Um zehn nach sechs klopft Sandrine an die Scheibe meines Salons. Draussen sieht man keine zwanzig Meter weit, die Strassenlampen an der Rue du Lac sind nur noch gelbe Flecken im Grau. Sandrine ist Pöstlerin, sie fängt um sieben an und bleibt bis am späten Nachmittag draussen. «Josiane, regarde-moi ça», sagt sie und zieht die Kapuze herunter. Am Vorabend hatte sie ihr Haar glatt geföhnt. Nach einer Nacht und zehn Minuten Fussweg im Nebel war es wieder so breit wie ein Heuballen.
Genau diese Szene kennen hier viele. Yverdon liegt am Südende des Neuenburgersees, vor uns die flache Orbe-Ebene, und von September bis in den Winter hinein hängt morgens oft dichter Nebel über der Stadt. Dazu kommt Niesel, der nicht nass macht, aber alles feucht. Wer dickes Haar hat, verliert dabei zweimal: Das Föhnen dauert ewig, und die Mühe ist bis zum Mittag weg.
Also habe ich die Frage, die mir Kundinnen jede Woche stellen, zu einem Test gemacht. Welches Gerät föhnt dickes Haar in unter 15 Minuten glatt und hält die Frisur bei Nebel und Nieselregen bis zum Feierabend? Vom 4. September bis zum 21. Oktober, 48 Tage lang, lagen dafür fünf Geräte in meinem Salon und bei drei Frauen zu Hause.
- Zu Hause im Schnitt 14:40 Minuten für dickes, langes Haar
- Am Feierabend war die Frisur nur 1,9 cm breiter als am Morgen
- An der Haaroberfläche höchstens 91 °C gemessen
- Seit dem Nachfolger Co-anda2x spürbar günstiger
- Kostet mehr als doppelt so viel wie der Shark FlexStyle
- Im Nebel hält die ghd-Bürste das Haar noch ruhiger
- Aufsatzwechsel mit heissen Teilen braucht etwas Übung
- Die App-Funktion für Locken nützt bei glattem Föhnen nichts
Mein Fazit: Der Airwrap i.d. ist nicht in jeder Disziplin vorne, aber er ist der einzige, der beide Teile der Frage beantwortet: schnell genug für einen Werktagmorgen und ruhig genug für einen Nebeltag. Wer weniger ausgeben will, nimmt den Shark FlexStyle und plant drei Minuten mehr ein.
| Platz | Modell | Note | Stärkste Seite | Preis (Okt. 2026) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Dyson Airwrap i.d. | 8,4 | schnell und ruhig, auch in Laienhänden | rund CHF 480 bis 570 |
| 2 | Shark FlexStyle | 7,7 | fast so bequem, für die Hälfte | rund CHF 199 bis 300 |
| 3 | ghd Duet Blowdry | 7,5 | bester Halt im Nebel, mehr Glanz | rund CHF 340 bis 410 |
| 4 | Laifen Neo Special | 7,3 | schnellster und leisester Föhn | rund CHF 180 bis 220 |
| 5 | Remington ONE Dry & Style | 6,6 | günstig, kräftig, mit Bürste flink | rund CHF 80 bis 120 |
Drei dicke Mähnen und ein Lineal
Mein eigener Bob taugt für diese Frage nicht, dafür ist er zu kurz und zu brav. Also habe ich drei Frauen gesucht, deren Haar mir im Salon regelmässig den Arm lahm macht. Alle drei haben bei jedem Gerät mitgemacht:
- Sandrine, 46, Pöstlerin: sehr dickes, grobes, kastanienbraunes Haar mit Wellen bis zur Mitte des Rückens. Sie ist von sieben Uhr bis am späten Nachmittag draussen, bei jedem Wetter.
- Fatma, 41, Pflegefachfrau im Spital: schulterlanges, schwarzes, extrem dichtes Haar, das bei Feuchtigkeit nach aussen aufgeht. Sie fährt mit dem Velo zur Arbeit, vier Kilometer der Thièle entlang.
