Welcher Futterautomat hält den Hund vom Katzenfutter fern? Vier Modelle, 30 Tage

Am vierten Morgen lag Bläss um 6.57 Uhr vor dem Futterautomaten und wartete aufs Surren. 30 Tage, vier Geräte, zwei Katzen: Nur einer hat den Appenzeller wirklich ausgesperrt.

Ältere Frau mit kurzen weissen Haaren und grünem Gilet kauert im Hausgang neben vier Futterautomaten an der Wand, davor liegt ein Appenzeller Sennenhund, ein getigerter Kater sitzt daneben

6.57 Uhr, Tag vier. Bläss liegt im Hausgang auf den kalten Steinplatten, das Kinn auf den Vorderpfoten, die Nase zwanzig Zentimeter vor dem Napf des Petlibro. Er schläft nicht. Er wartet. Drei Minuten später surrt der Motor, die Kroketten klimpern in die Schale, und bevor Tiger auch nur die Treppe herunterkommt, ist die Schale leer.

Ich stand mit der Kaffeetasse in der Küchentür und musste lachen. Am Empfang der Tierarztpraxis höre ich die Frage fast jede Woche: «Welcher Futterautomat hilft, wenn der Hund das Katzenfutter frisst?» Bis jetzt hatte ich keine Antwort, die ich selbst ausprobiert hatte. Jetzt habe ich eine.

Vom 3. September bis zum 2. Oktober standen bei uns in Worb vier Geräte nebeneinander: der Petlibro Granary, der Petkit Fresh Element Solo, der Cat Mate C500 und der SureFeed Mikrochip-Futterautomat. Zwei Fragen, 30 Tage lang. Lässt das Gerät keine einzige Mahlzeit aus? Und kommt der Sennenhund trotzdem nicht an das Katzenfutter?

Testsieger30 Tage, 4 Geräte, 1 Appenzeller
8,7
Der einzige, an dem Bläss gescheitert istSureFeed Mikrochip-Futterautomat, in der Schweiz ab rund CHF 120
Hund fernhalten9,6
Zuverlässigkeit9,0
Reinigung8,4
Eingewöhnung7,2
Das hat uns überzeugt
  • Öffnet nur für Minou und Tiger, Bläss bekam nach Tag vier keinen Bissen mehr
  • Der Deckel schliesst dicht, Nassfutter trocknet nicht aus und lockt keine Fliegen
  • Läuft mit Batterien, braucht weder Steckdose noch WLAN
  • Liest den Mikrochip, den viele Katzen ohnehin tragen
Das hat uns gestört
  • Keine Uhr: Jede Mahlzeit füllst du selbst ein
  • Minou brauchte sechs Tage, bis sie dem Deckel traute
  • Bei Tiger klappte das Lesen des Chips siebenmal erst beim zweiten Anlauf
  • Vier Baby-Batterien (C) sind nicht dabei

Unser Urteil: Wenn ein Hund im Haus lebt, ist das Problem nicht die Uhrzeit, sondern der offene Napf. Der SureFeed ist das einzige Gerät im Test, das den Napf wirklich verschliesst. Für eine Woche Ferien taugt er nicht, aber er sorgt dafür, dass jede Mahlzeit bei der richtigen Katze ankommt.

Vier Geräte, ein Hausgang und Fritz' altes Handy

Unser Testplatz ist derselbe Hausgang, in dem im Sommer schon das selbstreinigende Katzenklo stand. Steinplatten, eine Tür zum Hof, die selten ganz zu ist, und ein Schuhkasten, auf dem 30 Tage lang Fritz' altes Handy lag. Mit einer Überwachungs-App hat es jede Fütterung aufgenommen. Ohne Video hätte ich nie gewusst, wer welche Mahlzeit gefressen hat, denn Bläss schaut sehr unschuldig, wenn er satt ist.

