Kärcher WV 6 Plus im Test: Lohnt sich der Fenstersauger? Ein Hauswart misst nach

Ein ehemaliger Hauswart, sechs rahmenlose Glasflügel am Balkon und eine Stoppuhr. Wie viel Zeit der Kärcher WV 6 Plus wirklich spart und wo das Tuch trotzdem bleibt.

Urs zieht auf seinem verglasten Balkon den gelben Kärcher WV 6 Plus über einen rahmenlosen Glasflügel, davor stehen Geranien in Kistchen

«Die Fenster mache ich dann im Frühling.» Diesen Satz habe ich in 30 Jahren als Hauswart von so vielen Mietern gehört, dass ich irgendwann mitgezählt habe. Im Frühling hiess es dann: «Nach Ostern.» Nach Ostern: «Wenn es nicht mehr so pollenet.» Und im Herbst stand ich im Treppenhaus und sah durch die Wohnungsfenster, wie die Sonne sich durch den Winterfilm kämpfte.

Ich verstehe das. Fensterputzen ist eine undankbare Arbeit. Kessel füllen, einwaschen, abziehen, das Wasser läuft auf das Fensterbrett, das Tuch ist nach drei Flügeln nass, und zum Schluss sieht man im Gegenlicht doch einen Streifen. Genau dagegen soll ein Fenstersauger helfen.

In Schweizer Baumärkten und Onlineshops begegnet dir kein Fenstersauger so oft wie der gelbe Kärcher WV 6 Plus. Ich habe ihn 36 Tage lang in unserer Wohnung in Burgdorf eingesetzt: an sechs rahmenlosen Glasflügeln der Balkonverglasung, an acht Fensterflügeln, einer Duschwand und dem Badspiegel. Und an einem Montagmorgen an zwei Glastüren, die ich sehr gut kenne. Dazu später.

Unser Urteil36 Tage in Burgdorf
8,5
Sehr gut für grosse GlasflächenPreis beim Schreiben: rund 70 bis 110 Franken, je nach Händler
Putzresultat8,7
Akku9,5
Handhabung8,3
Preis-Leistung8,8
Was uns gefallen hat
  • Alle Innenseiten in 47 statt 88 Minuten
  • Kein Tropfen mehr auf Fensterbrett und Balkonboden
  • Restlaufzeit in Minuten, nach dem grossen Putztag noch 44 Minuten übrig
  • Duschwand in 35 Sekunden trocken, kein Kalk mehr
Was besser sein könnte
  • Am unteren Rand bleibt ein schmaler Wasserstreifen
  • 28 cm Lippe zu breit für kleine Fenster
  • Über Kopf tropft es vorne heraus
  • Knapp drei Stunden Ladezeit

Unser Urteil: An Balkonverglasungen, bodentiefen Fenstern und Duschwänden holt der WV 6 Plus pro Putztag deutlich mehr als eine halbe Stunde heraus und erspart dir nasse Fensterbänke. Einweichen bleibt Handarbeit, und kleine Scheiben macht man mit dem Abzieher schneller. Für die allermeisten Haushalte ist er das vernünftigste Gerät in dieser Preisklasse.

Er putzt nicht, er zieht ab

Das grösste Missverständnis zuerst: Ein Fenstersauger löst keinen Schmutz. Das machst du weiterhin selbst, mit der mitgelieferten Sprühflasche und ihrem Mikrofaseraufsatz. Der Kärcher übernimmt nur den zweiten Teil der Arbeit, und der war schon immer der heikle.

Hinter der Gummilippe sitzt ein kleiner Motor, der das Schmutzwasser direkt absaugt, statt es nach unten zu schieben. Es landet in einem Tank mit 150 Millilitern. Was sonst an der Scheibe herunterläuft, in die Rahmenecke kriecht und auf das Fensterbrett tropft, ist einfach weg. Ein trockenes Tuch brauchst du nur noch für die Ränder.