- Aurélie, 27, arbeitet im Thermalbad: dickes, kastanienbraunes, welliges Haar bis unter die Schulterblätter. Vielleicht kennst du sie aus meinem Test des Airwrap Co-anda2x.
Jede hat jedes Gerät mindestens acht Mal benutzt: vier Mal bei mir im Salon, vier Mal allein zu Hause. Das war mir wichtig, weil ein Gerät in meinen Händen etwas ganz anderes leistet als um halb sieben vor dem eigenen Badezimmerspiegel. So kamen 127 Stylings zusammen.
Gemessen habe ich drei Dinge. Die Zeit lief vom Moment, in dem das Handtuch wegkam, bis die Längen glatt und der Nacken trocken war. Die Hitze habe ich mit einem Infrarotthermometer an der Haaroberfläche geprüft, zwei Zentimeter hinter dem Aufsatz. Und für den Halt habe ich mir ein Werkzeug aus dem Salon ausgeliehen: ein flaches Stahllineal, mit dem ich sonst Längen abmesse. Damit habe ich morgens nach dem Styling und am Feierabend die Breite der Frisur auf Ohrhöhe gemessen. Je mehr Zentimeter dazukommen, desto mehr hat der Nebel gewonnen. Wie wir sonst prüfen, steht unter So testen wir.
Bevor die Zahlen kommen, lohnt sich ein Blick auf die Geräte selbst. Sie sind nämlich viel verschiedener, als der Ausdruck «Multistyler» vermuten lässt.
Fünf Geräte, drei Bauarten
Der Dyson Airwrap i.d. und der Shark FlexStyle sind echte Multistyler: ein Griff, viele Aufsätze, und die Luft legt die Strähne von selbst um den Aufsatz. Zum Glätten habe ich beim Dyson den Aufsatz Dryer+Flyaway zum Vortrocknen und die weiche Glättbürste benutzt, beim Shark die Paddelbürste und die ovale Bürste. Der Airwrap i.d. ist der Vorgänger des Co-anda2x. Seine Spezialität ist eine App-Funktion für automatische Locken, die beim glatten Föhnen keine Rolle spielt.
Die ghd Duet Blowdry ist eine Warmluftbürste ohne Aufsätze. Sie bläst Luft durch eine ovale Bürste, deren Borsten und Innenplatte selbst beheizt sind, und hält laut ghd konstant 120 °C. Gedacht ist sie für nasses Haar, vom Handtuch direkt zur fertigen Frisur.
Die Remington ONE Dry & Style und der Laifen Neo Special sind eigentlich Föhne mit Düsen. Der Remington hat 2000 Watt, acht Kombinationen aus Hitze und Gebläse, eine schmale Stylingdüse, einen Aufsatz gegen abstehende Härchen und zwei Diffusoren. Der Laifen dreht laut Hersteller mit bis zu 110'000 Umdrehungen pro Minute, wiegt nur 390 Gramm und hat neben der Glättdüse eine Pflegedüse, die Öl aus kleinen Kapseln als feinen Nebel ins Haar gibt. Eine Rundbürste liegt bei keinem der beiden bei. Ich habe mit beiden dieselbe Holz-Rundbürste mit 53 Millimetern verwendet, die Testerinnen bekamen je eine mit nach Hause.
Damit war die Ausgangslage klar. Bei zwei Geräten hängt alles an der Hand, die die Bürste führt. Wie viel das ausmacht, hat mich dann selbst überrascht.
Die Stoppuhr: wer unter 15 Minuten bleibt
Die erste Spalte zeigt meine Zeiten im Salon, gemittelt über alle drei Köpfe. Die zweite zeigt, was die Frauen allein zu Hause gebraucht haben. Für die Frage dieses Tests zählt die zweite.