Damit der Vergleich fair bleibt, liefen alle vier Geräte die ganzen 30 Tage nach denselben Regeln:

  • Zwei Mahlzeiten pro Gerät und Tag, morgens ab 7 Uhr und abends ab 18 Uhr, jeweils um zehn Minuten versetzt. Macht 60 Mahlzeiten pro Gerät.
  • Petlibro und Petkit mit Trockenfutter, Cat Mate und SureFeed mit Nassfutter, so wie die Geräte gedacht sind.
  • Die Tagesration hat unsere Tierärztin mit mir auf die vier Geräte verteilt. Kleine Portionen, damit Minou und Tiger am Ende nicht doppelt fressen.
  • Bläss lebte ganz normal mit uns. Wir haben ihn nicht weggesperrt, denn genau darum ging es.
  • Dazu gemessen: Portionen auf der Küchenwaage, Lautstärke aus einem Meter und ein ganzer Tag ohne Strom.

Die Eingewöhnung an den SureFeed haben wir in der letzten Augustwoche erledigt, damit sie nicht in die 30 Tage fällt. Und wann immer Bläss eine Mahlzeit erwischt hatte, bekamen die Katzen ihren Teil von Hand nachgereicht. Gehungert hat bei uns niemand. Das war mir als Praxisangestellte wichtiger als jede Statistik.

«Eine Katze sollte nie mehrere Tage zu wenig fressen, das kann auf die Leber gehen. Ein Automat ist nur so gut wie die Portion, die bei der richtigen Katze ankommt.» Unsere Tierärztin, als ich ihr den Testplan gezeigt habe

Mit diesem Satz im Kopf habe ich die ersten Tage beobachtet und etwas gelernt, das in keiner Produktbeschreibung steht.

Ein Hund lernt die Uhrzeit schneller als jede App

Das Erstaunlichste am ganzen Test war kein Gerät, sondern Bläss. In den ersten drei Tagen kam er zufällig vorbei, wenn es irgendwo surrte. Ab dem vierten Tag lag er um kurz vor sieben vor dem Petlibro, als hätte er sich einen Wecker gestellt. Am Abend dasselbe, nur zehn Minuten früher, weil er vorher noch seine Runde im Hof drehen wollte.

Beim Petlibro kam ein Missgeschick dazu, für das ich allein verantwortlich bin. Das Gerät kann vor jeder Mahlzeit eine kurze Sprachaufnahme abspielen. Also habe ich ins Handy gesprochen: «Minou, Tiger, Znacht!» Die Katzen haben die Aufnahme in 30 Tagen keines Blickes gewürdigt. Bläss kam schon beim ersten «Minou» aus der Stube gerannt. Ich hatte ihm sozusagen eine Essensglocke geschenkt.

Dreifarbiger Appenzeller Sennenhund liegt am frühen Morgen auf Steinplatten direkt vor einem weissen Futterautomaten und wartet, im Hintergrund steht eine weisshaarige Frau mit Kaffeetasse in der Küchentür
Tag vier, 6.57 Uhr: Bläss wartet auf das Surren. Die Katzen schlafen noch.

Wir haben die 30 Tage in drei Abschnitte geteilt. Die Zahlen zeigen, wie viele Mahlzeiten Bläss pro Gerät gefressen hat, und wie schnell ein Hund dazulernt:

Von Bläss gefressenTag 1 bis 10Tag 11 bis 20Tag 21 bis 30Total
Petlibro Granary37919
Petkit Fresh Element Solo25613
Cat Mate C50035715
SureFeed Mikrochip1001

Ab Tag 12 habe ich es mit wechselnden Zeiten versucht, mal 6.45 Uhr, mal 7.20 Uhr. Gebracht hat es nichts. Bläss legte sich einfach früher hin und wartete länger. Ein Appenzeller hat Zeit. Bei einem offenen Napf gewinnt am Ende immer der, der näher daneben liegt, und das ist selten die Katze. Was das für die eigentliche Testfrage bedeutet, zeigt die grosse Tabelle.

Die Zahlen nach 30 Tagen

Die erste Hälfte des Testziels, also keine Mahlzeit auslassen, haben die drei Geräte mit Zeitschaltung fast perfekt erfüllt. Die zweite Hälfte ist eine andere Geschichte. Ich habe darum zwei Zeilen getrennt gezählt: was das Gerät ausgegeben hat und was davon wirklich bei Minou und Tiger angekommen ist.