Wer einmal Holzfensterbänke mit Wasserrändern gesehen hat, weiss, warum das keine Kleinigkeit ist. Ich habe in der Überbauung in 30 Jahren mehr aufgequollene Fensterbänke ersetzen lassen, als mir lieb ist. Die Frage war also nicht, ob er funktioniert, sondern wie viel er an einer echten Wohnung spart.

Unsere Fenster in Burgdorf

Elsbeth und ich wohnen im zweiten Stock eines Blocks aus den Siebzigerjahren. Das Schönste an der Wohnung ist die Balkonverglasung, die wir vor sechs Jahren einbauen liessen: sechs Glasflügel ohne Rahmen, jeder etwa 70 Zentimeter breit und 1,80 Meter hoch, die man zur Seite schieben kann. Im Winter sitzen wir dort in der Sonne. Im Sommer sieht man auf dem Glas jeden Blütenstaub und jeden Regentropfen.

Dazu kommen acht Fensterflügel mit Dreh-Kipp-Beschlag, ein kleines WC-Fenster, eine feste Duschwand aus Glas und der Spiegel im Bad. Alles in allem rund 22 Quadratmeter Glas, beidseitig gerechnet. Auf dem Kärcher-Karton steht, eine Akkuladung reiche für bis zu 300 Quadratmeter. Ich habe mir das notiert und die Stoppuhr bereitgelegt.

Die Stoppuhr: 88 gegen 47 Minuten

Anfang Juni habe ich alle Innenseiten auf die alte Art geputzt: Kessel mit warmem Wasser und einem Spritzer Reiniger, Einwascher, Abzieher, Mikrofasertuch. Elsbeth hat gestoppt. Mit der Routine aus dem Treppenhaus war ich schneller, als sie erwartet hatte. Trotzdem: 1 Stunde und 28 Minuten, Kessel wechseln und Fensterbänke trocknen eingerechnet.

Zweieinhalb Wochen später dasselbe mit dem WV 6 Plus: 47 Minuten. Der Gewinn kam weniger vom Abziehen als von allem, was wegfiel. Kein Kessel, der durch den Gang schwappt. Kein Balkonboden, auf dem Wasser steht. Kein Tuch, das ich alle paar Flügel auswringen muss.

  • Glasflügel der Balkonverglasung: im Schnitt 1 Minute 50 pro Flügel statt 3 Minuten 40
  • Fensterflügel in Stube und Schlafzimmer: 2 Minuten 10 statt 4 Minuten 20
  • WC-Fenster: kein Gewinn, im Gegenteil (mehr dazu unten)

Den Tank habe ich zweimal geleert. Abgenommen ist er mit zwei Fingern, ausgegossen wird über dem Lavabo. Beim ersten Mal war das Wasser so grau, dass Elsbeth gefragt hat, ob ich damit den Keller geputzt habe. Das war nur der Balkon nach dem Pollenflug.

Schlieren und der Streifen am unteren Rand

Auf den grossen Flächen hat mich das Resultat überzeugt, es war sauberer als mit meinem Profi-Abzieher von früher. Die Lippe ist beweglich gelagert und legt sich dem Winkel an, in dem du das Gerät hältst. Ich musste nicht mehr so genau führen, wie ich es mir in 30 Jahren angewöhnt habe.

Nahaufnahme aus Kniehöhe: Die Gummilippe des gelben Kärcher WV 6 Plus stoppt kurz vor der Bodenschiene einer rahmenlosen Balkonverglasung, darunter ein schmaler Wasserstreifen, daneben ein blaues Mikrofasertuch
Der letzte Zentimeter über der Bodenschiene: Hier braucht es weiterhin das Tuch.

Die Schwachstelle liegt unten. Bei der Balkonverglasung steht das Glas in einer Bodenschiene, bei den Fenstern im Rahmen. In beiden Fällen kommt die Düse nicht ganz hinunter, und es bleibt ein Wasserstreifen von knapp einem Zentimeter stehen. Mit dem trockenen Tuch ist er in drei Sekunden weg, aber er gehört dazu. An zwei Flügeln auf der Westseite hatte ich leichte Schlieren. Das lag an der Nachmittagssonne, die das Wasser schneller trocknet, als jedes Gerät es absaugen kann.