| Modell | Im Salon (Josiane) | Allein zu Hause | Unter 15 Minuten zu Hause? |
|---|---|---|---|
| Dyson Airwrap i.d. | 13:15 Min. | 14:40 Min. | ja, bei allen drei |
| Shark FlexStyle | 15:35 Min. | 18:20 Min. | nur bei Fatma |
| ghd Duet Blowdry | 20:10 Min. | 23:05 Min. | nein |
| Laifen Neo Special mit Rundbürste | 11:25 Min. | 17:45 Min. | nur bei Fatma |
| Remington ONE mit Rundbürste | 12:30 Min. | 19:30 Min. | nein |
In meinen Händen war der Laifen der schnellste. Sein Luftstrom ist so stark, dass Fatmas Haar nach sechs Minuten schon zu drei Vierteln trocken war, und er bleibt dabei erstaunlich leise. Mit Rundbürste und 20 Jahren Übung bin ich mit dem Remington ebenfalls deutlich unter 15 Minuten geblieben. Zu Hause sah das anders aus. Fatma hat es nach dem zweiten Versuch so zusammengefasst: «Ich brauche eine dritte Hand, und die habe ich nach dem Nachtdienst nicht.»

Beim Airwrap i.d. fällt die Bürstentechnik weg, und das macht den ganzen Unterschied. Die Glättbürste zieht die Strähne von selbst an, du musst sie nur langsam nach unten führen. Sandrine, die am meisten Haar von allen hat, kam zu Hause im Schnitt auf 14:55 Minuten. Knapp, aber drunter. Der Shark arbeitet nach demselben Prinzip und lag bei ihr gut drei Minuten dahinter, weil seine Bürsten bei dickem Haar weniger Strähne auf einmal fassen.
Die ghd war die grosse Enttäuschung bei der Zeit. Für dickes Haar muss sie jede Partie drei- bis viermal durchgehen, bis die Strähne wirklich trocken ist, und sie ist spürbar schwerer als die anderen. Nach einer Woche hat mich Aurélie gefragt, ob ich mir am Handgelenk wehgetan hätte. Ich hatte tatsächlich angefangen, es abends zu kühlen. Die ghd hatte aber ein Ass im Ärmel, und das kam erst am Abend zum Vorschein.
Der Nebeltest bis zum Feierabend
Von den 48 Testtagen waren 21 neblig oder nieselig, 9 davon beides. An diesen Tagen hat Sandrine morgens nach dem Styling bei mir vorbeigeschaut und am Feierabend wieder. Fatma und Aurélie haben ihre Breite zu Hause mit einem zweiten Lineal gemessen und mir ein Foto geschickt. Ein kleines Hygrometer an Sandrines Posttasche zeigte an den Nebeltagen zwischen 91 und 99 Prozent Luftfeuchtigkeit.
| Modell | Zunahme der Breite bis Feierabend | Frizz am Abend (1 = keiner, 10 = Heuballen) |
|---|---|---|
| ghd Duet Blowdry | +1,2 cm | 2 |
| Dyson Airwrap i.d. | +1,9 cm | 3 |
| Laifen Neo Special | +2,6 cm (zu Hause +3,4 cm) | 4 |
| Shark FlexStyle | +3,1 cm | 4 |
| Remington ONE Dry & Style | +3,8 cm | 6 |
Hier lag die ghd klar vorne. Ihre beheizten Borsten wirken auf die Haaroberfläche ähnlich wie ein sanftes Glätteisen, die Schuppenschicht liegt danach flach und das Haar glänzt. Dickes Haar ist durstig: Es zieht Wasser aus feuchter Luft, und mit dem Wasser lösen sich die Wasserstoffbrücken, die beim Föhnen die glatte Form festhalten. Je glatter und trockener die Oberfläche am Morgen ist, desto langsamer geht das. Das ist die ganze Physik hinter dem Lineal.

Der Dyson kam nah heran, solange der Nacken wirklich trocken war. An zwei Tagen hatte Sandrine es eilig und hat die unterste Partie halb feucht gelassen. Genau dort ging es am Abend auf, jedes Mal. Beim Remington war der Unterschied zwischen meinem Styling und ihrem eigenen am grössten. Mit der kräftigen Hitze wird das Haar zwar schnell trocken, aber ohne saubere Bürstenführung bleibt die Oberfläche rau, und der Nebel findet sofort einen Weg hinein.