MessungPetlibro GranaryPetkit Fresh Element SoloCat Mate C500SureFeed Mikrochip
Geplante Mahlzeiten60606060, von Hand gefüllt
Pünktlich ausgegeben605958öffnete bei jedem Katzenbesuch
Ausfälle01 Blockade2, Gerät verschoben0
Von Bläss gefressen1913151, nur ein paar Bissen
Bei den Katzen angekommen41464359 ganz, 1 fast ganz
Portion auf der Waage, 10 Mal9,6 g (9,1 bis 10,3)10,2 g (9,4 bis 11,0)was du einfüllstwas du einfüllst
Lautstärke, 1 Meter47 dB44 dB36 dB41 dB
24 Stunden ohne Strom2 von 2, mit Batterien2 von 2, mit Batterienläuft nur mit Batterienläuft nur mit Batterien

Zusammengezählt sind bei den drei Zeitschaltgeräten 47 Mahlzeiten im Hund statt in den Katzen gelandet. Für Bläss war das knapp ein Kilo fremdes Futter in einem Monat, und die Waage in der Praxis hat es bemerkt: 26,0 Kilo vorher, 26,3 nachher. Tiger ging von 5,1 auf 5,0 Kilo, Minou blieb bei 4,7. Das verdanken die beiden dem Nachfüttern von Hand, nicht den Automaten.

Den Stromausfall haben wir an Tag 16 selbst gemacht und einen Tag lang alle Stecker gezogen. Petlibro und Petkit gaben mit Reservebatterien beide Mahlzeiten aus, nur die Apps zeigten sie als offline. Bleibt die Frage, warum der SureFeed ganz rechts in der Tabelle so anders aussieht.

Der SureFeed: ein Türsteher mit Deckel

Der SureFeed ist eine kleine weisse Futterstation mit einem Tunnel vorne und einem durchsichtigen Deckel. Die Katze steckt den Kopf hinein, eine Antenne liest ihren Mikrochip, und erst dann klappt der Deckel über dem Napf nach hinten. Geht die Katze, schliesst er sich wieder. Bis zu 32 Tiere lassen sich anmelden, bei uns waren es zwei. Minou und Tiger tragen beide einen Chip, seit sie Kätzchen waren. Für Katzen ohne Chip liegt ein Anhänger fürs Halsband in der Schachtel.

Die Eingewöhnung braucht Geduld. Im Trainingsmodus bleibt der Deckel zuerst offen und schliesst sich Stufe für Stufe weiter. Tiger hatte das nach zwei Tagen verstanden. Er frisst ohnehin alles, was nicht wegläuft. Minou hat beim ersten Klacken einen Satz rückwärts gemacht und sechs Tage lang nur gefressen, wenn ich daneben kniete. Am siebten Morgen ging sie allein hin, und ich habe das gefeiert, als hätte sie die Matura bestanden.

Und Bläss? Allein in der ersten Testwoche hat er es auf dem Video 31 Mal versucht. Mit der Schnauze im Tunnel, mit der Pfote am Deckel, einmal sogar von hinten. Seine Schnauze passt durchaus in den Tunnel, aber der Deckel bleibt zu, solange kein bekannter Chip davor ist.

Nur an Tag vier hatte er Glück. Tiger ging weg, der Deckel schloss sich in der gemächlichen Werkseinstellung, und Bläss schob seine Nase genau in diese zwei Sekunden. Ein paar Bissen Nassfutter. Danach habe ich die schnellste der drei Schliesszeiten eingestellt, und von da an war Schluss. In den letzten zwei Wochen hat er den SureFeed nicht einmal mehr angeschaut.

Schwarz-weisse Katze frisst aus einem weissen Mikrochip-Futterautomaten mit offenem durchsichtigem Deckel, ein Appenzeller Sennenhund schaut aus gut einem Meter Abstand zu, eine ältere Hand hält ihn locker am Halsband
Minou frisst, Bläss schaut zu. Der Deckel geht nur für die Katzen auf.