Drei Hauswart-Regeln gegen SchlierenPutz nie, wenn die Sonne auf die Scheibe scheint, am besten morgens oder an einem grauen Tag. Nimm weniger Reiniger, als auf der Flasche steht, bei hartem Wasser hilft ein kleiner Schuss Brennsprit im Sprühwasser. Und wisch die Gummilippe nach jedem Flügel einmal am Tuch ab, ein einziges Sandkorn zieht sonst eine Linie über jede Scheibe.

Das mit dem Brennsprit habe ich von meinem Vorgänger in der Überbauung gelernt, der es von seinem Vorgänger hatte. Es funktioniert auch mit dem Kärcher. Den grössten Unterschied im Alltag hat das Gerät aber gar nicht an den Fenstern gemacht.

Die Duschwand und das Emmentaler Wasser

Unser Wasser in Burgdorf ist hart. Auf der Duschwand hinterlässt jeder Tropfen, der antrocknet, einen weissen Punkt. Früher hat Elsbeth die Wand jeden Samstag mit Essigreiniger behandelt, und am Mittwoch sah sie trotzdem wieder aus wie eine Milchglasscheibe.

Seit dem zweiten Testtag hängt der Kärcher an einem Haken im Bad. Nach dem Duschen einmal von oben nach unten über die Wand, das dauert 35 Sekunden. Das Glas ist trocken, bevor man sich abgetrocknet hat. Nach 36 Tagen sieht die Wand aus wie am Tag, als der Sanitär sie montiert hat. Den Essigreiniger hat Elsbeth in den Keller gestellt.

Ältere Frau mit Handtuch um die Haare zieht im Bad den gelben Kärcher WV 6 Plus über eine nasse Glasduschwand, eine Hälfte ist schon klar, die andere voller Tropfen
Elsbeth nach dem Duschen: 35 Sekunden, dann ist die Wand trocken.
«Ich habe gedacht, du kaufst wieder ein Gerät für dich. Jetzt ist es meins!» Elsbeth, nach der zweiten Woche

Auch der Badspiegel ist nach dem Duschen in einer Bahn frei, statt eine Viertelstunde lang zu tropfen. Wer eine Glasdusche und hartes Wasser hat, bekommt mit dem WV 6 Plus vor allem ein Werkzeug gegen Kalk. Die Fenster sind fast die Zugabe.

Akku, Gewicht und Lärm

Nach dem grossen Putztag zeigte das Display noch 44 Minuten an. In den 16 Tagen danach kam er jeden Morgen an Dusche und Spiegel zum Einsatz, ohne einmal am Ladegerät zu hängen. Die Anzeige in Minuten ist Gold wert. Bei älteren Modellen gab es nur eine Balkenanzeige, und ob die Ladung noch für die Balkonfront reicht, war Glückssache.

Geladen ist er in knapp drei Stunden. Das ist lang, spielt aber selten eine Rolle, weil der Akku so lange durchhält. Nur einmal stand ich an einem Montag um sieben mit leerem Gerät da, weil es jemand am Sonntag nach dem Duschen ausgiebig benutzt und nicht wieder eingesteckt hatte. Ich nenne keine Namen. Elsbeth liest diesen Bericht.

Gewogen habe ich 0,8 Kilo mit Akku. Das spürst du nach einer Dreiviertelstunde im Handgelenk, vor allem an den oberen Enden der Glasflügel, wo der Arm über dem Kopf ist. Mein Messgerät zeigte aus einem Meter 55 dB. Ungefähr so laut wie ein Gespräch am Nebentisch.

Wo er nicht hinkommt

Unser WC-Fenster ist 30 Zentimeter breit. Die Lippe des WV 6 Plus misst 28. Das passt auf dem Papier, in der Praxis bleiben in beiden Ecken Dreiecke stehen, die du mit dem Tuch nachziehen musst. Mit dem kleinen Abzieher bin ich hier schneller. Kärcher verkauft eine schmale Saugdüse mit 17 Zentimetern als Zubehör, beim teureren WV 7 Signature Line liegt sie bereits bei.