Ein Detail am Rand: Wer mitten auf der Place Pestalozzi einer Pöstlerin ein Lineal an den Kopf hält, bekommt Fragen. Ein älterer Herr wollte wissen, ob wir für einen Hut Mass nehmen. Sandrine hat ihm ernsthaft erklärt, sie brauche einen für den Nebel. Bleibt die Frage, was all diese Geschwindigkeit dem Haar an Hitze zumutet.
Wie heiss es am Haar wirklich wird
Gemessen habe ich auf der Stufe, mit der das jeweilige Gerät bei dickem Haar am besten glättete, nicht auf der heissesten.
| Modell | Haaroberfläche (unsere Messung) | Bemerkung |
|---|---|---|
| Laifen Neo Special | 79 °C | Pflegemodus mit 58 °C laut Hersteller, für dickes Haar zu langsam |
| Dyson Airwrap i.d. | 91 °C | Glättbürste, mittlere Hitze, hohe Luftstufe |
| Shark FlexStyle | 97 °C | Paddelbürste, mittlere Hitze |
| Remington ONE Dry & Style | 104 °C | Stylingdüse, zweithöchste Stufe |
| ghd Duet Blowdry | 118 °C | eine einzige Temperatur, an den Borsten gemessen |
Alle fünf liegen weit unter einem Glätteisen, das im Salon mit 185 °C arbeitet. Die ghd ist am heissesten, und das erklärt auch ihren Halt. Bei täglichem Styling würde ich mit ihr trotzdem jedes Mal einen Hitzeschutz verwenden, bei allen anderen auch. Der Laifen ist am schonendsten, aber nur, weil seine Luft so schnell ist. Seine Pflegedüse mit Öl hat die Gemüter geteilt. Aurélie mochte den Duft. Fatma hatte nach zwei Tagen fettige Ansätze, weil der Ölnebel überall landet, und hat die Kapsel wieder herausgenommen.

Ich gebe zu: Den Airwrap i.d. hatte ich im September im Co-anda2x-Test noch als das Gerät für feines und mittleres Haar abgehakt. Aurélies Mähne hat mich umgestimmt. Für Wellen und Locken ist der Nachfolger kräftiger, zum glatten Föhnen reicht der i.d. völlig. Damit zur wichtigsten Frage: Welches Gerät gehört in welches Badezimmer?
Welches Gerät zu wem passt
Dyson Airwrap i.d.: für dickes Haar und knappe Morgen
Der einzige im Feld, der beide Hälften der Testfrage besteht, und zwar in den Händen von Frauen, die keine Coiffeuse sind. Er glättet ohne Bürstentechnik, bleibt bei der Hitze im grünen Bereich und hält im Nebel nur knapp hinter der ghd. Aufsätze wechselst du am besten nach einer kurzen Kaltstufe, sonst sind sie heiss. Seit der Co-anda2x für 649 Franken im Handel ist, gibt es den i.d. im Handel ab rund 480 Franken. In meinem Bericht zum Co-anda2x steht, was das neue Modell mehr kann.
Shark FlexStyle: für alle, die rechnen
Dasselbe Prinzip, deutlich weniger Geld. Bei dickem Haar brauchst du rund drei Minuten länger, und im Nebel kraust er etwas mehr. Dafür lässt sich der Griff zum Föhn knicken, das ist praktisch für den Ansatz. Für mittleres bis dickes Haar, das nicht hüftlang ist, ist er die vernünftigste Wahl im Test.
ghd Duet Blowdry: für Glanz und Nebeltage, mit Geduld
Sie hält glattes Haar im feuchten Wetter am ruhigsten und macht den schönsten Glanz. Bei dickem Haar kostet sie aber über 20 Minuten und Kraft im Handgelenk. Für Haar bis zur Schulter oder für jemanden, der abends Zeit hat und morgens nur nachbessert, ist sie ein schönes Werkzeug.