Ein zweiter Vorteil fiel mir erst nach einer Woche auf. Der Deckel schliesst dicht. Das Nassfutter bekam keine harte Kruste, und die Fliegen aus dem Hof, die im September noch sehr motiviert sind, kamen nicht dran.

Tiger hat übrigens eine Eigenheit, die mir bei der Arbeit schon oft begegnet ist. Sein Chip sitzt etwas tiefer an der Schulter als üblich. Siebenmal in 30 Tagen öffnete der Deckel erst, als er den Kopf ein Stück weiter in den Tunnel schob. Er hat es jedes Mal mit einem leicht beleidigten Schnauben quittiert, aber gefressen hat er immer.

«Das ist das erste Gerät in diesem Haus, das Bläss nicht ausgetrickst hat. Mich übrigens auch nicht.» Fritz, nachdem er es am zehnten Abend mit einem Kaffeelöffel probiert hatte

Was der SureFeed nicht kann, muss ich ehrlich sagen. Er hat keine Uhr. Jede Mahlzeit habe ich selbst eingefüllt, morgens vor der Arbeit und abends. Wer zwölf Stunden ausser Haus ist, gibt morgens die Tagesration hinein und die Katzen teilen sie sich ein. Nassfutter würde ich an warmen Tagen nicht länger als einen halben Tag stehen lassen. Die Connect-Version mit App und Waage im Napf kostet rund 230 Franken, eine Uhr hat auch sie nicht. Der einfache SureFeed lag beim Schreiben je nach Händler bei rund 120 bis 150 Franken.

Wer eine Uhr braucht und keinen Hund hat, sollte beim nächsten Gerät genauer hinschauen.

Petlibro Granary: der Pünktlichste, solange kein Hund mitfrisst

Als reiner Futterautomat war der Petlibro der beste im Test. 60 von 60 Mahlzeiten, die späteste mit einer Minute Verspätung, keine einzige Blockade. Unser Trockenfutter, linsenförmig und rund 11 Millimeter breit, lief durch, als wäre es dafür gemacht. Der Behälter fasst 5 Liter, bei uns gut 2 Kilo Kroketten. Einer einzelnen Katze reicht das für mehrere Wochen.

Eingerichtet war er in acht Minuten: App, WLAN, Zeitplan. Bis zu zehn Mahlzeiten pro Tag sind möglich. Den Stromtest hat er mit drei Mono-Batterien (D) im Fach auf der Rückseite bestanden. Die Batterien liegen nicht in der Schachtel, also gehören sie gleich mit auf den Einkaufszettel.

Sein Problem ist der offene Napf, und das Surren, und bei uns die Sprachaufnahme dazu. An Tag 9 hat Bläss ihn beim Versuch, an den Vorrat zu kommen, umgeworfen. Der Deckel blieb verriegelt, nur die Edelstahlschale rollte unter den Schuhkasten. In einem Haushalt ohne Hund, oder mit einem Futterplatz, den der Hund nicht erreicht, würde ich ihn sofort empfehlen. Beim Schreiben kostete er in der Schweiz rund 80 bis 120 Franken, je nach Ausführung, zum Beispiel bei Galaxus oder Pfister.

Der kleine Bruder aus dem Hause Petkit macht vieles ähnlich, mit einem Haken bei der Krokettengrösse.

Petkit Fresh Element Solo: klein, leise und wählerisch

Der Petkit ist das kompakteste Gerät im Test. 3 Liter Vorrat, ein Napf aus Edelstahl und ein Deckel mit Verriegelung, den Bläss in 30 Tagen nicht aufbekommen hat, obwohl er es mehrmals versucht hat. Mit 44 dB beim Ausgeben ist er leiser als der Petlibro, und genau das hat ihm bei uns geholfen. Bläss reagierte später auf ihn und erwischte 13 Mahlzeiten statt 19.

