhig. An den heissesten Tagen Anfang August, mit 29 Grad im Hausgang, zählte die App sogar etwas weniger Besuche. Die beiden haben die Hitze im kühlen Keller verschlafen.

Sicherheit: Bläss hat es für uns getestet

Eine Trommel, die sich mit Tieren in der Nähe bewegt, muss wissen, wann sie stillstehen soll. PETKIT setzt dafür unter anderem auf Infrarot und eine Waage im Boden. Den ersten Test hat Bläss übernommen, ohne gefragt zu werden. An Tag fünf lief gerade eine Reinigung, als er seine Schnauze in den Eingang schob. Die Trommel hielt auf der Stelle an und wartete, bis die Schnauze wieder draussen war.

Ältere Frau kniet im Hausgang und hält einen dreifarbigen Appenzeller Sennenhund am Halsband, der seine Nase zur Öffnung einer weissen Katzentoilette streckt
Bläss wollte wissen, was sich da dreht. Die Trommel blieb sofort stehen.

Dann wollte ich es genau wissen und habe zehnmal meine Hand in den Eingang gehalten, jedes Mal während einer laufenden Reinigung. Zehnmal stand die Trommel nach ungefähr einer Sekunde still. Fünf Minuten Pause nach jedem Besuch sind bei uns eingestellt, so erlebt keine Katze, die nochmals nachschauen will, eine Bewegung. PETKIT schreibt vor, dass Katzen mindestens sechs Monate alt und 1,5 Kilo schwer sein müssen. Mit Kätzchen würde ich das Gerät auf keinen Fall benutzen.

Und die Lautstärke? 44 dB aus einem Meter, ein leises Summen, das man aus der Küche nicht hört. Für die Nacht lässt sich in der App eine Ruhezeit einstellen.

Die Eckdaten und was sie hier kostet

MerkmalPETKIT Pura Max 2
PlatzbedarfLänge 62 cm, Breite 53,8 cm, Höhe 55,2 cm
Gewichtrund 10 kg
Innenraum76 Liter
Abfallschublade7 Liter, bei uns mit 2 Katzen alle 5 Tage voll
Einstiegshöhe20 cm
Mindestalter und Gewicht6 Monate, 1,5 kg
Passende Streualles, was klumpt, zum Beispiel Bentonit oder Tofu, aber kein Silikat
Sicherheitmehrere Sensoren, u. a. Infrarot und Gewicht, Stopp beim Eintreten
App und NetzPETKIT-App über WLAN, nur 2,4 GHz
Preis beim Schreibenab rund CHF 410 (Galaxus, Interdiscount), bei anderen Händlern bis rund CHF 600

Beim Preis lohnt sich der Vergleich besonders. Beim Schreiben lag die Pura Max 2 bei Galaxus und Interdiscount um 410 Franken, bei Brack um 500 und bei Fust bei knapp 600. Es ist dasselbe Gerät. Dazu kommen laufend Beutel, die kaum ins Gewicht fallen, und je nach Set Nachfüllungen für das Duftspray, die du auch weglassen kannst.

Was nervt, ehrlich aufgeschrieben

Der Platz. 62 mal 54 Zentimeter Grundfläche klingen machbar, aber du brauchst davor Raum für die Katze und daneben Platz, um die Schublade herauszuziehen. Rechne mit einem Quadratmeter. In unserem Hausgang war das kein Problem, in einem Badezimmer in einer Stadtwohnung wird es eng.

Die Einstiegshöhe von 20 Zentimetern. Unsere beiden sind acht und neun Jahre alt und springen noch locker. Bei einer alten Katze mit steifen Gelenken würde ich eine kleine Stufe davorstellen oder das Gerät gar nicht erst kaufen. Das sage ich auch den Leuten in der Praxis.

Die Grundreinigung. Alle vier Wochen muss die Trommel leer, ausgewischt und neu befüllt werden. Das dauert bei uns 25 Minuten, inklusive Trocknen. Weniger als früher, aber nicht nichts.