Über Kopf klappt es nur bedingt. Im Estrichabteil haben wir ein kleines Dachfenster, fast waagrecht. Dort läuft das Wasser nicht zur Düse, sondern von ihr weg, und irgendwann tropft es mir vorne auf den Ärmel. Bei 45 Grad ging es noch, flach über dem Kopf nicht mehr.

Und die Aussenseiten? Die Balkonflügel lassen sich zur Seite schieben, da komme ich an beide Seiten. Bei den Fenstern mache ich nur, was ich vom Zimmer aus sicher erreiche. Aus dem zweiten Stock lehne ich mich mit 62 nicht mehr hinaus, auch nicht für einen Test.

Ein Montagmorgen in der alten Überbauung

Ein Test fehlte mir noch. In der Überbauung, in der ich Hauswart war, hat jeder Eingang zwei Glastüren, und die kenne ich besser als meine eigenen Fenster. Mein Nachfolger hat mir erlaubt, einen Eingang mit dem Kärcher zu machen. An einem Montag natürlich, der Sonntag ist bei uns tabu.

Urs zieht den gelben Kärcher WV 6 Plus über eine Glastür im Eingang eines Wohnblocks, eine ältere Nachbarin mit Einkaufswägeli bleibt stehen und redet mit ihm
Zwei Glastüren, drei frühere Mieterinnen, eine Viertelstunde. Die meiste Zeit ging fürs Plaudern drauf.

Die Türen hatten die übliche Mischung: Handabdrücke in Kinderhöhe, Hundenasen auf 50 Zentimetern und ein Film vom Strassenstaub. Beide Türen, innen und aussen, waren in sechs Minuten fertig. Früher habe ich dafür zwölf gebraucht, mit Kessel auf dem Boden. Die restliche Viertelstunde habe ich mit Frau Liechti vom dritten Stock geredet, die mit ihrem Einkaufswägeli stehen blieb und wissen wollte, ob ich wieder angestellt sei.

Für Hauswarte ist der WV 6 Plus übrigens kein Profigerät. Für eine ganze Überbauung ist der Tank zu klein, und die Lippe verschleisst bei täglichem Einsatz schneller. Für einen Haushalt ist er genau richtig, vorausgesetzt, du pflegst ihn ein bisschen.

So hält er ein paar Jahre

Den Tank leere ich nach jedem Einsatz und spüle ihn einmal mit klarem Wasser. Vergisst man das ein paar Tage, riecht er muffig, das habe ich gleich zu Beginn unfreiwillig herausgefunden. Das Gerät selbst hält man nie unter den Wasserhahn.

Verschleissen tut eigentlich nur die Gummilippe. Ich wische sie nach jedem Gebrauch mit einem feuchten Tuch ab und schaue einmal im Monat im Gegenlicht nach, ob die Kante noch gerade ist. Ist sie eingerissen oder wellig, gibt es Ersatzlippen, der Wechsel dauert eine Minute. Und im Winter gehört das Gerät nicht in einen kalten Keller oder in ein ungeheiztes Estrichabteil. Akku und Gummi mögen keinen Frost. Das habe ich im Hauswartraum bei mehr als einem Gerät gesehen.

Technische Daten

WasKärcher WV 6 Plus
Laufzeit laut Kärcherbis 100 Minuten
Fläche pro Ladung laut Kärcherbis 300 m², etwa 100 Fenster
Ladezeit bei unsknapp 3 Stunden
Saugdüse28 cm breit
Tank für Schmutzwasser150 ml
Gewicht inklusive Akku0,8 kg
AnzeigeRestlaufzeit in Minuten
Im KartonNetzteil, Sprühflasche mit Wischbezug aus Mikrofaser, ein Fläschchen Konzentrat (20 ml)
Preis beim Schreibenbei Digitec und Galaxus um 74 Franken, bei anderen Händlern bis rund 110 Franken

Warum wir auch bei einem Gerät für 74 Franken mit Stoppuhr und Messgerät arbeiten, erklären wir unter So testen wir.

WV 6 Plus oder ein anderes Modell?