Die eine Blockade kam an Tag 22, an einem feuchten Morgen nach einer Regennacht. Die App meldete einen Fehler, zwei Kroketten standen quer vor dem Auswurf. Petkit gibt höchstens 12 Millimeter an, unsere 11-Millimeter-Linsen liegen knapp darunter. Mit einem Löffel war das in einer halben Minute gelöst, aber Minou hat an diesem Tag erst um halb acht gefrühstückt und mich entsprechend angeschaut.

Bevor du einen Futterautomaten kaufstLeg zehn Kroketten deines Futters nebeneinander und miss die breiteste mit dem Massband. Liegt sie nahe an der Grenze des Herstellers, rechne mit gelegentlichen Blockaden. Beim Petkit ist man unter 10 Millimetern auf der sicheren Seite, beim Petlibro hatten wir mit 11 Millimetern nie ein Problem.

Das WLAN funktioniert nur im 2,4-GHz-Band. Im Bauernhaus hat uns der Verstärker gerettet, den wir für den Katzenklo-Test gekauft hatten. Den Stromausfall überbrückte er mit Reservebatterien, die ebenfalls nicht dabei sind. Beim Schreiben kostete er rund 80 bis 110 Franken, etwa bei Galaxus oder iPet. Für Nassfutter braucht es ein ganz anderes Gerät.

Cat Mate C500: der Einzige für Nassfutter, aber leicht zu schubsen

Der C500 hat keinen Vorratsbehälter, kein WLAN und keine App. Er ist eine runde Schale mit fünf Fächern zu je 330 Gramm, darunter zwei Kühlakkus, darüber ein Deckel, der sich zur eingestellten Zeit ein Fach weiterdreht. Vier Mahlzeiten lassen sich programmieren, das fünfte Fach liegt beim Befüllen offen. Bei zwei Mahlzeiten am Tag heisst das: alle zwei Tage nachfüllen.

Für Nassfutter ist er der Einzige im Test mit Kühlung. Bei 21 Grad im Hausgang waren die Kühlakkus nach rund zehn Stunden handwarm. Für einen Tag reicht das gut. Für ein langes Wochenende im Hochsommer würde ich in die letzten Fächer lieber Trockenfutter geben.

Ältere Frau mit weissen Haaren und grünem Gilet füllt am Abend am Küchentisch Nassfutter in die Fächer eines runden Futterautomaten, daneben eine Küchenwaage, ein kleiner weisser Futterautomat und ein Notizheft mit Strichlisten
Jeden zweiten Abend: Fächer füllen, Kühlakkus tauschen, Strichliste nachführen.

Sein Schwachpunkt ist das Gewicht. Er ist leicht und flach, und Bläss hat ihn zweimal mit der Schnauze über die Steinplatten geschoben, bis er am Schuhkasten klemmte. An Tag 11 und Tag 19 konnte sich der Deckel deshalb nicht drehen, zwei Mahlzeiten fielen aus. Ab Tag 20 stand er auf einer Gummimatte mit doppelseitigem Klebeband und blieb, wo er hingehört.

Zwei Dinge, die ich beim Programmieren gelernt habe. Lass das offene Fach beim Befüllen leer, sonst servierst du dem Hund einen Begrüssungsapéro. Und das Gerät sortiert die Zeiten selbst der Reihe nach, das verwirrt beim ersten Mal. Er braucht drei AA-Batterien, die du selbst kaufst, und kostete beim Schreiben rund 60 Franken, zum Beispiel bei Hornbach.

Welcher passt zu dir?

Nach 30 Tagen sieht unsere Rangliste so aus. Die Note bewertet beide Teile des Testziels zusammen, also Pünktlichkeit und Schutz vor dem Hund.