Kräftige Männerhände ziehen die Abfallschublade aus dem Sockel einer weissen Katzentoilette und knoten einen grauen Beutel zu
Alle fünf Tage: Schublade auf, Beutel zu, fertig. Fritz ist inzwischen genauso schnell wie ich.

Wem ich sie in der Praxis empfehle

Ich rate zu, wennbei dir ein bis zwei gesunde erwachsene Katzen leben, ein Hund das Katzenklo plündert, dir Zeit oder Lust zum Schaufeln fehlt und ein grosses Gerät Platz hat.
Eher nicht, wenndu Kätzchen oder eine alte Katze mit Gelenkproblemen hast, zwei Katzen mit fast gleichem Gewicht und die App dir wichtig ist, oder wenn das Klo in ein Möbel oder eine kleine Nische muss.
  • Neakasa M1: ganz ohne Kuppel, die Katze sitzt offen. Scheue Tiere und schwere Kater mögen das oft lieber, dafür nimmt das Gerät noch mehr Wand in Anspruch.
  • Litter-Robot 4: das amerikanische Vorbild vieler selbstreinigender Klos, seit Jahren weiterentwickelt, in der Schweiz aber klar teurer als die Pura Max 2.
  • Ein gutes Haubenklo mit Klappe: kostet einen Bruchteil und tut seinen Dienst, wenn du täglich schaufelst. Gegen einen Hund wie Bläss hilft eine Klappe aber wenig, er hat sie in zwei Tagen durchschaut.

Weitere Tests rund um Haustier und Haushalt findest du im Ratgeber, und wie wir Katzentoiletten bewerten, steht auf der Seite So testen wir. Wer wie wir neben den Tieren noch einen Rasen hat, der nie ganz gemäht ist: Beat hat in Thun den Gardena-Mähroboter ohne Kabel getestet und dabei auch an die Igel gedacht.

Sechs Wochen später im Hausgang

Die PETKIT Pura Max 2 hat bei uns drei Dinge erledigt. Bläss' Buffet ist geschlossen. Ich spare jede Woche gut eine Stunde und ein gutes Drittel der Streu. Und der Hausgang riecht wieder nach Bauernhaus statt nach Katzenklo. Dafür braucht sie Platz, ein bisschen WLAN-Bastelei in dicken Mauern und bei ähnlich schweren Katzen eine gesunde Skepsis gegenüber der App.

Minou benutzt sie inzwischen, als hätte sie die Idee selbst gehabt. Tiger scharrt immer noch, als ginge es um einen Schatz. Und Bläss liegt jeden Morgen einen Meter davor und wartet. Worauf, weiss nur er.

Fragen, die ich am Empfang oft höre

Kann sich eine Katze in der Pura Max 2 verletzen?

In unseren Versuchen nicht. Kam eine Schnauze oder eine Hand in den Eingang, stand die Trommel innerhalb von etwa einer Sekunde. Wichtig sind die Vorgaben des Herstellers, also keine Tiere jünger als ein halbes Jahr oder leichter als 1,5 Kilo, und eine Pause von einigen Minuten nach jedem Besuch.

Hilft die Pura Max 2, wenn der Hund aus dem Katzenklo frisst?

Bei uns ja. Fünf Minuten nachdem die Katze draussen ist, liegt alles hinter einer geschlossenen Schublade. Unser Appenzeller hatte ab dem dritten Tag keinen Zugriff mehr. Ganz kleine Hunde könnten theoretisch in die Öffnung klettern, dann stoppt die Trommel, aber das würden wir trotzdem verhindern.

Erkennt die App zwei Katzen zuverlässig?

Nur, wenn sie sich klar im Gewicht unterscheiden. Unsere beiden liegen 400 Gramm auseinander, und fast jeder fünfte Besuch wurde falsch zugeordnet. Die Gesamtzahl der Besuche stimmt trotzdem, und die ist für die Gesundheit der wichtigste Hinweis.

Brauche ich eine spezielle Streu?

Nein, aber sie muss klumpen. Wir hatten die wenigsten Probleme mit feinem Bentonit, knapp bis zur Markierung eingefüllt. Silikat- und Kristallstreu bilden keine Klumpen und bleiben darum draussen.