Technisch ist der WV 7 Signature Line ein WV 6 Plus mit mehr Zubehör: Akku, Tank und Motor sind gleich. Im Karton liegen zusätzlich die 17-Zentimeter-Düse, ein Ersatzbezug und eine Box. Wer viele kleine Fenster hat, nimmt ihn. Alle anderen bestellen bei Bedarf nur die schmale Düse nach.

  • Die kleineren Kärcher WV 2 und WV 5: weniger Akku, keine Anzeige in Minuten. Für eine Zweizimmerwohnung mit wenigen Fenstern reichen sie trotzdem.
  • Leifheit Dry & Clean: der wichtigste Konkurrent aus dem Haushaltsregal, meist ein paar Franken billiger. Im Vergleich hält der Kärcher länger durch und fühlt sich in der Hand solider an.
  • Fensterputzroboter: Sie brauchen eine Sicherungsleine, arbeiten langsam und scheitern an Rahmen und Schienen. Für eine Balkonverglasung mit Bodenschiene würde ich keinen kaufen.

Für die Böden habe ich parallel einen Saugwischer geprüft: Meinen Test des Kobold VK7 findest du hier. Alle weiteren Haushaltsgeräte stehen in unserem Ratgeber.

Für wen er sich lohnt

Lohnt sich, wenndu eine Balkonverglasung, bodentiefe Fenster oder Schiebetüren hast, deine Glasdusche ohne Kalkflecken haben möchtest oder Kinder und Hunde regelmässig Abdrücke an der Scheibe hinterlassen.
Eher nicht, wenndeine Fenster klein und in Sprossen geteilt sind, du vor allem Dachfenster hast oder ohnehin einmal im Jahr die Fensterreinigung kommen lässt.

Mein Fazit nach 36 Tagen

Beim grossen Fenstertag hat mir der Kärcher 41 Minuten geschenkt und Elsbeth im Bad den Samstag mit dem Essigreiniger abgenommen. Er putzt kein Fenster von selbst, lässt unten einen Streifen stehen und ist an kleinen Scheiben zu breit. Die Ladezeit ist altmodisch. Aber er hat etwas verändert, womit ich nicht gerechnet hatte: Wir putzen die Balkonverglasung jetzt, wenn sie schmutzig ist, und nicht erst, wenn wir es nicht mehr aushalten.

Den Satz vom Anfang habe ich übrigens selbst seit Jahren gesagt, nur ein bisschen anders: «Die Balkonfront mache ich am Montag.» Mit dem Kärcher mache ich sie jetzt tatsächlich am Montag. Nicht am Sonntag, das bleibt so.

Häufige Fragen zum Kärcher WV 6 Plus

Was kostet der Kärcher WV 6 Plus in der Schweiz?

Beim Schreiben lag er bei Digitec und Galaxus um 74 Franken, bei anderen Händlern je nach Ausführung bis rund 110 Franken. Vergleichen lohnt sich, die Preise ändern sich oft.

Braucht man mit dem Fenstersauger noch ein Tuch?

Ja, für die Ränder. Am unteren Rahmen oder an der Bodenschiene bleibt ein schmaler Wasserstreifen stehen, weil die Düse nicht ganz in die Kante kommt. Ein trockenes Mikrofasertuch erledigt das in wenigen Sekunden.

Hilft der WV 6 Plus gegen Kalk auf der Duschwand?

Sehr. Kalkflecken entstehen, wenn Wasser auf dem Glas antrocknet. Ziehst du die Wand nach jedem Duschen einmal ab, hat das Wasser keine Zeit dazu. Bei uns mit hartem Burgdorfer Wasser war die Wand nach 36 Tagen ohne Essigreiniger klar.

Welcher Reiniger passt in die Sprühflasche?

Mit dem Konzentrat aus dem Karton klappt es gut, ein schaumarmer Glasreiniger aus dem Laden tut es genauso. Stark schäumende Mittel meidest du besser, der Schaum kann in den Saugkanal gelangen. Bei hartem Wasser hilft ein kleiner Schuss Brennsprit gegen Schlieren.