PlatzGerätNotePreis beim SchreibenPasst zu dir, wenn
1SureFeed Mikrochip-Futterautomat8,7rund CHF 120 bis 150ein Hund oder eine verfressene zweite Katze mitisst, oder eine Katze Diätfutter bekommt
2Petlibro Granary8,3rund CHF 80 bis 120nur Katzen im Haus leben und du lange Arbeitstage hast
3Petkit Fresh Element Solo7,8rund CHF 80 bis 110du eine Katze, wenig Platz und kleine Kroketten hast
4Cat Mate C5006,9rund CHF 60deine Katze Nassfutter frisst und du ohne WLAN und App auskommen willst
Ich rate zum SureFeed, wennbei dir ein Hund lebt, der Katzenfutter liebt, wenn zwei Katzen unterschiedliches Futter brauchen, oder wenn du ohnehin morgens und abends zu Hause bist.
Nimm lieber einen Automaten mit Uhr, wenndu allein mit Katzen lebst, öfter ein Wochenende weg bist oder der Futterplatz in einem Raum steht, in den der Hund nicht kommt.

Wie wir solche Vergleiche aufbauen und warum wir lieber 30 Tage messen als drei, steht auf der Seite So testen wir. Was in Worb und bei den anderen gerade läuft, siehst du bei den laufenden Tests. Und wenn dein Hund auch das Katzenklo als Buffet betrachtet: Die PETKIT Pura Max 2 hat genau dieses Problem bei uns im Sommer gelöst. Weitere Tests rund um Hund und Katze findest du in der Kategorie Haustiere.

Was bei uns im Hausgang bleibt

Der SureFeed bleibt, wo er die letzten 30 Tage stand, gefüllt um 7 und um 18 Uhr. Der Petlibro ist in den Estrich gezügelt, wo Minou gern schläft und wo Bläss nicht hinkommt, weil er die steile Holztreppe seit seiner Welpenzeit meidet. Dort darf er weiter pünktlich sein, ohne Zuschauer. Die Sprachaufnahme habe ich gelöscht.

Am Morgen nach dem Testende lag Bläss um 6.57 Uhr wieder im Hausgang. Diesmal vor dem SureFeed, aus alter Gewohnheit, mit dem Gesichtsausdruck eines Hundes, der weiss, dass es nichts gibt. Tiger stieg über ihn hinweg, steckte den Kopf in den Tunnel, und der Deckel ging auf. Für ihn.

Was mich Tierhalter am Telefon fragen

Kann ein grosser Hund den SureFeed öffnen?

Bei uns nicht. Bläss wiegt 26 Kilo und passt mit der Schnauze in den Tunnel, aber der Deckel öffnet nur für einen angemeldeten Chip. Einmal erwischte er beim langsamen Schliessen ein paar Bissen, mit der schnellsten Schliesszeit nie mehr. Stell das Gerät mit der Rückseite an eine Wand oder in eine Ecke, damit es sich nicht wegschieben lässt.

Funktioniert der SureFeed auch ohne Mikrochip?

Ja. In der Schachtel liegt ein Anhänger fürs Halsband, weitere kannst du nachkaufen. In der Schweiz müssen Hunde gechippt sein, Katzen nicht, viele tragen trotzdem einen Chip. Ob er gelesen wird, merkst du gleich beim Anmelden. Sitzt er etwas tiefer, wie bei Tiger, klappt es manchmal erst beim zweiten Anlauf.

Ist Katzenfutter schädlich für Hunde?

Ein paar gestohlene Portionen schaden einem gesunden Hund kaum. Auf Dauer ist Katzenfutter für Hunde aber zu reich an Eiweiss und Fett, und das zeigt sich an Gewicht und Verdauung. Bläss hat in 30 Tagen 300 Gramm zugelegt. Hat dein Hund einen empfindlichen Magen oder eine Diät, sprich mit deiner Tierarztpraxis.

Welcher Futterautomat eignet sich für ein Wochenende weg?

Mit Trockenfutter der Petlibro Granary oder der Petkit Fresh Element Solo, beide mit Reservebatterien für den Fall eines Stromausfalls. Mit Nassfutter der Cat Mate C500 für etwa zwei Tage. Der SureFeed hat keine Uhr. Und egal welches Gerät: Länger als ein Wochenende sollte jemand vorbeischauen, wegen Wasser, Katzenklo und der Frage, ob es der Katze gut geht.