Laifen Neo Special: für Geübte mit Rundbürste
Der schnellste und leiseste Föhn im Test, leicht und angenehm in der Hand. Wenn du mit einer Rundbürste umgehen kannst, bist du mit ihm schneller als mit jedem Multistyler. Wenn nicht, wird es zu Hause eine Viertelstunde plus und mehr Frizz am Abend.
Remington ONE Dry & Style: für ein kleines Budget
Viel Kraft für wenig Geld, mit drei Jahren Garantie. Die Diffusoren sind für Locken gut gemacht. Zum Glätten von dickem Haar bei Nebel ist er ohne Bürstentalent die schwächste Wahl, und er ist der lauteste im Feld.
Was die Frisur im Nebel rettet
Egal welches Gerät du nimmst, diese Dinge haben in den 48 Tagen am meisten gebracht. Ich habe sie allen drei Frauen nach der ersten Woche erklärt, und die Zentimeter am Abend sind danach bei jedem Gerät kleiner geworden.
«Avant, à midi j'avais déjà la tête d'un mouton mouillé. Maintenant, mon collègue de la tournée d'à côté me demande si j'ai changé de coiffeuse.» Sandrine, an einem Nebeldienstag im Oktober. Früher hatte sie mittags schon den Kopf eines nassen Schafs. Jetzt fragt sie der Kollege vom Nachbarbezirk, ob sie die Coiffeuse gewechselt hat.
Ich habe ihr gesagt, dass sie das nicht darf. Gelacht hat sie trotzdem.
Mein Fazit nach 48 Tagen Nebel
Der Dyson Airwrap i.d. gewinnt, weil er das Versprechen des Tests auch dort einhält, wo es zählt: um halb sieben, allein vor dem Spiegel, mit viel Haar und wenig Zeit. Die ghd hält im Nebel noch besser, braucht aber zu lange. Der Shark kommt für weniger als die Hälfte des Geldes erstaunlich nah heran. Und wer eine Rundbürste wirklich beherrscht, föhnt mit dem Laifen schneller als mit allem anderen.
Bei Multistylern lohnt sich der Black Friday am 27. November fast immer, Galaxus, Manor, Interdiscount und Fust ziehen meist gleichzeitig mit. Beim Dyson würde ich unter 450 Franken nicht länger warten, beim Shark unter 190. Und Sandrine? Sie hat sich den Shark gekauft und kommt seither am Donnerstag nur noch zum Schneiden. Was als Nächstes auf meinem Frisiertisch liegt, siehst du unter laufende Tests.
Häufige Fragen zu Multistylern für dickes Haar
Welcher Multistyler ist am besten für dickes Haar?
In unserem Test mit drei sehr dicken Mähnen war der Dyson Airwrap i.d. der einzige, der auch ohne Coiffeuse im Schnitt unter 15 Minuten glatt föhnte, und er hielt bei Nebel fast so gut wie die ghd Duet Blowdry. Der Shark FlexStyle ist die günstigere Alternative und braucht rund drei Minuten länger.
Lohnt sich der Dyson Airwrap i.d. noch, seit es den Co-anda2x gibt?
Zum glatten Föhnen ja. Der Co-anda2x hat mehr Luftdruck und ist bei Locken und Wellen stärker, kostet aber beim Schreiben 649 Franken. Den i.d. findest du im Schweizer Handel ab rund 480 Franken, und bei dickem Haar blieb er in unserem Test unter 15 Minuten.
Warum wird dickes Haar bei Nebel wieder kraus?
Haar nimmt Wasser aus feuchter Luft auf. Dabei lösen sich die Wasserstoffbrücken, die beim Föhnen die glatte Form halten, und das Haar kehrt zu seiner natürlichen Welle zurück. Je trockener das Haar bis in den Nacken und je glatter die Oberfläche am Morgen, desto länger hält die Frisur.
Ist eine Warmluftbürste schonender als ein Glätteisen?
Ja, deutlich. An der Haaroberfläche haben wir bei allen fünf Geräten zwischen 79 und 118 °C gemessen, ein Glätteisen arbeitet oft mit 180 °C und mehr. Einen Hitzeschutz empfehle ich trotzdem bei jedem täglichen Styling.
